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  • 28. Januar 2016

    „Eine besondere Herausforderung …“

    Schüler der Fachschule Sozialpädagogik erstellenBroschüre zur Verkehrserziehung

    Klasse UKa

    Klasse UKa

    Team- und projektorientierte Lern- und Arbeitsformen werden häufiger bei der Unterrichtsgestaltung an unserer Schule angeboten.
    Jedoch stellen sich die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Sozialpädagogik der Klassen Unterkurs a und b (FS/UK a und FS/UK b) in diesem Schuljahr einer besonderen Herausforderung: Wir erstellen eine Broschüre!

    Ausgehend von der Idee des Polizeihauptkommissars Hans-Joachim Kliem und seinem Wunsch, in Kooperation mit unserer Schule eine Broschüre zur Verkehrserziehung zu erstellen, arbeiten wir an diesen beiden Projekten.

    Die Schülerinnen/Schüler der Klasse FS/UK a wollen mit der Broschüre zur Verkehrserziehung in Kindertagesstätten beitragen und haben Vorschulkinder im Blick. Einen Einblick in die Praxis der Verkehrserziehung erhielten wir bei der Beobachtung von Kindern der AWO-Kindertagesstätte „Spandauer Weg“ in Itzum im Straßenverkehr. Wir durften dabei sein, als Kontaktbeamte der Hildesheimer Polizei mit ihnen den Schulweg abschritten und sie für den Erwerb des Fußgängerführerscheins trainierten. Weiter Eindrücke erlangten wir bei einer Exkursion zum Verkehrsgarten an der Steingrube.

    Theoretische Grundlagen erwarben die Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Das Verständnis für kindliches Denken wurde durch Beschäftigung mit den theoretischen Erkenntnissen über das Verhalten von Vorschulkindern und Piagets Arbeiten über die geistige Entwicklung von Kindern gefördert. Mit diesem umfangreichen Hintergrundwissen konnte der kreative Prozess beginnen!

    Klasse UKb - Teilnehmer des Projektes

    Klasse UKb – Teilnehmer des Projektes

    Die Schülerinnen/Schüler der Klasse FS/UK b wollen mit der Broschüre junge Fahranfängerinnen und Fahranfänger erreichen und einen Beitrag zu deren Verkehrserziehung leisten. Drei Exkursionen erlaubten uns Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder, deren Gemeinsamkeit aber das Thema „Verkehrsgeschehen“ ist: Die DEULA bietet die Möglichkeit, verschiedene Führerscheine zu erwerben. Die Vorbereitung auf die Fahrprüfung und die umfangreiche Schulung zum Erwerb der Fahrerlaubnis wurde uns demonstriert. Die unterschiedlichen Aufgaben und Arbeitsbereiche der Polizei und der Autobahnpolizei konnten wir kennenlernen. Zusätzlich durften wir die Feuerwache und den damit verbundenen Rettungsdienst besuchen. Unser Verständnis über die Abläufe und die Arbeitsbelastungen bei einem Notfall wuchs. Im Rahmen des Unterrichtes erwarben die Schülerinnen und Schüler theoretische Erkenntnisse über das Verhalten von Jugendlichen und haben ihre eigenen Erfahrungen mit Jugendlichen zur Erstellung der Broschüre herangezogen.

    In beiden Klassen war schon von Beginn an ein starkes Engagement zu spüren. Kreative Ideen, inhaltliche Denkanstöße, handwerkliche Gestaltungsmöglichkeiten, gute Vorschläge zur Umsetzung und Bearbeitung – es sprudelte nur so: „Wir wollen anfangen!“
    Es entstand der Eindruck, dass es nicht schnell genug gehen konnte. Organisation, Koordination, gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung sind für das Gelingen genauso notwendig wie die Bereitschaft, die eigenen Ideen und Wünsche mit den Zielvorstellungen der Klassengemeinschaft in Einklang zu bringen. Nun (nach fast einem halben Jahr) verfügen die Schülerinnen und Schüler über Praxiserfahrungen, kennen Vorteile und Schwierigkeiten bei der Lern- und Arbeitsform „Teamarbeit“.

    Schon zu Projektbeginn war offensichtlich, dass viel Arbeit auf uns zukommen würde. Doch muss jetzt festgestellt werden, dass der Arbeitsaufwand, der nötig war um eine Verwendungserlaubnis von Bildern, bekannten Symbolen, Liedtexten und Fotos zu erhalten, deutlich unterschätzt wurde. Manchmal hilft auch kein langer Atem und wir mussten erfahren, dass Ausdauer nicht immer belohnt wird. Zurzeit beschäftigen wir uns mit notwendigen Überarbeitungen, das ist mühsam und öfter wird gefragt: „Wie geht das mit den Fußnoten und Quellenangaben?“ Doch wir sind „Guter Dinge“ und wollen Mitte März 2016 die beiden gedruckten Broschüren in den Händen halten.

    Wie sie aussehen werden? Lassen Sie sich überraschen!

    (Text: Marlene Silzer, Fotos: Fabian Stucke)

    In: Pressemitteilungen