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  • 8. September 2013

    Kunst, Kulinarisches und Kathedralen

    Die Barcelonakursfahrt der BOS 13

    Die Spanischklasse mit der Kursleiterin Frau Werner in Barcelona.

    Die Spanischklasse mit der Kursleiterin Frau Werner in Barcelona.

    Wer bei uns Abitur macht, kann nicht nur Spanisch lernen, sondern vielmehr auch Spanien erleben. Von der diesjährigen Kursfahrt nach Barcelona berichtet der Abiturient Nicolas Rimbach.

    Unsere Kursfahrt nach Barcelona begann im kalten Deutschland. Wir trafen uns früh morgens am Hannover-Airport, um das Abenteuer, das auf uns wartete, zu bestreiten. Alle waren sehr aufgeregt, nicht nur weil das Warten am Flughafen die Spannung und die Vorfreude noch zu verstärken schien, sondern auch, weil es für viele von uns die erste Reise mit einem Flugzeug oder überhaupt ins Ausland war. Nach einem vierstündigen Flug landeten wir dann gegen Mittag endlich im sonnigen Barcelona.

    Schon dort kamen viele aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn allein die Zugfahrt zu unserem, auf einem sehr hohen Berg gelegenen Hostel, war für die meisten ein Erlebnis, welches sie so schnell nicht vergessen werden. Die lockere und fröhliche Lebensart der Spanier prasselte auf uns ein: Musiker in den U- Bahnwaggons, die fröhliche Liedchen trällerten und mit den verdutzten Deutschen ihre Späßchen trieben und Palmen, Natursandstein und mediterranes Flair überall, wie aus einem Reiseprospekt. Dazu die schöne Aussicht über die Randbezirke Barcelonas. Schon waren wir beeindruckt. Unser Abenteuer hatte begonnen.

    Wir wandelten 5 Tage lang auf den Spuren des berühmten, wie genialen Architekten und Künstlers Antonio Gaudi. Wir besichtigten, bewunderten Panorama Barcelonaund betraten die majestätische Sagrada Familia, das beeindruckend bunte, schillernde und formvollendete Gaudi Haus und den weitläufigen, einzigartig konzipierten und mit vielen architektonischen Meisterwerken gespickten Park Güell. Das Kultur und Bildungsprogramm wurde von den Schülern selbst gestaltet, da jeder von uns einen kleinen Vortrag über die besichtigten Orte hielt.

    Jedoch unternahmen wir auch Exkursionen fürs Herz. In den lauen Sommernächten gingen wir zum magischen Brunnen, um uns dort vom Licht und dem erfrischenden Wassernebel benetzen zu lassen. Oder flanierten in den engen, charmant- antiken Gassen des gotischen Viertels, wo uns das unbeschwerte, fröhliche Nachtleben direkt in seine Mitte zog.

    Doch wir wollten noch mehr Spanien. Deshalb aßen wir jeden Abend gemeinsam in Tapas-Bars und in Restaurants mit typisch spanischer Küche, auch kochten wir unsere eigene Paella mit frischen Zutaten, die wir direkt in der Boqueria kauften, eine überdachten Markthalle, in der man vom Hai bis zum Hammelhirn alles bekommt und das auch noch frisch! Eine neue Erfahrung, vor allem für den Gaumen.

    Doch das reichte uns noch immer nicht! So besichtigten wir die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia, die größte Kathedrale Barcelonas. Und einige Schülerinnen und Schüler pilgerten zum Wallfahrtsort Monserrat, in das Benediktinerkloster Santa Maria de Montserrat, um die Marienstatue zu berühren, was Glück bringen soll.

    Klar, dass wir auch Barcelonas entspannende Seite genießen wollten. Also machten sich viele von uns auf und unternahmen einen Nachmittagsausflug an die sonnig schönen Sandstrände, um sich im Mittelmeer etwas abzukühlen. Andere nutzten die Gelegenheit, um ausgiebig shoppen zu gehen. Das U- Bahnsystem brachte uns innerhalb kürzester Zeit von einem Ende der Stadt an das andere. Eine sehr praktische Angelegenheit, die der spanischen Mentalität gleichkommt: „Komm‘ ich heut‘ nicht, komm‘ ich morgen!“

    GruppenbildUnsere Kursfahrt rundeten wir damit ab, dass wir das Poble Espanyol, das spanische Dorf, besichtigten, welches eine architektonische und kulturelle Sammlung aller spanischen Regionen darstellt. Zu unserem Glück beinhaltete es sogar ein Museum, in dem viele große Künstler Spaniens, wie Pablo Picasso oder Salvatore Dali, ausgestellt waren.

    Somit können wir mit Fug und Recht behaupten, Spanien mit allen Sinnen erlebt zu haben! Zudem rückten wir als Klasse näher zusammen, da wir bei gemeinschaftlichen Aktivitäten alle viel Spaß und Freude hatten. Souvenirs waren uns nicht wichtig. Dank des geschulten Auges unserer Kursleiterin Frau Werner sind wir den größten Touristenfallen entgangen. Unser Souvenir ist ein Stückchen spanische Mentalität und Lebensfreude, verbunden mit den schönen Erinnerungen, die wir uns für immer bewahren werden.

    An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei unserer Spanischlehrkraft Frau S. Werner bedanken, die diese Kursfahrt uns ermöglichte. Vielen lieben Dank dafür!

    (Fotos und Text: Nicolas Rimbach)

    In: Pressemitteilungen