Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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      Mittwoch, 6. Februar 2019
  • Projekte der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Dies sind Projekte, die von Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.

    Bin ich studierfähig?

    28. August 2018

    Schülerinnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule erwerben im Bildungshaus St. Jakobus wichtige Studienkompetenzen

    Wege ins Studium

    Bald ist es soweit. In 10 Monaten werden die Schülerinnen der Berufsoberschule Klasse 13 der Elisabeth-von-Rantzau-Schule den Weg nach vorne antreten. Sie werden von Katrin Blaschy, ihrer Klassenlehrerin, das Abiturzeugnis erhalten, von Schulleiter Prof. Alois-Ernst Ehbrecht verabschiedet werden und mit ihrem Abschluss eigene Ziele verwirklichen können. Als Abiturientinnen haben sie dann vor allem eins: Eine Berechtigung zum Studium.

    Hier im St. Jakobushaus in Goslar sitzen die Schülerinnen in einem Halbkreis, der Seminarraum ist hell und freundlich. Die Sommerferien sind zu Ende, seit einer Woche hat für die Schülerinnen ihr allerletztes Schuljahr begonnen. Vier Tage lange setzen sie sich mit einer für sie zentralen Frage auseinander: „Bin ich studierfähig?“ Unterstützt werden sie dabei von den beiden Referent_innen: Sarah Clemens und Heiko Perkuhn.

    Sarah Clemens legt Postkarten mit unterschiedlichen Motiven aus. Marina überlegt kurz und nimmt die, die sie besonders ansprechend findet. Sie beschreibt einen Mann, der bereits eine Strecke gegangen ist und teilt ihren Mitschülerinnen mit: „Auch ich habe noch einen langen Weg vor mir.“ Ihr Ziel: Ein Studium der Sonderpädagogik.

    Oberstudiendirektor Prof. Alois-Ernst Ehbrecht ist dieses Seminar eine Herzensangelegenheit. „Fast ein Drittel aller Studierenden bricht ihr Studium ab. Ich möchte, dass unsere Schülerinnen wissen, worauf sie sich einlassen und dass wir sie mit sehr guten Startvoraussetzungen entlassen. Fachunterricht alleine reicht nicht immer aus. Für das für unsere Schule gemeinsam mit dem St. Jakobushaus entwickelte Angebot bin ich sehr dankbar.“ more

    in: Studierfähigkeit

    „Gänsehaut pur“

    9. November 2016

    Gemeinsamer Workshop der Notenträumer mit den Schülern der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Schüler und Notenträumer

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und Notenträumer, ein Chor der Lebenshilfe

    „In dem Land lebte einmal ein König. Seine Untertanen mischten sich kunterbunt, seine Krone war quietschbunt, sein Schloss war knallbunt und sein Garten war klatschbunt.“ Justus Schwarz, Schüler an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, eröffnet mit seiner Erzählerstimme das Musical. Marta Urbanczyk, Lehrkraft für Musik, greift in die Tasten, die blauen, roten und gelben Untertanen halten Einzug in die Heinrich-Schenk-Halle und stimmen gemeinsam ein: „Bist du froh, farbenfroh, ist dein Leben ebenso, wie ein Regenbogen hoch im Sonnenschein.“

    Seit 10 Jahren sind die Notenträumer, der Chor der Lebenshilfe Hildesheim, zu Gast an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. 2005 wurden die Notenträumer von Birgit Meyer, Mitarbeiterin der Lebenshilfe, gegründet und seitdem leitet die engagierte Pädagogin den Chor. Die 18-55-Jährigen arbeiten in den Werkstätten der Lebenshilfe, leben selbständig in unterschiedlichen Wohnheimen oder werden betreut. Hussein, 27, seit zwei Jahren bei den Notenträumern, ist begeistert von den zahlreichen Auftritten und erklärt: „Wir sind wie eine Familie. Und wir singen Lieder für alle.“ more

    in: Notenträumer

    Mit Marie sicher ans Ziel

    13. September 2016

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schulen veröffentlichen eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“

    Handreichungen für die Praxis. Übergabe der Broschüren zur Verkehrserziehung im AWO-Kindergarten Spandauer Weg

    Handreichungen für die Praxis. Übergabe der Broschüren zur Verkehrserziehung im AWO-Kindergarten Spandauer Weg

    Die kleine achtjährige Marie verhält sich genau richtig. Sie bleibt am Straßenrand stehen, blickt auf die gegenüberliegende rote Ampel. Gekonnt drückt sie den gelben Ampelknopf und wartet ab, bis es grün wird. Doch die Statistiken zeigen: Nicht jedes Kind weiß die Gefahren des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen. Allein in Niedersachsen wurden im Jahr 2015, in der Altersgruppe von 6 bis unter 15 Jahren, 2267 Kinder leicht und 299 schwer verletzt. 10 Kinder wurden bei Verkehrsunfällen getötet. Um Kinder und Jugendliche fit für den Straßenverkehr zu machen, geht Polizeihauptkommissar Joachim Kliem, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim, neue Wege. Gemeinsam mit Maria-Magdalena Silzer, Lehrkraft an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, und angehenden Erzieherinnen und Erzieher wurde die Idee entwickelt, eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“ zu erstellen.

    Denn Verkehrserziehung ist längst nicht mehr die alleinige Aufgabe von Eltern. Seit Beginn der 1980er

    Übergabe der Handreichung zur Verkehrserziehung

    Übergabe der Handreichung zur Verkehrserziehung

    Jahre ist diese in der sozialpädagogischen Fachschulausbildung curricular verankert und muss ebenso von den Kindergärten wahrgenommen werden. „Eine anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt André Bosbach, Schüler der berufsbildenden Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.. Der angehende Erzieher ergänzt: „Wie erklärt man beispielsweise Kindern den toten Winkel?“ Gemeinsam mit seinen Mitschülern der Fachschulklasse hat er sich dieser Frage und anderen Problemfeldern gestellt und in Kooperation mit der AWO-Kindertagesstätte Spandauer Weg, der Hildesheimer Verkehrswacht sowie der Polizeiinspektion Hildesheim die Handreichung für die Kindergarten- und Schulkinder erstellt. Verkehrserziehung wird in der AWO-Kindertagesstätte groß geschrieben: Von der alltäglichen Verkehrsbegleitung der Kinder, beispielsweise bei Ausflügen zum Markt oder zur Bücherei bis zu speziellen Angeboten für Schulkinder. Für die Leiterin Cornelia Knölke ist dies auch den veränderten Lebensbedingungen geschuldet: „Denn Eltern haben immer weniger Zeit, Kinder adäquat vorzubereiten. Zudem spielen Kinder nicht mehr auf der Straße.“ more

    in: Pressemitteilungen, Verkehrserziehung

    An die Zukunft denken

    21. Juni 2016

    Laureen Grassmüller spendet Einnahmen an das Hausaufgabenhilfeprojekt „Etui“

    feierliche Übergabe der Spende

    feierliche Übergabe der Spende

    Herbst 2014. Im Fach „Ernährungslehre“ lernen die Schülerinnen und Schüler der Fachschulklassen, dass fairer Handel zu einer gerechteren Bezahlung der Erzeuger beiträgt, Arbeitsbedingungen optimiert und die Umwelt geschont wird. Eine Woche lang verkaufen die Schüler in der „fairen Pause“ Kaffee, Suppen und Selbstgebackenes.

    Laureen Grassmüller ist vor allem eines wichtig: Nachhaltigkeit. Und so wurde aus der fairen Woche dank des Einsatzes der engagierten Schülerin gleich ein faires Jahr. Sie überzeugte Schulleiter Prof. Alois Ernst Ehbrecht und ihre Lehrkraft Katharina Baumeister von ihrer Idee, das Projekt in Eigenregie fortzuführen. Im vergangenen Schuljahr konnten sich die Schüler und Lehrkräfte an dem von ihr zubereiteten Kaffee stärken. Auf diese Weise wurde das Konsumverhalten nicht nur kritisch hinterfragt, sondern ein weiteres Herzensprojekt unterstützt. Die Einnahmen spendet Laureen dem Hausaufgabenhilfeprojekt „Etui“. An neun Hildesheimer Standorten helfen unsere Schüler den Kindern und Jugendlichen, in Kooperation mit dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V., bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Im Rahmen des Abschlussgottesdienstes überreichte Laureen die Einnahmen der Projektkoordinatorin Nadine Schreter. Der Einsatz der Schülerin zeigt: Mit wenigen Mitteln kann viel erreicht werden.

    (Text und Foto: Daniel Prüfer)

    in: Etui

    Hausaufgabenhilfe Etui

    29. Mai 2016

    in: Etui

    Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gewinnen Förderpreis des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten

    22. September 2015

    Oscar Schindler: „Ein heldenhafter Außenseiter“

    Die Preisträgerinnen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten

    Die Preisträgerinnen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten

    Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gewinnen Förderpreis des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten „Wer auch ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“, heißt es im Talmud. 1200 Juden hat Oskar Schindler vor der Vernichtung bewahrt und wäre nach seinem Tod dennoch fast in Vergessenheit geraten, hätte nicht Steven Spielberg 1993 mit „Schindlers Liste“ seine Geschichte erzählt. Spielbergs Film endet mit der Befreiung des KZ-Außenlagers Brünnlitz; über das weitere Leben des deutschen Industriellen erfahren die Zuschauer nur wenig, auch nicht, dass Schindler 1974 in Hildesheim verstarb.

    In jüngster Zeit wird in Hildesheim an Oskar Schindler erinnert. Eine Gesamtschule ist nach ihm benannt, ein Denkmal in der Alfelder Straße erinnert an seine Beziehung zu dieser Stadt und in der Göttingstraße 30 findet sich eine Hinweistafel über seinen letzten Aufenthaltsort. Oskar Schindler ist auch Thema des Wettbewerbsbeitrags der Schüler Sarah Thoni, Ole Issen, Sophie Busche und Hagen Stelzer zum Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Für ihre Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule Klasse 13 der Elisabeth-von-Rantzau-Schule den begehrten Förderpreis der Körber-Stiftung. Entstanden ist die Arbeit im Politikunterricht auf Anregung der Lehrkraft Marlene Silzer, die den Schülern Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelte und sie thematisch auf das Motto der Ausschreibung vorbereitete.

    „Anders sein kann bedeuten, eine Majorität gegen sich zu haben und dadurch als Außenseiter zu gelten. Im Fall von Oskar Schindler bedeutete das, in der Zeit des Nationalsozialismus gegen die vorherrschende Norm zu handeln und über tausend Juden das Leben zu retten“, heißt es in der Arbeit. Diese verfolgt ein klar definiertes Ziel: herauszufinden, ob „Schindler auch als Berühmtheit gegolten hat, als er nach Hildesheim kam.“ Die Schüler recherchierten im Stadtarchiv, führten Zeitzeugengespräche, entdeckten eine japanische Dokumentation, besuchten die Wanderausstellung „…und ich werde meine Juden auf jeden Fall verteidigen“ und lernten auf diese Weise vor allem zwei Dinge miteinander zu verbinden: Die Biografie einer Persönlichkeit und das wissenschaftliche Arbeiten.

    Sie stellten fest: „Oskar Schindler war kein Hildesheimer Bürger, sondern ein Besucher und wurde vielleicht auch aus diesem Grund kaum wahrgenommen.“ Besucht hat Schindler die Hildesheimerin Annemarie Staehr, die er 1970 am Strand von Tel Aviv kennenlernte und mit der er in den letzten Jahren seines Lebens eine Liebesbeziehung unterhielt und so immer wieder den Weg von seinem eigentlichen Wohnort Frankfurt am Main nach Hildesheim fand. Zu dem Freundeskreis der Familie Staehr gehörte auch der verstorbene Dr. Heribert Heinrichs, emerierter Medienprofessor der Pädagogischen Hochschule, heute Universität Hildesheim. Er plante die Produktion eines Filmes, der aufgrund eines Brandes nicht realisiert werden konnte. Das Fazit der Schüler: „Oskar Schindler war ein Außenseiter, aber dieses Außenseitertum in Hildesheim beruhte mehr auf seiner Unauffälligkeit als auf seinen Taten. Abschließend lässt sich sagen, dass Oskar Schindler gerade wegen seiner Unauffälligkeit ein heldenhafter Außenseiter war.“

    (Foto: BOS 13, Text: Daniel Prüfer)

    in: Geschichtswettbewerb

    „Talkin‘ ‚bout my generation”

    3. September 2012

    Literaturwettbewerb der Fachschule Sozialpädagogik

    Talkin bout my generation

    Texte für und über die eigene Generation

    Erwachsene  blicken gerne zurück. Sie erinnern sich an ein „damals“, beschwören „ihre Zeit“ und fühlen sich vor allem einem zugehörig: ihrer Generation.

    Die „68er-Generation“ beispielsweise erinnert sich gern an ihren Protest gegen den Vietnamkrieg und an ihre gesellschaftlichen Errungenschaften. Ihr Vorteil: Sie kann auf ein kollektives Gedächtnis zurückgreifen. Denn musikalisch geprägt wurden die 68er durch die Beatles und die Rolling Stones, modisch durch die Hippies und politisch durch die allgemeine Protesthaltung. more

    in: Literaturprojekt

    Einblicke in die Erzieherausbildung

    3. August 2012

     Kooperationsarbeit Renataschule und Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule erklären den Erzieherberuf

    Unter dem Motto „Gemeinsam lernen, Spaß haben und Interesse für den Erzieherberuf erlangen“ haben die Schüler/innen der Klasse Fachschule Oberkurs a eine Projekteinheit für Renataschüler der 9. Klasse vorbereitet.

    Das Kooperationsprojekt kam aufgrund veränderter Rahmenrichtlinien für Realschulen zustande. Die Realschulen sollen ihren Schülern einen Einblick ins Berufsleben ermöglichen. So entstand das Kooperationsprojekt zwischen der Renataschule und unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule, die dabei   das Wahlpflichtangebot im Bereich „Gesundheit und Soziales“ abdeckt. more

    in: Kooperationsarbeit

    Heimat denken

    11. Juni 2012

    Gedichtprojekt der FOS 12

    Ein Blick in die Gedichtwerkstatt

    Bei der Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit einerseits und der Betrachtung kulturhistorischer Verbundenheit andererseits gelangt der Mensch an einen Punkt, an dem er Vertrautheit erfährt. Dieser persönliche Platz ist beweglicher als wir zunächst vermuten und wird gemeinhin als die „Heimat“ bezeichnet.

    Die zwölften Klassen haben sich mit dem Begriff Heimat kreativ auseinandergesetzt und ihre Gedanken in Gedichten zusammengefasst.

    Hören Sie selbst!

     

    Geborgenheit more

    in: Gedichtprojekt

    Arbeiten, um zu helfen

    19. Dezember 2011

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule engagieren sich für die Hausaufgabenhilfe „ETUI“

    Marina Freise im Gespräch mit Bewohnerin des Altenheims "Magdalenenhof"

    Hilke Meyer kennt es nicht anders. Die 19-Jährige hilft  ihren Eltern, seit sie klein ist. Die Pferdepension „Meyer’s Hof“ beherbergt aktuell 25 Tiere. „Ferien oder Urlaub gibt es nicht. Für mich ist es normal, hier zu arbeiten. Die Arbeit mit Pferden macht aber auch Spaß“, erzählt die Pferdeliebhaberin.

    Hilke ist  Schülerin an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und wird im nächsten Jahr ihre Fachhochschulreife erwerben. An diesem Morgen hat sie keinen Unterricht. Mit ihren Mitschülerinnen Annika Brunotte (17) und Reneé Sophie Hain (18) ist sie seit 8.00 Uhr auf den Beinen. Die drei haben die Halle gekehrt, die Boxen ausgemistet und die Pferde bewegt. Früh  mussten sie aufstehen, aber immerhin für einen guten Zweck. „Etui“ heißt das Projekt, mit dem die Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche an sechs Standorten in Hildesheim bei den Hausaufgaben unterstützen. more

    in: Etui, Pressemitteilungen

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