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  • 17. Februar 2014

    Wie soll der Kobold heißen?

    Elisabeth-von-Rantzau-Schule und Förderverein Wildgatter schreiben Namenswettbewerb aus

    Vitali Schreiber (von links) hat den Kobold geschaffen. Eine gelungene Arbeit, finden auch Simone Flohr, Hans-Uwe Bringmann, Jaqueline Plinski und Alois-Ernst Ehbrecht.

    Vitali Schreiber (von links) hat den Kobold geschaffen. Eine gelungene Arbeit, finden auch Simone Flohr, Hans-Uwe Bringmann, Jaqueline Plinski und Alois-Ernst Ehbrecht.

    Hildesheim (cha). Ein frecher kleiner Kerl mit grünem Struwwelpeter-Haar und spitz zulaufenden Ohren soll Kindern künftig die Natur des Wildgatters erklären. Die Figur stammt aus der Feder des Hildesheimer Illustrators Vitali Schreiber. Bisher hat sie noch keinen Namen. Doch das wollen der Förderverein des Naherholungsgebiets und die Elisabeth-von-Rantzau-Schule möglichst schnell ändern.

    Sie wollen Ende der Woche mehr als 200 Briefe an Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Hildesheim auf den Weg bringen. Dort sollen sich die Kinder anschließend Gedanken über einen passenden Namen machen. Auch andere Kinder können an dem Wettbewerb teilnehmen. Sie haben 14 Tage Zeit zum Grübeln, anschließend soll eine Jury über die eingereichten Vorschläge entscheiden. Den Sieger und seine Freunde aus der Tagesstätte wollen der Verein und die Schule einen Tag im Wildgatter mit einem Erlebnistag belohnen.

    Die Idee, einen erklärenden Kobold zu den Gehegen zu schicken, kommt von den angehenden Erziehern der Schule. Die Caritas-Einrichtung betreibt ohnehin eine lebhafte Kooperation mit dem Wildgatter und dessen emsig schnurrenden Motor, dem Förderverein. Beide wollen die heimische Natur mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken. Und Kinder sind an dieser Stelle gelehrige Schüler.

    Läuft alles wie geplant, sollen sie in einigen Monaten an vielen Gehegen über den frechen kleinen Kerl stolpern, der die Lebewesen und ihr Lebensumfeld erklärt. Illustrator Schreiber, der zehn Kobold- Varianten kreieren soll, hat den Kopf schon voller Ideen. Beim Rotwild könnte er auf einem Hirsch sitzen, an einer Vogel- Voliere einen gefiederten Freund auf dem Arm tragen und bei den Wildkatzen einen der Kater streicheln.

    Allerdings sollen nicht alle Gehege mit den bunten Figuren ausgestattet werden. „Wir wollen ja nicht, dass hier alles zugekleistert wird“, sagt Professor Alois- Ernst Ehbrecht, Leiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Stattdessen sollen die Kinder sanft geführt werden, die bunte Figur an einigen Gehegen wiedererkennen – und dadurch auf die Inhalte neugierig gemacht werden.

    Für die sind die Schüler der Rantzau-Schule zuständig. Unter der Anleitung von Waldpädagogin Simone Flohr beschäftigen sie sich derzeit mit den kurzen und prägnanten Texten, die später zusammen mit den Holz-Kobolden an den Gehegen zu finden sein sollen. Zur Einweihung der bunten Führer sollen auch lebendige Kobolde am Wildgatter erscheinen: Mädchen und Jungen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule sollen in die Rolle der Figur schlüpfen. „Ich habe auch schon mit dem Theater für Niedersachsen gesprochen, das uns mit Kostümen ausstatten will“, berichtet Ehbrecht.

    Dass der kleine Kobold ein echtes Kind des Wildgatters ist, ist auf den ersten Blick ersichtlich. Er ist ein Naturbursche mit Blättern und Farn im wilden Haar. An den Füßen trägt er ausgetretene Schuhe, an den Beinen eine erdfarbene Arbeitshose. Beim genauen Hinsehen fällt auch der wichtigste Hinweis auf das Ochtersumer Naherholungsgebiet auf: Die linke Hand des spitzohrigen Kerls deutet auf die Gürtelschnalle. Und die ziert das Maskottchen des Wildgatters, „Ochti“, der Frischling, den man auf jedem Brief des Fördervereins findet. Und den nicht wenige Mädchen und Jungen schon als Kuscheltier im Kinderzimmer haben. „Ochti“ soll aber vom bisher namenlosen Kobold nicht abgelöst werden. „Wir sucheneinen Partner für ’Ochti‘“,Hans-Uwe Bringmann, Vorsitzender des Fördervereins.

     

    (Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung, erschienen am 13.02.2014, Foto: Harborth)

     

    In: Pressespiegel