Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • 12. Oktober 2015

    „Dünger fürs Gehirn“

    Fortbildung des Studienseminars „Hildesheim Sachunterricht“

    Experimente

    Experimente

    Am 23.09.2015 fand in der Elisabeth von Rantzau-Schule eine Fortbildung für 25 Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst des Studienseminars „Sachunterricht“ Hildesheim statt. Die Leiterin des Studienseminars Fr. Stolte und Ihre Kollegin Fr. Strelzyk begleiteten die Lehramtsanwärter/innen während der 4 stündigen Fortbildung.

    Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule, Berufsbildende Schulen für Sozialwesen ist Netzwerkpartner der Bildungsstiftung „Haus der kleinen Forscher“ für die Region Stadt und Landkreis Hildesheim und Fortbildungseinrichtung für den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (MINT) für Kinder im Krippenalter, Vorschulalter und Grundschulalter

    Seit 2006 gibt es die Berliner Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft und Bildung. Schirmherrin der Stiftung ist die Bundesministerin Fr. Prof. Dr. Johanna Wanka.

    Die mittlerweile größte Bildungsinitiative in Deutschland, mit Sitz in Berlin, engagiert sich für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und verfolgt das Ziel, die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik dauerhaft und nachhaltig in allen Kitas und Grundschulen in Deutschland zu verankern. Bundesweit kooperiert die Stiftung mit lokalen Partnern, die für diese Aufgabe Erzieher und Grundschullehrer fortbilden.

    Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte Fr. Stolte mit der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Kontakt

    weitere Experimente

    weitere Experimente

    aufgenommen. Der Netzwerkkoordinator Axel Bossong und Trainer Sebastian Roffmann, beide Fachlehrer an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, entwickelten erstmals ein vierstündiges Fortbildungsangebot für Lehrer im Vorbereitungsdienst für den Sachunterricht. Schwerpunkt dieses komprimierten Angebotes war es, neben dem Kennenlernen der Stiftung, des Netzwerkes Elisabeth-von-Rantzau-Schule und dem pädagogischen Ansatz der Stiftung, hauptsächlich selbst Erfahrungen mit dem Experimentieren zu sammeln.

    Sebastian Roffmann, erfahrener Trainer für Fortbildungen für Erzieher und Grundschullehrer, hatte freies Experimentieren und Experimentieren mit Anleitungen zum Element Wasser vorbereitet und führte in den Forschungskreis ein. Die Teilnehmer experimentierten engagiert und mit viel Freude.

    Netzwerkkoordinator Bossong zitierte diesbezüglich den Hirnforscher Professor Gerald Hüther: “ und nur wenn sich ein Mensch für etwas begeistert, werden all jene Netzwerke ausgebaut und verbessert, die der betreffende Mensch in diesem Zustand der Begeisterung nutzt. Zwanzig bis fünfzig Mal am Tag erlebt ein Kleinkind diesen Zustand. Jeder dieser kleinen Begeisterungsstürme führt gewissermaßen dazu, dass im Hirn die Gießkanne mit dem Dünger angestellt wird, der für alle Wachstums- und Umbauprozesse von neuronalen Netzwerken gebraucht wird.“

    Frau Stolte und Frau Strelzyk bekamen jeweils einen Forschungskoffer mit Forschungskarten zum Thema Wasser für Kinder im Alter von 6-10 Jahren und Infomaterial über die Stiftung von Hr. Bossong und Hr. Roffmann stellvertretend für Ihre Referendare überreicht.
    In der Hoffnung, die zukünftigen Lehrer und Lehrerinnen für das pädagogische Konzept der Ko-Konstruktion, das bedeutet, Kinder gestalten mit den Lehrkräften gemeinsam den Lernprozess in der naturwissenschaftlichen Bildung, motiviert und interessiert zu haben, endete die vierstündige Fortbildung.

    Die Textpassagen stammen aus dem Buch „Was wir sind und was wir sein könnten“ von Gerald Hüther.
    © 2011 S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main.,

    Text: Axel Bossong
    Fotos: Regina Stolte

     

    In: Nachrichten aus dem lokalen Netzwerk