Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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  • 24. November 2021

    Von einer besseren Zukunft träumen

    „Luftschlösser: bauen“ – Ein gemeinsames Theaterprojekt der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Ansgar und der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Luftschlösser: bauen

    Die Scheinwerfer gehen an, eine Stadt erwacht. Die Schauspieler*innen bewegen sich durch den Raum der Heinrich-Schenk-Halle, bleiben stehen, richten ihren Blick ins Publikum und erzählen von ihren Träumen. „Luftschlösser: bauen“ heißt ihr gemeinsames Stück, das die 15 Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Boris Tragico-Barth und Patricia Prüfer, Pädagog*innen der Kinder- und Jugendhilfe St. Ansgar sowie Daniel Prüfer, Theaterpädagoge an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, seit Juli 2021 gemeinsam erarbeiten.

    Die grundlegende Idee des Stücks: „Wir möchten zeigen, welche Vorstellungen die Kinder- und Jugendlichen von ihrer Zukunft haben. Und gleichzeitig möchten wir ihnen Wege eröffnen, eben diese zu verwirklichen“, erklärt Daniel Prüfer. Ob Pandemie, Klimakrise, Generationenungerechtigkeit, fehlende Chancengleichheit und geringe Möglichkeiten, an der Gesellschaft zu partizipieren – die Beteiligten im Alter von 8-22 Jahren zeigen, wie schwer diese Gegenwart eigentlich wiegt.

    „Unsere Kinder- und Jugendlichen sollen vor allem ihre eigenen Kompetenzen erkennen und sie als eine wichtige Ressource begreifen lernen“, findet Tragico-Barth. Denn entstanden ist die Idee zu dem Stück bei einer gemeinsamen Fortbildung zu „Berater*innen für den „Kompetenznachweis Kultur“ in der „Kunstschule KunstWerk“ Hannover. Um eben diesen Nachweis der „Bundesvereinigung kultureller Jugendbildung“ in Zukunft den Schüler*innen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und Jugendlichen der „Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Ansgar“ ausstellen zu dürfen, wurde ein kulturelles Projekt gemeinsam mit den Jugendlichen initiiert und durchgeführt. „Kulturelle Bildung ermöglicht es den Jugendlichen, sich auszudrücken, ihre Umwelt anders wahrzunehmen und vor allem kreativ mit dieser umzugehen“, erklärt Patricia Prüfer.

    Den Einrichtungsleiter*innen ist die Zusammenarbeit der Institutionen ein besonderes Anliegen. „Schülerinnen und Schüler, die sich für einen sozialbildende Schule entscheiden, möchten die Gesellschaft positiv mitgestalten. In diesem Projekt lernen sie, wie dies gleichberechtigt möglich ist. Unsere Schülerinnen und Schüler machen mit den Jugendlichen der Kinder- und Jugendhilfe St. Ansgars so eine gemeinsame, positive Erfahrung“, erklärt Prof. Alois-Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Susanne Jörns, Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Ansgar, sieht in dieser Kooperation für ihre Kinder und Jugendlichen eine besondere Chance: „Sie haben Gelegenheit, außerhalb des schulischen Kontextes Erfahrungen zu sammeln, eigene Talente zu entdecken und mithilfe des Theaters neue Ausdrucksformen kennenzulernen. In diesem Stück lernen alle Beteiligten Krisen gemeinsam zu bewältigen und auf ihre eigenen wertvollen Ressourcen zurückzugreifen. Träume geben Halt.“

    Aufführungen für Schüler*innen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und für die Kinder und Jugendlichen St. Ansgars gibt es am 08.12.2021.

    In: Pressemitteilungen