Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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    25. März 2018

    Von bunten Tüchern und salzigen Kernen

    Tischtheater

    Religionslehrerin Irmgard Abel vermittelt den Sinn der Fastenzeit an junge Berufsschüler. Angehende Erzieher sollen in ihrem Unterricht lernen, wie Christen fasten und wie Kinder diese besondere Zeit im Jahreskreis begreifen können. Ein Besuch an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim.

    Von Karina Scholz

    Mit bunten Tüchern, einem Korb voller Holzperlen und großformatigen Papierstapeln im Arm bahnt sich Irmgard Abel den Weg zu ihrer Klasse. Die Religionslehrerin an der berufsbildenden Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim nimmt heute die Fastenzeit im Unterricht durch. Ihre Schüler gehen in die erste Klasse der sozialpädagogischen Assistenten, sind also im ersten Jahr ihrer Ausbildung. Nach vier Schuljahren und Praxiserfahrung können sie als Erzieher arbeiten. Heute sollen sie lernen, wie sie Kindern die Bedeutung der Fastenzeit erklären können.

    Zur Vorbereitung hat Irmgard Abel in der letzten Stunde Fragebögen verteilt, die Ergebnisse stellt sie jetzt vor: nur sechs Schüler haben auf

    In Lerngruppen der Fastenzeit auf der Spur

    die Frage „Würden Sie in der Fastenzeit auf etwas verzichten?“ mit „Ja“ geantwortet. 14 der jungen Erwachsenen können mit der Fastenzeit nichts anfangen und sehen „keinen Grund“, auf etwas zu verzichten.  Das hat Irmgard Abel nicht anders erwartet. Ihre größtenteils 16 bis 20 Jahre alten Schüler stellen einen Querschnitt der Gesellschaft dar, sind „kirchenfern“, wie Abel es nennt. Ihr Anspruch für den Religionsunterricht lautet: „Ich will eigenständige Köpfe, keine strengen Katholiken.“

    In ihrem Unterricht sollen die Schüler Werte kennenlernen. Jeder wird mit seinen Überzeugungen respektiert. Bewertet wird nicht der Glaube, sondern wie er oder sie sich auf den Standpunkt der katholischen Lehre einlässt. „Mein Unterricht soll Raum für Fragen bieten“, sagt Abel. So verweist sie in ihren Erklärungen auch auf die Fastenzeiten anderer Religionen, zum Beispiel im Islam oder im Buddhismus. Die Hauptrolle spielt jedoch die christliche Fastenzeit. weiterlesen…

    In: Pressespiegel

    15. März 2018

    Ein Haus der Menschlichkeit

    Michelle Reisch, Erasmus plus-Auszubildende, berichtet über ein ganz besonderes Erlebnis

    Ein ganz besonderer Blick auf Warschau

     

    Das gute am Erzieherberuf: Europaweit gibt es Kindergärten, Krippen und Schulen. Und so werden auch zahlreiche, in Deutschland ausgebildete Fachkräfte einen Job auf dem europäischen Arbeitsmarkt finden. Denn vielen Eltern im europäischen Ausland ist es wichtig, dass ihre Kinder neben der jeweiligen Landessprache von Beginn an die deutsche Sprache erwerben. Und so gibt es auch in Warschau, Athen, Rom und Barcelona Einrichtungen, die eine bilinguale Erziehung möglich machen. In diesen europäischen Großstädten werden in den kommenden Wochen 12 angehende Erzieherinnen und Erzieher der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ihre praktische Ausbildung fortsetzen und auch ihre muttersprachlichen Kompetenzen zur Verfügung stellen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Zielorte bereits erreicht, sich in den Praxiseinrichtungen eingelebt, die eine oder andere Sehenswürdigkeit gesehen und auch landestypische Gerichte schon selber zubereitet.

    Michelle Reisch hat sich für die polnische Hauptstadt Warschau entschieden und berichtet über ein Erlebnis, das sie tief berührt:

    Am Sonntag haben wir uns fest vorgenommen, das „Zabinski-Haus“ im Warschauer Zoo zu besuchen. Nachdem ich in Deutschland den Film ,,Die Frau des Zoodirektors“ gesehen hatte, wollte ich unbedingt einmal dort hin. Eine Frau führte uns durch diese historischen Räume. An dem Ort zu sein, an dem die Familie Zabinski es während der deutschen Besatzungszeit (1939-1945) geschafft hatte, zahlreiche Menschenleben zu retten, beeindruckte mich zutiefst. Das Haus und die Kellerräume waren so klein, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie angsterfüllt die Menschen sein mussten, dass sie sich hier versteckte hielten. Sehr bewegend war die Besichtigung des Tunnels, durch den die Menschen jüdischen Glaubens sich durchzwängen mussten. Besonders berührt hat mich die Geschichte einer Familie, die ohne große Hoffnung Hilfe bei den Zabinskis suchte. Der Sohn dieser Familie erblickte Frau Zabinski an der Türschwelle und wusste gleich, dass er und seine Familie überleben werden. Der heute 77-jährige Sohn, der in Tel Aviv lebt, besucht diesen Ort regelmäßig, um seine Erlebnisse an die Menschen weiterzugeben. Frau Zabinski ist für ihn ein „Engel“ und er ist ihr sehr dankbar dafür, dass sie ihn und seine Familie damals aufnahm. Der Warschauer Zoo ist nicht nur ein gewöhnlicher Zoo, er ist ein Zoo mit einer Geschichte über menschliches Leid und Hoffnung.

    (Text und Bild: Michelle Reisch)

     

    In: Auslandspraktikum

    25. Februar 2018

    Für den Frieden

    Der Volksbund Hildesheim-Stadt bedankt sich in einer Veranstaltung im Rathaus für das Engagement der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Ottmar Stehler und Dr. Ingo Meyer bedanken sich für das Engagement

    Seit mehr als 70 Jahren herrscht in weiten Teilen Europas Frieden. Die zerstörerischen Folgen von Diktatur und Krieg sind für viele der jugendlichen Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule nur noch in Geschichtsbüchern nachlesbar. Die Eltern und Großeltern dieser Generation sind nicht in der Zeit des Nationalsozialismus aufgewachsen, eine Begegnung mit Zeitzeugen wird irgendwann nicht mehr möglich sein.

    „Erinnerungskultur verändert sich. Wir haben die Aufgabe, den Schülern auch weiterhin zu vermitteln, wie wichtig Frieden ist. Er ist keine Selbstverständlichkeit“, erklärt Schulleiter Prof. Alois- Ernst Ehbrecht. Und so ist es der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ein besonderes Anliegen, mithilfe von Exkursionen, Projekten und Begegnungen Geschichte und Politik erfahrbar zu machen. Seit Jahren wird daher auch die Arbeit des Vereins „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ unterstützt, der seit 1953 Jugendbegegnungen und Workcamps unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ in ganz Europa organisiert. Es gehört zur Schultradition der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, dass Schülerinnen und Schüler zum Volkstrauertag einen Kranz am Hochkreuz des Hildesheimer Nordfriedhofs niederlegen und an die Toten der Weltkriege erinnern. „Die Schülerinnen und Schüler erfahren vor Ort, dass viele, vor allem auch junge Menschen, im Krieg starben. Sie erkennen auf diese Weise den Wert von Frieden in unserer Gesellschaft und empfinden Krieg in anderen Ländern als einen großen Missstand“, verdeutlicht Lehrkraft Roswitha Dinter, die die Schülerinnen und Schüler in ihrem Engagement unterstützt. Ein Einsatz für den Frieden, für den sich auch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Ottmar Strehler, Geschäftsführer des Volksbundes des Bezirks Hannover, bei Dinter und ihren Schülerinnen und Schülern in einer Veranstaltung des Volksbundes Hildesheim Stadt im Hildesheimer Rathaus bedankte. Erst vor wenigen Monaten gestaltete im Rathaus der Lehrer- und Schülerchor der Elisabeth-von-Rantzau-Schule die Gedenkfeier zum Volkstrauertag.

    (Text: Daniel Prüfer, Foto: Stadt Hildesheim)

    In: Pressemitteilungen, start

    11. Februar 2018

    Erasmus plus: Lernen im europäischen Ausland

    Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule entsendet bereits zum sechsten Mal ihre Fachschülerinnen und Fachschüler in ihre Partnereinrichtungen

    Der Himmel über Barcelona

    Das gute am Erzieherberuf: Europaweit gibt es Kindergärten, Krippen und Schulen. Und so werden auch zahlreiche in Deutschland ausgebildete Fachkräfte einen Job auf dem europäischen Arbeitsmarkt finden. Denn vielen Eltern ist es wichtig, dass ihre Kinder neben der jeweiligen Landessprache von Beginn an die deutsche Sprache erwerben. Und so gibt es auch in Warschau, Athen, Rom und Barcelona Einrichtungen, die eine bilinguale Erziehung möglich machen. In diesen europäischen Großstädten werden in den kommenden Wochen 12 angehende Erzieherinnen und Erzieher der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ihre praktische Ausbildung fortsetzen und auch ihre muttersprachlichen Kompetenzen zur Verfügung stellen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Zielorte bereits erreicht, die ein oder andere Sehenswürdigkeit gesehen und landestypische Gerichte selber zubereitet.

    Bereits zum sechsten Mal werden die Auszubildenden der Fachschule Sozialpädagogik im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ ins europäische Ausland entsendet. An dieser Stelle werden sie in den nächsten Wochen von ihren Erlebnissen berichten.

    Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule wünscht Michelle Reisch, Lisa-Marie Rey Lamas in Warschau; Viktoria Dudka, Leonie Kolender, Jörg Bohnensack, Marie Möller in Athen; Marvin Hoffmann, Sarah-Maria Behrens, Marie Dortmund, Chantal Kühne in Rom und Luisa Meder und Hanna Striewski in Barcelona eine überaus erfolgreiche und vor allem schöne Zeit!

    Den Anfang macht Hanna Striewski mit ihrem Bericht aus Barcelona.

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    In: Auslandspraktikum

    30. Januar 2018

    Bessere Bildungschancen mit Etui

    Ein ganz besonderes Geschenk: Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule arbeiten ehrenamtlich für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche

    Kompetent für einen guten Zweck

    Wer in der Winterzeit verreisen möchte, ist oft auf winterlichen Straßen unterwegs. Spätestens jetzt denkt der eine oder andere Fahrer über eine entsprechende Bereifung nach und suchen eine Werkstatt auf. Für Carolin Boner ist dies keine Seltenheit. Sie hält den Schlagschrauber in ihren Händen und zieht die Schrauben fest an. Sie steht neben der Hebebühne, einen Reifen zu wechseln ist für die 16-Jährige kein Problem. „In unserem elterlichen Betrieb helfe ich schon seit meiner Kindheit mit. Früher habe ich nur die Reifen durch die Werkstatt gerollt, jetzt berate ich schon die Kunden“, erklärt Carolin. An diesem Morgen unterstützt sie mit Ihrem Engagement ein soziales Projekt ihrer Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Hier wird sie zur sozialpädagogischen Assistentin ausgebildet und wird später einmal in einem Kindergarten, einer Krippe oder in einem Kinder-und Jugendheim arbeiten.
    Nahezu 500 Schülerinnen und Schüler engagieren sich so wie Carolin an diesem Tag in Stadt- und Landkreis Hildesheim für den Erhalt des Hausaufgabenhilfeprojekts Etui. Und dies denkbar einfach. Für einige Stunden stellen die Schülerinnen und Schüler gegen eine Spende ihre Arbeitskraft Institutionen, Firmen und Privatpersonen zur Verfügung. Und so können auch im nächsten Jahr Kinder und Jugendliche, die sozial benachteiligt sind, von diesem Bildungsangebot profitieren – mittlerweile an 9 Standorten in Hildesheim. „Das besondere an Etui: 60 Auszubildende, die an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule den Beruf des sozialpädagogischen Assistenten lernen, sind für einen Nachmittag in der Woche direkt vor Ort. Sie tragen dazu bei, dass immer mehr Kinder einen Zugang zur Bildung erhalten und ein Bildungserfolg auf diese Weise möglich wird“, erklärt Lehrkraft und Projektkoordinatorin Nadine Schreter. Auch Carolin macht sich im Rahmen ihrer Ausbildung jeden Dienstag auf den Weg in die Kindertagesstätte Nordwind. Sie stellt sich den Fragen der Jüngsten und zeigt den Hortkindern, dass das eine oder andere schulische Problem doch einfach zu lösen ist. weiterlesen…

    In: start

    18. Dezember 2017

    Wenn Noten träumen…

    Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Elisabeth-von-Rantzau-Schule musizieren gemeinsam mit den „Notenträumern“ – dem Chor der Lebenshilfe

    Schritt für Schritt nimmt der Auftritt Form an.

    An einem ganz normalen Montagmorgen stehen für Hannah Deutsch, Mathematik und Pädagogik auf dem Stundenplan. Für Sandra heißt es um diese Uhrzeit dagegen immer: Arbeiten in den Werkstätten der Lebenshilfe in Drispenstedt. Doch heute ist alles anders. Der Kleinbus der Lebenshilfe fährt auf den Parkplatz der Elisabeth-von-Rantzau-Schule vor, Sandra und ihre 24 Kollegen steigen aus und werden von Hannah sowie den 23 Mitschülern der Fachschule Sozialpädagogik in Empfang genommen. Fünf Tage haben die beiden Gruppen Zeit, voneinander zu lernen, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen und zu erfahren, was Inklusion wirklich bedeutet -und nicht nur als pädagogische Idee.

    Sandra arbeitet nicht nur in den Werkstätten, sondern hat mit den Notenträumern, dem 2005 von Birgit Meyer gegründeten Chor der Lebenshilfe, schon auf der einen oder anderen Bühne gestanden. Selbsternanntes Ziel der Lebenshilfe ist die Förderung der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und das Arbeitsleben. Für Oberstudiendirektor Prof. Alois Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, ist dies eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: „Unsere Schülerinnen und Schüler müssen in ihrem späteren Erzieherberuf ihren Beitrag zu einer gelingenden Inklusion leisten. Dafür sollten sie aber schon während der Ausbildung erfahren dürfen, wie positiv es sein kann, an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.“ Seit mehr als 10 Jahren gibt es diesen Austausch. Gemeinsam wird gesungen, musiziert und die Schulgemeinschaft mit einem Konzert begeistert. Für Cornelia Lehne, die neben Marta Urbanczyk und Jan Niklas Krause für das Projekt verantwortliche Lehrkraft, ist Musik eine gute Methode: „Musik ist eine Brücke, die verbindet, weil sie Atmosphäre schafft. Mit ihr werden Emotionen zum Ausdruck gebracht, die es leichter machen, aufeinander zuzugehen.“ weiterlesen…

    In: Pressemitteilungen

    14. Dezember 2017

    Mit Keksen, Elchen, Gitarren und Gesang

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule engagieren sich am Stand der Schulen für die Kinderkrebshilfe

    Die Gitarren-AG der Elisabeth-von-Rantzau-Schule bringt den Weihnachtsmarkt zum Klingen

    Schülerinnen verkaufen Ihre Waren – und alles für einen guten Zweck

    Es ist kalt, feucht und bewölkt. Doch Jacky und Lea sind freiwillig und gerne hier. Für eine Stunde stehen die Schülerinnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule an diesem Sonntagmittag in ihrem Stand, verkaufen Elche, Kekse und Gotteslobengel. „Es ist für einen guten Zweck“, erklärt Jacky ihr Engagement. Denn auch in  diesem Jahr gibt es ihn wieder, den Stand der Hildesheimer Schulen, an dem an jeweils an einem Tag eine Schule auf dem Weihnachtsmarkt selbstgemachte Waren zum Kauf anbietet. Der Erlös kommt dann der „Kinderkrebshilfe Regenbogen e.V.“ zugute. Lea, die im Sommer ihre Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin begonnen hat, erklärt: „Mir ist es ein besonderes Anliegen, vor allem Kinder durch mein soziales Engagement zu unterstützen.“ Helfen wollten in den vergangenen Wochen viele Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Gemeinsam mit den Lehrkräften Martin Bautz, Irmgard Abel, Roswitha Dinter und Katharina Abel wurde gehämmert , gesägt, gebastelt und gebacken, um den Stand mit reichlich Waren zu bestücken. Grund zu verweilen gab es für die Besucher des Hildesheimer Weihnachtsmarktes aber auch aufgrund des von der Musikpädagogin Mirle Köhler gestalteten kulturellen Programms. Mit ihrer Gitarren-AG sorgte sie für eine vorweihnachtliche Klangkulisse und brachte den ein oder anderen Passanten zum Singen. Katharina Abel, die für die Organisation verantwortliche Lehrkraft, zeigte sich von dem Engagement ihrer  Schüler begeistert: „Für eine soziale Schule ist es sehr wichtig, sich auch tatsächlich für die Belange anderer einzusetzen. Es ist schön, gemeinsam mit den Schülern hier zu sein.“

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    In: Pressemitteilungen

    30. November 2017

    „Wir wollen Frieden für alle.“

    Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gestalten am Volkstrauertag die Gedenkstunde im Hildesheimer Rathaus

    Oberbürgermeister Ingo Meyer mit dem Schüler- und Lehrerchor der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Jule-Marie Wiennecke‘s Botschaft ist einfach, aber unmissverständlich. „Ich setze auf die Liebe.“ Und ergänzt: „Die einen sagen, es läge am Geld. Die anderen sagen, es läge an der Welt. Jeder weiß besser, woran es liegt, aber es hat noch nie jemand den Hass besiegt. Ich setze auf die Liebe.“ Wiennecke und ihre Mitschüler der Fachschulklasse Sozialpädagogik der Elisabeth-von-Rantzau-Schule sind dem Anlass entsprechend ganz in Schwarz gekleidet. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Roswitha Dinter, Mirle Köhler und Irmgard Abel gestalten sie das Rahmenprogramm der diesjährigen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag. Der Verband Hildesheim-Stadt des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge hatte zu einer öffentlichen Gedenkstunde in die Rathaushalle geladen. Wie gegenwärtig dieser Gedenktag ist, machte nicht nur Jule-Marie Wiennecke, sondern ebenfalls Oberbürgermeister Ingo Meyer mit seiner Rede deutlich: „Auch das ist leider ein Merkmal der Zeit, in der unsere Kinder heute aufwachsen. Sie wachsen in einer Zeit auf, in der selbst jugendliche Konzertbesucher Ziel und Opfer von Anschlägen sein können. Eine Zeit, in der erstmals viele Staaten dem Krieg näher sind als noch vor wenigen Jahren.“ Oberstudiendirektor Prof Alois Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, ist der Volkstrauertag ein besonderes Anliegen. Und so gehört es zur Schultradition, dass eine Klasse, wie auch in diesem Jahr, einen Kranz am Hochkreuz des Hildesheimer Nordfriedhofs niederlegt und in einer Gedenkzeremonie an die Toten der Weltkriege erinnert und die Wichtigkeit von Frieden betont. Prof. Ehbrecht ist von der Notwendigkeit des Engagements seiner Schüler überzeugt: „Junge Menschen erlernen bei uns den Erzieherberuf oder erwerben die Fach- bzw. Allgemeine Hochschulreife. Sie werden in naher Zukunft berufliche Verantwortung übernehmen und Werte vermitteln. Ein friedvolles Zusammenleben muss das Ziel aller Menschen sein.“ Die Musikpädagogin Mirle Köhler zeigte eindrucksvoll, dass dieser Wunsch immer wieder von Künstlern aufgegriffen worden ist. Unter ihrer musikalischen Leitung wurden von den Schülern und dem Lehrerchor der Elisabeth-von-Rantzau-Schule zahlreiche Songs dargeboten, die die Ängste und das Leid des 20. Jahrhunderts bezeugen. Von Bob Dylans „Blowin in the wind“ bis Michael Jacksons „Man in the mirror“ – am Ende bleibt die Botschaft des hebräischen Liedes „Shalom Aleichem“: „Wir wollen Frieden für alle, wir wollen Frieden, Frieden, Frieden für die Welt.“

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    In: Pressemitteilungen

    24. November 2017

    „Wir leben jetzt und nicht später“

    Inga Obersheimer erreicht beim Redewettbewerb „Sprich Worte“ im Literaturhaus St. Jakobi den 2. Platz

    Inga mit ihrem Text „#Freiheit – gefiltert.“

    Inga Obersheimer steht, den Blick nach vorn gerichtet, direkt neben dem Rednerpult.  Ihren Text hält sie in ihren Händen, doch für die nächsten Minuten hat sich die Schülerin der Elisabeth-von-Rantzau-Schule intensiv vorbereitet. Die Stuhlreihen der St. Jakobi Kirche sind mit 150 Gästen voll besetzt. Mit dabei: Die Mitschüler der Fachschulklasse Sozialpädagogik Oberstufe b, die gekommen sind, um Inga lautstark zu unterstützen.

    An diesem Abend steht Inga mit 6 weiteren Schülern anderer Hildesheimer Schulen im Finale des Redewettbewerbs „Sprich Worte“. Die erste Hürde wurde bereits überwunden. Denn insgesamt waren es 68 Texte, die eingereicht worden sind. Ziel des Wettbewerbs: Die Schüler sollten sich anlässlich des Reformationsjubiläums mit der Frage auseinandersetzen, in welcher Welt sie leben möchten. Welche Vision einer etwas besseren Welt die überzeugendste ist, musste die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Superintendent Mirko Peisert, TFN-Dramaturgin Astrid Reibstein, Literaturhaus-Projektmanagerin Sarah Patzak und Volker Wartmann, Professor am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim, an diesem Abend entscheiden. Dabei zeigte sich für die Zuschauer schnell: Die inhaltliche und sprachliche Qualität aller Texte war insgesamt überragend. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen setzten sich beispielsweise mit Genderdebatten, dem Wunsch nach Entschleunigung oder  nach einer autofreien Innenstadt auseinander. Eine besondere Wertschätzung erfuhren die Teilnehmer insbesondere durch Peter Noß-Kolbe, Schulbeauftragter der evangelischen Kirche für die Region Hildesheim, der in seiner Moderation die Besonderheit jedes Textes in den Mittelpunkt stellte und gemeinsam mit dem Literaturhaus St. Jakobi den Wettbewerb organisierte.  weiterlesen…

    In: Pressemitteilungen

    21. November 2017

    Begeisterte Erkundung der Inseln Dänemarks

    Gruppenfoto

    Bei freundlichem Herbstwetter lernten die Schülerinnen und Schülern der 12a, 12b und Bos 13 Dänemark mit einem vielfältigen Programm eine Woche lang von der besten Seite kennen.

    Nach der Anreise per Bus und Fähre richteten wir uns am Montag in den Holzhäusern am Strand von Marielyst auf der Insel Falster ein. Am Dienstag bildeten in Kopenhagen die Stadtrund­fahrt per Boot mit kleiner Meerjungfrau, der Freistaat Christiania und der Street Food Mar­ket,  das Staatliche Kunstmuseum, Olsens Weltuhr und Stadterkundungsaufga­ben den kulturellen Auftakt auf der Insel Seeland. Die Schülerinnen und Schülern traten dabei mit den Dänen direkt in Kontakt und erfuhren unter ande­rem, was typisch dänisch ist.

    An den malerischen Kreidefelsen der Insel Mön warteten mittwochs Dänemarks kleinstes Schloss, Liselund, sowie eine Klippenwanderung und das GeoCenter auf uns. Dort hatten wir die Wahl zwischen großem Vulkanausbruch, Kletterparcours, Mountainbiketour, geführter Fossiliensuche am Strand, 3 D-Kino und virtuellem Falkenflug entlang der Klippen, einer Dinosaurier-Laufsimulation, dem Modellabguss eines fossilen Haifischzahns und dem Mikroskopieren von Mikrofossilien.

    Am Donnerstag zeigten uns äußerst lebendige Menschen des Mittelalters in ihrem Dorf im Middelaltercentret Nykøbing auf Falster, wie man Bogen schießt, Wolle färbt und  verarbei­tet, Waffen schmiedet und gebraucht und mittelalterliche Kleidung anfertigt. Wir konnten selbst aktiv werden und hatten dadurch einen sehr anschaulichen Eindruck des täglichen Lebens im Mittelalter. Bei der beeindruckenden Vorführung der 14 m hohen Steinschleu­dern konnten einige Schülerinnen der FOS tatkräftig mithelfen, die Steinkugel bis zu 80 m hoch und 120m weit ins Meer zu katapultieren.

    Den fröhlichen Abschluss bildete der Grillabend aller Klassen anlässlich von Frau Schmidt-Hansens Geburtstag. Dabei wurden dänische Köstlichkeiten und Glückwunschrituale zelebriert. Mit Spielen klang der Abend hyggelig aus.

    Nach langer Rückfahrt am Freitag kamen wir schließlich erschöpft, aber voll neuer Eindrücke wieder in Hildesheim an.

    Blaschy, Breidert, Schmidt-Hansen

     

    Im wunderschönen Kopenhagen,

    Türme in den Himmel ragen.

    Auch fährt man hier zu Boot entlang,

    dass man noch mehr bestaunen kann.

    Zu essen gibt es leck’re Sachen,

    Die uns satt und glücklich machen.

    Dänemark ist nicht verkehrt,

    Ja, es war die Reise wert!

                                                     Gesine und Leonie, BOS 13

    In: Pressemitteilungen

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