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  • 26. Juli 2012

    Kleine Forscher auf Wachstumskurs

    Der Sottrumer Kindergarten „Pfiffikus“ ist jetzt ein „Haus der kleinen Forscher“

    Alois-Ernst-Ehbrecht gratuliert dem Jung-Forscher Kilian und überreicht ihm eine Urkunde

    „Herzlichen Glückwunsch, aus dir wird sicher mal ein großer Forscher“, sagt Alois-Ernst Ehbrecht, schüttelt Kilian die Hand und überreicht ihm eine Urkunde.  Der Junge ist einer von 26 Jung-Forschern im Sottrumer Kindergarten „Pfiffikus“. Die Einrichtung ist jetzt offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“. Diese Auszeichnung überreichte gestern Ehbrecht, Leiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule.

    Ein Jahr lang beschäftigten sich die Sottrumer Mädchen und Jungen mit dem Thema „Leben auf dem Lande“, erkundeten Kartoffeläcker und Wiesen. Neben praktischen Einheiten, wie etwa dem Roden der Erdfrüchte, kam auch die Theorie nicht zu kurz. Der zehnjährige Felix,  war selbst mal Sottrumer Kindergartenkind, arbeitete in seinen Ferien Referate zu den Themen Kartoffeln und Mais aus und trug sie im „Pfiffikus“ vor. „Kinder hören ganz anders zu, wenn ihnen ein anderes Kind etwas erklärt“, so Kindergartenleiterin Michaela Sandvoß. Und Felix, dem macht es riesigen Spaß Referate zu halten: „Das mache ich in der Schule auch andauernd“, erklärt er.

    Voll des Lobes ist Ehbrecht für Michaela Sandvoß. Sie sei eine der ersten Erzieherinnen gewesen, die am Bildungsprojekt teilgenommen habe. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ arbeitet bundesweit mit Netzwerkpartnern zusammen. Für Salzgitter, Hildesheim und den Landkreis ist dies die Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Nach den Vorgaben der Stiftung werden dort berufstätige und künftige Erzieherinnen ausgebildet. „Die Einrichtungen zahlen  für die Schulungen einen symbolischen Beitrag von drei Euro“, erklärt Ehbrecht. Die Schule sponsere das Projekt. „Bei dem Verdienst der Erzieherinnen wäre es schon sittenwidrig, ihnen noch mehr Geld abzuknöpfen“, so Ehbrecht. Er sieht das Angebot auch als ein Dankeschön an die Kindergärten, die immer wieder Praxisunterricht für die Sozialassistenten und Erzieher ermöglichen. Das Angebot, so ergänzt Netzwerkkordinator Axel Bossong, steht allen Einrichtungen, auch Elterninitiativen oder freien Trägern offen.

    Das Sottrumer Team mit Michaela Sandvoß, Kerstin Karlauf und Annette Mokrzycki ist begeistert von dem Projekt. Das rechnet ihnen Gemeindebürgermeister Klaus Huchthausen hoch an, denn schließlich bedeute dieser Einsatz auch mehr Arbeit für die Erzieherinnen. Huchthausen dankte den Kindern, denn ohne sie würde es kein Haus der Forscher geben, und den Eltern für ihr Verständnis, wenn am Ende eines Forschertages ein kleiner Dreckspatz vor ihnen steht. Christina Gerlach-Sufin vom Landkreis Hildesheim ist begeistert vom Sottrumer Team und seiner Offenheit für neue Themen.

    Ehbrecht und Bossong überreichen Sandvoß zum Abschluss eine Mappe mit Zertifikat und einem Schild für die Fassade, dann gilt es viele kleine Hände zu schütteln, denn jeder Jung-Forscher bekommt Glückwünsche und eine Urkunde. Nur Felix, der Referate-Fan, der bekommt keine und bedauert: „Schade, dass es noch nicht gab, als ich hier in den Kindergarten gegangen bin“.

    (Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, erschienen am 19.07.2012, Fotos: Marwede)

     

    In: Pressemitteilungen