Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • 14. August 2017

    Krasnal heißt….

    SchülerInnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule berichten von ihren Erfahrungen mit Erasmus plus

    Auszubildende der Elisabeth-von-Rantzau-Schule berichten von Erasmus plus

    Seit Jahrzehnten machen sich junge Menschen auf den Weg ins europäische Ausland, um die Sprache zu lernen, um zu studieren oder um sich beruflich zu bilden. Möglich macht dies die europäische Union mit ihrem Bildungsprogamm Erasmus plus. Und spätestens seit dem Erasmuskultfilm „L’auberge espagnole“ ist klar: Diese Erfahrung bedeutet viel mehr als nur der Besuch einer europäischen Bildungseinrichtung. Im vergangenen Jahr haben unsere SchülerInnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ihre praktische Erzieherausbildung in Athen, Rom, Warschau, Prag und Oslo fortgesetzt. „Es ist ein Erfolgsprojekt”, erklärt Schulleiter Prof. Alois Ernst Ehbrecht. Und ergänzt: „Es ist wichtig, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Neben den Ausbildungsinhalten lernen die Schüler Durchhaltevermögen, Selbstständigkeit und Zähigkeit.”

    Der Schulleiter machte sich in Rom und Prag selbst ein Bild von der gelungenen Durchführung, während Cornelia Lehne, neben Frau Werner die Organisatorin des Projekts, die SchülerInnen in Oslo und Athen besuchte. Die TeilnehmerInnen berichteten unserer Schulgemeinschaft in der Heinrich-Schenck-Halle von ihren Erlebnissen, gleichzeitig warben sie für die Teilnahme an dem Programm. Deutlich wurde bei der Präsentation vor allem eins: Unsere Auszubildenden haben nicht nur andere pädagogische Konzepte und Arbeitsweisen kennengelernt, sondern waren für die Kinder auch eine wichtige Stütze im Erwerb der deutschen Sprache. Denn zu den Partnereinrichtungen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gehören Kindergärten, Krippen und Schulen, die von denjenigen besucht werden, die bilingual aufwachsen. Die 3-Jährigen in der Eulengruppe im Warschauer Willy Brandt Kindergarten konnten sich zwar auf Polnisch an Anna Drewnoski wenden, geantwortet hat die Schülerin, die selber die polnische Sprache beherrscht, aber immer auf Deutsch.

    Für die jungen Erwachsenen ist auch die Qualität der Ausbildung entscheidend. „Die Angebote in dem Kindergarten der Deutschen Schule Rom werden wirklich sehr gut durchgeführt”, findet Pauline Voronovic. Oft ist es ein Ziel der Einrichtungen, konkret auf die Schule vorzubereiten und zum späteren Erfolg beizutragen. „Immer steht das Lernen im Vordergrund. So üben die Kinder beim Tischdecken beispielsweise auch das Zählen”, erklärt Charlotte Holst über das Konzept des Prager Kindergartens. Salomé Klöpper konnte in Athen in unterschiedlichen Bildungsbereichen arbeiten und neben dem Kindergarten dort auch die Vorschule der Einrichtung kennenlernen.

    Unsere SchülerInnen wurden in die jeweiligen Teams integriert und konnten schnell verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Theresia Blaschy und Tim Knochenhauer durften schon in der zweiten Woche im Kindergarten der Deutschen Schule Oslo interessierten Eltern die Einrichtung zeigen und somit einen wichtigen Teil der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. „Wir sind toleranter geworden“, erklärt Melanie Kugler stellvertretend für die von der Schule ins Ausland Entsendeten.

    Was unsere SchülerInnen noch gelernt haben? In Athen sollte man immer Wasser mitnehmen. Google Maps hilft weiter, wenn man nicht mehr weiter weiß.  Am 1. Sonntag im Monat ist die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Athen kostenlos. Eine Wohnung in der Innenstadt Warschaus erleichtert den Alltag und Kinder gehen in Oslo auch bei -25 Grad nach draußen.

    Und: Krasnal heißt auf polnisch Zwerg.

    Im Januar 2018 werden dann die SchülerInnen ins Ausland entsendet, die jetzt mit der Ausbildung in der Fachschule Sozialpädagogik begonnen und das Bewerbungsverfahren erfolgreich absolviert haben.

    (Text und Foto: Daniel Prüfer)

    In: Auslandspraktikum