Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • Bevorstehende Veranstaltungen

    1. Bolivienseminar (SopA 1 a und 1 b)

      Dezember 11 - Dezember 15
    2. Schulgottesdienst

      Dezember 21 @ 12:00 - 13:00
  • Freiwilligenprojekt in Bolivien 2013

    Johanna Rawohl. Foto: Rawohl

    Über mich – Johanna Rawohl

    Ich heiße Johanna Rawohl und bin 20 Jahre alt (2012). Dieses Jahr werde ich an der Elisabeth- von-Rantzau-Schule mein Abitur machen. In meiner Freizeit spiele ich Cello und singe in der Mädchenkantorei des Hildesheimer Domes. Vor dem Abschluss meines Abiturs habe ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin gemacht. Die Arbeit mit anderen Menschen hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir vorgenommen habe, nach dem Abitur einen Freiwilligendienst im Ausland zu absolvieren. Ich denke, dass ich in diesem Jahr viele Erfahrungen machen werde, die mein ganzes Leben prägen werden. Ich freue mich darauf, die Kultur und die Lebensweise der Menschen kennen zu lernen. Mit Sprachkursen in der Volkshochschule und mehreren Vorbereitungsseminaren der Franziskaner bereite ich mich auf meinen Aufenthalt in Bolivien vor.

    Berichte und Erfahrungen

    Alle Texte sind als PDF-Datei hinterlegt.

    Bolivien und Cochabamba

    Flagge Boliviens. Quelle: wikipedia

    Bolivien liegt im Westen Südamerikas und hat eine Fläche von 1,1 Mio km². Die Hauptstadt von Bolivien ist Sucre und der Regierungssitz ist in La Paz. Es gehört zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Das Land ist unterteilt in ein Tiefland und eine Hochebene, das Anden- hochland, und bietet dadurch eine große Landschaftsvielfalt. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten ist das Klima je nach Standort sehr unterschiedlich von feucht und tropisch bis kalt und halbtrocken. Bolivien hat ca. 9 Millionen Einwohner, wovon 92% der römisch-katholischen Kirche angehören. Die Amtssprache in Bolivien ist Spanisch, doch in jeder Region gibt es noch mindestens eine andere Sprache der Ureinwohner wie zum Beispiel Ketschua, Aimara und Guaraní. Während meines Freiwilligendienstes werde ich in der Stadt Cochabamba leben. Cochabamba gehört mit 860.000 Einwohnern zu den vier größten Städten Boliviens, liegt 2558 Meter hoch und hat ein gemäßigtes Klima. In der Umgebung ist sehr fruchtbarer Boden, sodass viel Mais, Weizen, Obst und Zitrusfrüchte angebaut werden. Cochabamba wird von der 40 Meter hohen Statue Cristo de la Concordia überragt.

    Mein Freiwilligendienst in Bolivien

    ushpa – Siedlung des Projektes. Zeichnung: Wilson von der Webseite ushpa.de

    Ich werde ab August 2012 für ein Jahr in Cochabamba leben. Dort wohne ich bei einer Gastfamilie und arbeite in dem Projekt „Horizonte“, das in der Siedlung „Mineros San Juan Ushpa-Ushpa“, 10 km südöstlich von Cochabamba, liegt. Hier leben ca. 1.500 Familien mit durchschnittlich 4-6 Kindern. Die Siedlung wurde im August 2001 von ehemaligen Minenarbeitern gegründet und ist erst seit 2004 an ein elektrisches Netz angeschlossen. Wasserleitungen gibt es bis heute nicht; das Frischwasser wird in Tanks an zentrale Stellen geliefert. Das Projekt Horizonte gehört zur Gesellschaft „Sankt Vincent von Paul“ und hat das Ziel Chancen zu schaffen durch Bildung, Gesundheit und lokale Entwicklung, insbesondere für die Kinder. Zu dem Projekt gehören ein Kindergarten, eine Schule und ein Gesundheitszentrum. Ich werde zunächst in dem Kindergarten arbeiten, in dem ca. 150 Kinder von ein bis sechs Jahren täglich zwischen 8.00 und 17.00 Uhr betreut werden.

    Mein Spenderkreis

    Der Freiwilligendienst wird zu einem Teil durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Rahmen des weltwärts- Programmes gefördert. Der restliche Teil wird von meiner Entsendeorganisation finanziert. Dafür soll jeder Freiwillige einen Spenderkreis aufbauen, um die jeweiligen Projekte und den Freiwilligendienst zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um die finanzielle Unterstützung, sondern auch um den Erfahrungs- und Informationsaustausch und das Bekanntmachen der jeweiligen Projekte. Jeder, der an meinem Freiwilligendienst interessiert ist, kann meine regelmäßigen Erfahrungsberichte erhalten. Bitte schicken Sie mir bei Interesse eine E-Mail. Ich freue mich über Unterstützung durch einmalige oder auch regelmäßige Spenden. Es geht nicht um große Beträge, sondern auch jeder kleine Beitrag ist wichtig.

    Kontoinhaber: Missionszentrale d. Franziskaner Kontonummer: 80 000 103 BLZ: 510 917 11 Bank für Orden und Mission Verwendungszweck: 70 601 + 114

    Wenn eine Spendenquittung erwünscht ist, bitte im Betreff die Adresse angeben. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei meinem Freiwilligendienst finanziell unterstützen würden und/oder meine Erfahrungsberichte mit Interesse verfolgen. Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie im Internet unter www.ushpa-ushpa.com/

    Missionszentrale der Franziskaner

    Meine aussendende Organisation ist die Missionszentrale der Franziskaner in Bonn. Nach dem Vorbild von Franziskus von Assisi setzen sich die Franziskaner weltweit für eine gerechtere und geschwisterlichere Welt ein.

    Wir sind da, wo die Menschen sind. Wir begegnen auf Augenhöhe. Wir nehmen am Leben teil.

    Die Franziskanermission unterstützt Projekte in Lateinamerika, Asien und Afrika. Dabei geht es unter ökologischen, sozialen und pastoralen Aspekten um Hilfe zur Selbsthilfe. Das franziskanisch-christliche Weltbild bedeutet sich konkret für Geschwisterlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte einzusetzen. Weitere Informationen über die Missionszentrale der Franziskaner finden Sie im Internet unter www.freifranz.de/