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  • 9. Juni 2013

    „So lässt es sich aushalten!“

    Ausbildung in Kroatien

    Stadtpanorama

    Stadtpanorama

    Direkt nach der Ankunft erwartete uns der erste Unterschied zu Deutschland: Die Taxifahrt! Der Fahrstil der Kroaten ist etwas forscher als der von uns Deutschen. Trotz allem kamen wir gesund und munter bei unserem redseligen Vermieter an.

    Nachdem wir unser Apartment bezogen hatten, hieß es erst einmal etwas essen und unsere „Minibar“, den Kühlschrank, zu füllen. Nun erwartete uns die nächste Veränderung! Die Autofahrer halten hier nur selten an, wenn ein Fußgänger die Straße überqueren möchte. Hier ist es von Vorteil, nicht lange zu warten, sondern nach gründlichem Schauen und Einschätzen der Geschwindigkeiten der Autos einfach die Straße zu betreten. Denn sonst steht man hier mit etwas Pech morgen noch!

    Obwohl hier alle sehr rasant mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind, sind so gut wie alle, nicht nur im Straßenverkehr, unheimlich freundlich und zuvorkommend.

    Was hier allerdings als sehr unhöflich gilt, ist, wenn man zu Besuch bei jemandem ist und das angebotene Essen bzw. die Getränke ausschlägt. In der Regel wird hier immer ein Getränk oder etwas zu Essen angeboten.

    Hier ist es ebenfalls üblich, dass die Kinder noch bis Mitte 30 bei ihren Eltern im Haus wohnen. Aus diesem Grund sieht man sehr viele CaféPärchen in den Parks bzw. Cafés sitzen.

    Ebenso üblich ist es, sich mit seinen Freunden in ein Café zu setzen, und dort bei einem Kaffee ca. 2 – 2,5 Stunden sitzen zu bleiben. In den Cafés ist es üblich, dass man zu jedem Getränk ein Glas Wasser (Voda) dazu bekommt. Dies ist allerdings überall kostenlos und man kann sich jederzeit etwas nachbestellen. So lässt es sich aushalten!

    Ganz besonders zu empfehlen sind an dieser Stelle die „Choco Bar“ und das beste Eis der Stadt schräg gegenüber.

    Die Stadt hat sehr viele schöne Sehenswürdigkeiten. Die „Oberstadt“ haben wir nun schon komplett erkundet. Die Kirchen und Kapellen sind ebenfalls sehr sehenswert.

    historische Stadtführer

    historische Stadtführer

    Die Geschichte der Stadt wird einem sehr gut, durch die Samstagsnachmittagsveranstaltung, nahegebracht, indem in der „Oberstadt“ Einheimische unterwegs sind, welche berühmte Personen der Geschichte Zagrebs aus dem 19. Jahrhundert darstellen.

    In der Einrichtung sind wir sehr freundlich aufgenommen wurden. Unsere Kollegen und Anleiter sind unheimlich nett.

    Der Kindergarten teilt sich das Gebäude mit der deutschen Schule und dem französischem Kindergarten sowie der gleichsprachigen Schule, daher ist es im Gebäude und in der Cafeteria immer sehr lebhaft.

    Die Erzieher hier in Zagreb scheinen sehr viel Geduld zu haben, müssen sich aber auch an einen sehr strukturierten Tagesablauf halten, da die Essenszeiten recht dicht beieinander liegen und nicht variabel sind.

    In der Einrichtung ist für den Kindergarten Platz für drei Gruppenräume. Wir haben im Erdgeschoss die zwei Kindergartengruppen „Schmetterlinge“ und „Feen und Zauberer“ sowie im ersten Stock das Vorschulzimmer der „Indianergruppe“.

    Damit ihr euch ein Bild der schweren kroatischen Sprache machen könnt, ist hier schon mal ein Link:

    Na wer kennt es ?;)

    http://www.youtube.com/watch?v=qX2TSGMIlFc

    (Text und Fotos: Bettina Kolatzki & Pia Hoffmann)

    In: Pressemitteilungen