Presse
Volles Vertrauen
1. Juli 2010Erlebnispädagogische Tage für die Sozialassistenten der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

Sozialassistenten ohne Hoehenangst
Julia steht oben auf der Plattform, unter ihr der Abgrund. Sie möchte von der einen auf die andere Seite gelangen. Der Weg führt nur über die vor ihr liegende Hängebrücke. Schritt für Schritt wagt sie sich vor, doch einzelne Querstreben fehlen. Sie muss springen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dennoch bleibt die 19j-Jährige relativ gelassen, denn in Todesgefahr befindet sie sich nicht. Gesichert an einem Seil, vertraut sie ihrem Team, dieses wird sie schon halten. 80 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule haben die Ausbildung zum SozialAssistenten erfolgreich abgeschlossen und in den letzten Schultagen nicht nur gefeiert, sondern auf dem Gelände der Jugendherberge Hildesheim an einem zweitägigen erlebnispädagogischen Programm teilgenommen. Ob Kooperations-, Vertrauens- oder Problemlösungsspiele: Ans Ziel kam man nur gemeinsam
Viele Schlämmer-Fans in Hildesheim
24. September 2009Schüler fragen auf der Straße – und wundern sich
Hildesheim (ph). „Würden Sie Horst Schlämmer wählen?“ fragten Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Leute auf der Straße. Der etwas unseriöse aber populäre Laienpolitiker aus Grevenbroich (hinter dem sich der Komiker Hape Kerkeling verbirgt) hat an der Innerste mehr Freunde als gedacht: 39,6 Prozent der Befragten würden seine Partei wählen.
Die Aktion der Klasse BOS 13 und ihres Politik-Lehrers Georg Hövemann war alles andere als ein Polit-Gag. Die Schüler hatten den Schlämmer-Film gesehen und sich gefragt, wie der Mann (in Deutschland angeblich 18 Prozent der Stimmen) eigentlich in Hildesheim ankommt.
Sie erarbeiteten einen Fragebogen und überlegten sich, an fünf Standorten Menschen zu befragen: In der Innenstadt (viele Zufallstreffer), an der Universität (junges Publikum, politisch Interessierte), am Bahnhof (Durchreisende), im Fahrenheitgebiet (sozialer Brennpunkt) und schließlich in Ochtersum, wo man den Durchschnitts-Hildesheimer treffen wollte. Ganz streng wissenschaftlich ist das alles zwar nicht, das weiß die Klasse auch, aber immerhin: Bei 327 befragten Menschen zeigen sich doch deutliche Trends. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Magdalenenfest á la France
27. März 2009Hildesheim (ph). Die Preußenkönigin Luise war schon da, Casanova und britischer Adel aus Ascot. Konsequent, dass in diesem Jahr Frankreichs König Ludwig XIV. beim Magdalenenfest auftritt. Demokratisch muss es da ja auch nicht zugehen, schließlich feiert man am 13. und 14. Juni in einem Barockgarten. Federführend ist auch diesmal der Hildesheimer Gartenarchitekt Dr. Hans-Joachim Tute, der sich bemüht hat, viele Mitstreiter ins Boot zu nehmen. So Michael Sackmann als Chef des Magdalenenhofes und Hausherrn, Professor Alois-Ernst Ehbrecht von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule (deren Schüler das Kinderprogramm bestreiten und als französischer Hofstaat einschließlich König auftreten), die Michelsenschule (Schüler haben eigene Mode aus Wertstoffen entwickelt, die vorgestellt werden soll), den Sportverein Eintracht (für sportliche Vorführungen) und schließlich den Französischen Freundeskreis Hildesheim (amical francophone). Denn schließlich soll die Hildesheimer Partnerstadt Angouleme diesmal im Mittelpunkt stehen.
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In: Pressespiegel
Lernen im früheren Schwimmbad
2. Februar 2009Elisabeth-von-Rantzau-Schule zieht in neue Räume auf dem Moritzberg ein
Hildesheim (ph). Bis vor drei Jahren büffelten angehende Pastorlreferentinnen des Bistums in dem Gebäude. Jetzt ist die Elisabeth-von-Rantzau-Schule in dem Haus auf dem Moritzberg untergekommen, im Schatten der Mauritiuskirche.
Gleich im Eingang steht etwas, das aufgeregte Schülernerven beruhigen kann: Ein Aquarium mit tropischen Fischen darin. Davor eine kleine Sitzgruppe. ,,Eine Oase der Ruhe,, findet Schulleiter Professor Alois-Ernst Ehbrecht. Er hat sofort zugegriffen, als der Caritasverband nach einer Nachnutzung der alten Gemeindehelferinnenschule suchte.
,,Wir waren doch recht beengt an unserem Stammsitz in der Wiesenslraße.“ Am anderen Ende der Stadt ist jetzt die HäIfte der Schule untergebrachi, eine Herausforderung für die Stundenplangestaltung, ,,aber wir haben es ohne Pendeln hingekriegt“. Die Klassen 11 bis 13 sowie die Berufsfachschule Sozialpädagogik sind hier untergebracht, eine besondere Idee. ,,Future-Project,, nennt die Schule das. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Ein Etui gegen Pisa-Probleme
28. Januar 2009Schülerinnen organisieren Hausaufgabenhilfe an Brennpunkten
Hildesheim (ph). Kinder aus sozialen Brennpunkten haben oft Probleme in der Schule, wie man seit ,,Pisa“ weiß. Das Hildesheimer Projekt ,,Etui“ hält dagegen: Angehende Erzieherinnen bieten Hausaufgabenhilfe.

Lehrerin Anastasia Feddeler mit den Schülern Josua, Moreno und Gideon: "In Mathe bin ich schon viel besser geworden."
Gideon ist hier, ,,weil ich echt Hilfe brauche. Mein Problemfach ist Deutsch. Mathe geht ganz gut allein.“ Gideon besucht die Hausaufgabenhilfe im Kinderhort an der Münchewiese. Die Sonne scheint in den hellen Raum, in der Ecke stehen Sofas mit Decken drauf, an der Wand hängen bunte Bilder, von der Turnhalle nebenan hört man Ballspiel-Geräusche.
Vier Jungen sitzen am Tisch mit Anastasia Feddeler und machen konzentriert ihre Hausaufgaben. Auch Josua, der in die 1. Klasse geht und Moreno aus der Fünften, der zu Hause mit wenig Hilfe rechnen kann. weiterlesen…
In: Etui, Pressespiegel
Was Lena, Katharina, Wolf und andere für arme Kinder leisten
27. Dezember 2008„Etui“-Projekt: 350 Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verdienen Geld, um Schülern aus sozialen Brennpunkten Hildesheims zu helfen
Hildesheim (ph). Im Lager des Bürobedarfs-Handels Staples stapeln sich aufgerissene Packungen mit braunen Briefumschlägen. Eine junge Frau siegelt sie sorgsam wieder in Plastikfolie ein.
Lena Subucz drückt normalerweise um diese Zeit die Schulbank in der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Heute nicht. Zusammen mit rund 350 Mitschülern ist Arbeitseinsatz angesagt. Das verdiente Geld bessert nicht etwa Lenas Taschengeldkasse auf, sondern es trägt dazu bei, dass arme Hildesheimer Kinder Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenhilfe bekommen.. Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist eine Privatschule des Caritasverbandes, sie ist eine Kombination aus Gymnasium und Berufsschule und bildet junge
Leute, überwiegend Frauen, für Berufe im Sozialbereich aus. Da kam die Idee zum Projekt ,,Etui“ aus der Schülerschaft selbst: Hausaufgabenhilfe in sozialen Brennpunkten in Drispenstedt und dem Stadtfeld, so könnte man es beschreiben. Das kostet (Miete und Material), und so war der zweite Schritt nur
konsequent: Die Schülerinnen beschlossen, den Erlös des vorweihnachtlichen Arbeitseinsatzes für das eigene Projekt zu stiften. weiterlesen…
In: Etui, Pressespiegel
Im „Etui“ Hausaufgaben machen
19. Dezember 2008Elisabeth-von-Rantzau-Schüler unterstützen soziales Projekt mit ihrer Arbeit – auch beim Sarstedter Anzeiger
Sarstedt/Hildesheim. 350 Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule haben gestern in Hildesheimund Umgebung fünf Stunden für das Projekt „Etui“ gearbeitet, um Spenden zu sammeln. Im Stadtfeld hat die Hausaufgabenhilfe „Etui“ ihren Hauptsitz.
An sechs weiteren Standorten (unter anderem im Kinder- und Jugendzentrum in Ochtersum) ist das „Etui“ auch zu Hause. Das Projekt unterstützt seit vergangenem Jahr sechseinhalb- bis 13-jährige arme Kinder bei der Hausaufgabenbetreuung. Allein im vergangenen Jahr konnten Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule 5000 Euro durch die Arbeit in verschiedenen Einrichtungen spenden. Schuldirektor Prof. Alois-Ernst Ehbrecht: „Ich finde das Projekt außerordentlich gut: Erstens, gerade weil unsere Schule eine katholische Einrichtung ist, hat sie die Pflicht, sich für soziale Projekte zu engagieren. Zweitens ist es für die Schüler eine bleibende Herausforderung und drittens macht es den Schülern auch Spaß, sich zu engagieren.“ Heute soll der Spendenbeitrag in Form eines Schecks an Jörg Piprek, den leitenden Initiator des Projekts „Etui“, überreicht werden. Piprek: „Ohne die Unterstützung von unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern und die Hilfe durch Spenden wäre unser Projekt nicht möglich.“ Auch Sachspenden in Form von Schulmaterial (Taschenrechner, Stifte) und Nahrung (frisches Obst, Leckereien, haltbare Nahrungsmittel) werden jederzeit gern von der Hausaufgabenhilfe angenommen. „Wenn die Bäcker nicht alles wegschmeißen würden, wäre das von uns sehr gut verwendbar.“ Zu Weihnachten wird jedes Kind Hausschuhe bekommen, gerade, weil sie ein Symbol der Geborgenheit für die Kinder darstellen.“ Der Bedarf an freiwilligen Hilfskräften ist jedoch noch groß: „Wir freuen uns über Lehrer, Hausfrauen und ältere Schüler natürlich genauso wie über Studenten, die bei unserem Projekt mitmachen möchten.“ weiterlesen…
In: Etui, Pressespiegel
Geschichtsstunde auf dem Friedhof
15. November 2008Mehr als 480 Schüler schmücken Gräber der Opfer
Hildesheim (vb). Björn Gryschka redete sich am gestrigen Freitag wohl heiser. Im Viertelstunden-Takt empfängt der Kreisgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Vormittag nacheinander insgesamt kanpp 500 Hildesheimer Schüler, die zum Volkstrauertag Gräber auf dem Nordfriedhof schmücken und der Opfer gedenken.
Jede Schulklasse hat sich vorab ein kleines Programm überlegt, gestaltet ihre Minuten an den Gräbern selbst. Vertreten sind alle Altersklassen. Kurz vorher gibt es bei Gryschka eine kleine Geschichtsstunde. Der Geschäftsführer präsentiert eine Karte, auf der alle deutschen Kriegsgräber rot eingezeichnet sind. Am Rhein entlang und rund um Berlin, den am härtesten umkämpften Gebieten, scheint das gesamte Land rot. „Ich versuche, die Schüler in der Einleitung einzubinden“, sagt Gryschka.
Heute sei es besonders wichtig, den Zweiten Weltkrieg ins Bewusstsein der Schüler zu rufen. „Die geschichtlichen Kenntnisse“, sagt Gryschka, „sind oftmals vorhanden, aber wie das alles zusammenpasst, ist vielen nicht ganz klar.“ Da die beiden Weltkriege weit zurücklägen, sei es nicht immer einfach, die Schüler wirklich zu erreichen und Betroffenheit „herzustellen“. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Erzieherexamen und Abiturprüfungen 2008
12. Juli 2008An der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, staatlich anerkannte Berufsbildende Schulen für Sozialwesen
Unter dem Vorsitz des Ltd. Regierungsschuldirektors Helmut Kappler, Bez. Reg. Hannover, und Studiendirektor Prof. Alois-Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, staatlich anerkannte Berufsbildende Schulen für Sozialwesen des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e. V., fanden die diesjährigen Abschlussprüfungen statt. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Die HAZ macht sich gut als Hut
1. Juli 2008Hüte aus Zeitungspapier beim Fest im Magdalenengarten
Hildesheim (tw). Nichts sei so alt wie die Zeitung von gestern, heißt es (in Kreisen, die offenbar nur Fernsehen gucken). Am Tag nach dem Erscheinen seien diese Druckprodukte nur noch für einen Zweck zu gebrauchen: Fischverkäufer können ihr totes Meeresgetier darin einwickeln.
Dieses Klischee wurde am Wochenende beim großen Fest im Hildesheimer Magdalenengarten eindrucksvoll widerlegt. Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule wickelten das Zeitungspapier ungezählten Gästen als Hut-Kunst-Objekt um die Häupter – ein innovativer Ansatz im Bemühen um eine sinnvolle Nachnutzung der Tageszeitung … weiterlesen…
In: Pressespiegel


