Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • 23. Mai 2024

    Mehr als eine gute Zeit

    11 Auszubildende sind mit dem Programm Erasmus + im europäischen Ausland 

    Lea und Maximilian in Athen

    Maximilian hat sich auf den Weg gemacht. Gemeinsam mit Lea setzt er seine praktische Ausbildung im Kindergarten in Athen fort. Der Schüler der Fachschule Sozialpädagogik Unterstufe ist einer der 11 Auszubildenden, die seit März 2024 im europäischen Ausland die Arbeit in Kindergärten, Krippen und Schulen nicht nur kennenlernen, sondern dort im Rahmen der Ausbildung pädagogisch tätig sind.

    Seit 2013 entsendet die Elisabeth-von-Rantzau-Schule mit dem EU-Programm Erasmus + ihre Schülerinnen und Schüler in Einrichtungen beispielsweise nach Rom, Barcelona, Warschau, Bozen und Athen. Die Lehrkräfte Stefanie Werner, Cornelia Lehne und Christine Kundolf-Köhler besuchen die Auszubildenden und schauen sich in den nächsten Wochen, die von den Schülerinnen und Schülern gestalteten, pädagogischen Angebote an. 

    Eine erste Aufgabe der Schülerinnen und Schülern: Sie sollen ihren Aufenthalt mithilfe eines selbstgewählten Zitates reflektieren. Maximilian hat sich für Plinius denJüngeren entschieden, ein römischer Senator und Schriftsteller, der gesagt hat: 

    ,,Jede Zeit ist umso kürzer, je glücklicher sie ist.”

    Maximilian schreibt aus Athen:

    Ich habe in der allgemeinen Zeit und besonders diese Woche bisher gemerkt, dass die Zeit sehr schnell vergeht. Dabei stimmt es, wie es im Zitat steht, dass wenn man glücklich ist, die Zeit einfach kürzer ist, als sie aussieht. 

    Dass ich heutzutage hier stehe und sage, dass ich glücklich hier vor Ort bin, habe ich nicht nur mir allein zu verdanken. Ein großer Faktor ist das menschliche Miteinander mit Lea, mit der ich mir die Wohnung sowie den Arbeitsplatz teile. Des Weiteren habe ich meinen Arbeitskollegen zu danken. Sie helfen mir in jeder Situation und zeigen für alles Verständnis. Dazu geben sie mir Ratschläge und versuchen, mir jegliche Ängste zu nehmen. Dabei handelt es sich nicht nur um die Angst auf der Arbeit, sondern auch um die Angst, mit den Gedanken allein zu Hause zu sein. 

    Den Menschen, denen ich dafür zu danken habe, dass ich so glücklich bin, sind die Kinder aus meiner Gruppe. Sie haben mich von Beginn an sehr liebevoll und wertschätzend aufgenommen und geben mir jeden Tag ein Gefühl von Heimat. Das vermitteln sie mir auch durch die deutsche Sprache, die sie sprechen.

    Zusätzlich begreife ich das Zitat so, dass die Zeit einfach eine Art Sanduhr ist. Sie vergeht so schnell durch die erfolgreichen Arbeitsstunden, aber auch durch das Erleben von neuen Städten sowie Sehenswürdigkeiten. Ich merke kaum, dass ich mittlerweile schon 2 ½ Wochen hier lebe und arbeite. Ich bin für jeden Moment so dankbar und sehe jeden Moment als Bereicherung meines Leben an.

    Zusätzlich wachse ich immer mehr an den neuen Herausforderungen und stärke meine eigene Persönlichkeit und ich merke jetzt schon, dass ich als eine noch stärkere Person wieder nach Deutschland reisen werde.

    Wir wünschen Maximilian und seinen Mitschülerinnen und Mitschülern eine gute Zeit in ihren jeweiligen Einrichtungen. 

    In: start