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  • 22. September 2011

    Hilfe ohne Grenzen

    Schüler der Fachoberschule besuchen den „Sozialen Mittagstisch Guter Hirt“

    Diakon Wilfried Otto führt durch die soziale Warenhalle

    Um Hilfe zu bitten, fällt vielen schwer. Umso mehr, wenn man anderen nachweisen muss, dass man ohne diese nicht das Nötigste zum Leben hat. Der „Soziale Mittagstisch Guter Hirt“ unterstützt jeden Menschen, der den Weg zur sozialen Warenhalle im Stadtgebiet Fahrenheit findet. Diakon der Gemeinde „Guter Hirt“ und verantwortlich für das soziale Angebot ist Wilfried Otto. In Begleitung unserer Lehrkraft Carolin Schnelle führte er uns, Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, zu den unterschiedlichen Hilfsangeboten.

    Der „Soziale Mittagstisch“ ist eine soziale Einrichtung innerhalb des Pfarrgemeindeteils „Guter Hirt“. Mittlerweile gibt es dieses Angebot seit fast 20 Jahren, Jubiläum gefeiert wird Anfang Dezember. Die Ausgabe von Mittagessen begann damals als Reaktion auf die Not derer, die die Kirchengemeinde in der Hoffnung auf Essen oder finanzielle Unterstützung aufsuchten. Neben der Kaltlebensmittelausgabe und der Kleiderkammer und vielen anderen Angeboten liegt ein Schwerpunkt der Arbeit in der Essensausgabe: Jeden Tag, 365 Tage im Jahr, werden täglich um die 100 Portionen gekocht und für eine Spende von 50 Cent an Bedürftige verteilt.

    Die Menschen, die mittags hier zum Essen kommen, wechseln sehr oft. Der Gute Hirt wird nicht nur von obdachlosen oder armen Menschen besucht. Perspektivlosigkeit, Alleinsein, Arbeitslosigkeit, psychische Probleme, keine oder mangelnde Schulbildung, Erfahrungen mit Drogen und Alkohol, keine Unterstützung durch Freunde oder Familie: Gründe gibt es viele. Für den Einen oder Anderen ist diese soziale Einrichtung zu einem ständigen Rettungsanker geworden. Allerdings sieht man in den meisten Fällen, dass die Annahme von Hilfsangeboten nur ein Überbrückungszustand in ein besseres Leben ist. Ab Mitte des Monats verzeichnet der Mittagstisch einen Anstieg der Bedürftigen. Jeder, der kommt, hat im Grunde genommen das gleiche Problem: Ob es Hartz-IV-Empfänger sind oder Leute, die in sozialen Brennpunkten leben – sie haben alle zu wenig Geld, um sich ausreichend zu ernähren. Dafür sind die Mitarbeiter des Guten Hirten da.

    Der „Gute Hirt“ ist eine Einrichtung der katholischen Kirche, die durch Spenden aller Art finanziert wird. Es können z.B. Kleider, Lebensmittel oder Geld zur Verfügung gestellt werden. Wir finden es unterstützenswert, dass es den Guten Hirten gibt, denn heutzutage gibt es nur wenige engagierte Mitmenschen, die anderen  in schweren Zeiten zur Seite stehen.

    (Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales)

    In: Pressemitteilungen