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  • 20. Juni 2008

    Hildesheimer Schüler unterstützen Kinder-Hospiz

    Elisabeth-von-Rantzau-Schule will sich auch künftig dafür einsetzen / Bewegender Besuch in Hamburg

    Hildesheim (r). Im vergangenen Jahr wurden die von den Vereinten Nationen deklarierten Kinderrechte volljährig. Ein wichtiges Jubiläum für die angehenden Erzieherinnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Ihr Anliegen war es, die Hildesheimer mit einem Stand in der Innenstadt über die Bedeutung dieser Rechte zu informieren und Geld für ein Projekt zu sammeln.

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule spenden für Kinderhospiz

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule spenden für Kinderhospiz

    600 Euro nahmen sie für Waffeln, Gebäck und Lose ein. „Etwas Besonderes soll mit dem Geld erreicht werden“, sagte die zuständige Lehrerin Sabrina Menzel. Beeindruckt zeigten sich alle Beteiligten von der Arbeit der „Sternenbrücke“, einem vor fünf Jahren eröffneten Kinder-Hospiz in Hamburg. Das Recht auf eine möglichst kindgemäß gestaltete Sterbebegleitung gibt es bisher nicht, wird von den Schülern aber gefordert. Gemeinsam besuchten sie die „Sternenbrücke“.

    Einmal im Jahr haben Außenstehende die Gelegenheit, die im Hamburger Vorort Rissen gelegene Villa zu besichtigen und die Räume zu betreten, in denen Kinder ihre letzten Tage erleben. „Ich hatte grausige Vorstellungen von diesem Ort“, sagt die Schülerin Isabel Hinsche. Am Ende ist sie überrascht, wie „schön und gefühlvoll“ hier alles eingerichtet ist, und mit wie vielen „bezaubernden Details“. Die meist in einem warmen gelb gehaltenen Zimmer mit den zahlreichen Kindermotiven, das Therapiebad, der Kreativraum oder der Snoezelen-Raum mit seinen Wand- und Klanginstallationen wirken voller Lebensfreude. Selbst der Abschiedsraum, in dem das verstorbene Kind auf einem Bett aufgebahrt werden kann, weicht nicht davon ab. Schirmherrin Isabella Vértes-Schütter erklärt, dass in diesem Raum jeder den „Abschied so gestalten kann, wie es für ihn stimmig ist.“ Katharina Vollmer hat der Gang durch das Hospiz „die Luft zum Atmen genommen“. Bei ihrer Rede anlässlich der Spendenübergabe verspricht sie im Namen ihrer Mitschüler: „Wir wollen auch in Zukunft das Kinder-Hospiz unterstützen.“ Ute Nerge, Hospizleiterin und Initiatorin sowie Geschäftsführer Peer Gent zeigten sich von soviel Einsatz für die „Sternenbrücke“ beeindruckt. Im Juli findet an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule eine Projektwoche statt. Lehrerin Sabrina Menzel und die Schüler haben ihr Thema längst gefunden. Ganz klar: die „Sternenbrücke“.

    Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 20. Juni 2008

    In: Pressespiegel