Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • 1. Juli 2013

    Politiker besucht kleine Forscher

    Wo steckt überall Wissenschaft drin? Eckart von Klaeden in der Kita St. Nikolaus

    Geheimnisvoller Tanz der Rosinen: Christiano Garcia, Oliver Siwkowski, Alba Monique Amann, Eckart von Klaeden und Nicolas Moos beim Experimentieren.

    Geheimnisvoller Tanz der Rosinen: Christiano Garcia, Oliver Siwkowski, Alba Monique Amann, Eckart von Klaeden und Nicolas Moos beim Experimentieren.

    Drispenstedt (bve). Wer Kindern Zeit zum Forschen schenkt, engagiert sich gleichzeitig für bessere Bildungschancen. Aus diesem Grund möchte die katholische Kindertagesstätte St. Nikolaus in Drispenstedt zum „Haus der kleinen Forscher“ werden. Diesen Titel erhält die Kita von einer gleichnamigen gemeinnützigen Stiftung aus Berlin.

    In jedem Jahr gibt es einen „Tag der kleinen Forscher“. Anlässlich dieses Tages besuchte Staatsminister Eckart von Klaeden (CDU) die Kita und ging mit 20 Kindern auf Entdeckungsreise in die Welt der Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

    Die Tagesstätte stellte das Motto „Zeit“ mit gebastelten Sonnenuhren dar. Es gab insgesamt acht Versuchsanordnungen, die den Kindern wissenschaftliche Informationen vermitteln sollten. Die Kleinen lernten, wodurch Wasser verdrängt wird, wie ein Stromkreis funktioniert und dass sich zwei gegenseitig Pole des Magneten anziehen. In einigen Projektwochen oder Wochenangeboten haben die Kinder bereits geforscht und an Abschlusstagen die Forschungsergebnisse ihren Eltern präsentiert.

    Die Versuchsobjekte und Mittel, mit denen die Kleinen forschen, sind alltägliche Gegenstände. So bleiben die Materialkosten gering, aber vor allen Dingen wird den Kindern vermittelt, dass wissenschaftliche Phänomene keine Zauberei sind, sondern stets im Alltag auftreten.

    Es reicht bereits eine Wasserflasche mit Kohlensäure. Die kleinen Forscher Christiano, Oliver, Alba Monique und Nikolas testeten, was passiert, wenn Rosinen in die Flasche geworfen werden. Auch Eckart von Klaeden probierte dies aus. Alle stellten interessiert fest –die Rosinen treiben an den Boden der Flasche hinab, kurz darauf schießen die Rosinen wieder hoch, dann sinken sie herab und sofort wieder hoch. Die Kohlensäure im Wasser bewirkt diesen Effekt. CO2 setzt sich an den Rosinen fest und ist als Bläschen zu beobachten. Sobald sich viele Bläschen an eine Rosine gebildet haben, können sie genügend Wasser verdrängen, um die Rosinen nach oben zu treiben. Dort lösen sich die Bläschen auf und die Rosine geht wieder unter. Geschulte Erzieherinnen und Praktikantinnen erklärten genau dies den Kindern. Auf diese Weise konnten die Kinder mit den einfachsten Mitteln etwas über Wasserverdrängung lernen.

    Um von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ als eben solches ausgezeichnet zu werden, fehlt der Kita nur noch der Zertifizierungsprozess. Dieser ist bereits im Gange. In Hildesheim können sich insgesamt sechs weitere Kindertagesstätten mit diesem Titel rühmen. Hierfür ist teilweise die Elisabeth-von-Rantzau-Schule verantwortlich, denn diese wirbt für die bildungsinitiative der Stiftung an den regionalen Kitas.

    Schulleiter Alois-Ernst Ehbrecht findet, die Neugier am Forschen sollte bereits früh unterstützt werden, um die Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik für die Schulzeit zu stärken.

    In diesem Sinne bat die Elisabeth-von-Rantzau-Schule von Klaeden und andere Politiker um etwas Zeit zum „Tag der kleinen Forscher“. Von Klaeden meldete sich als erster und entschied sich dafür, der Kita St. Nikolaus Zeit zu spenden. Doch jeder, der sich in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik auskennt, kann Kindern Zeit spenden. Die Kindertagesstätten freuen sich immer über ehrenamtliche Helfer, die den kleinen Forschern ihr Wissen vermitteln wollen.

    (Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, erschienen am 25.06.2013, Foto: Vetter)

    In: Pressemitteilungen