Willkommen bei uns!
19. September 2016
Nacht der Bewerber
Jugendliche stehen oft vor schwierigen Entscheidungen. Vor allem auch vor der Frage, welcher Beruf der richtige ist. Ob Handwerker, Polizist oder Erzieherin: Bei der diesjährigen „Nacht der Bewerber“ in der Halle 39 konnte man sich umfassend über zahlreiche Ausbildungsberufe informieren. Der Stand unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule war für all‘ diejenigen die richtige Adresse, die einen sozialen Beruf erlernen möchten oder einen qualifizierten, höherwertigen Bildungsabschluss anstreben. Und so informierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften über den Beruf des sozialpädagogischen Assistenten sowie über den Beruf des Erziehers und über die Möglichkeiten, das Fachabitur bzw. Abitur zu erlangen. Doch unsere Elisabeth-von-Rantzau-Schule kann noch viel mehr: Durch zahlreiche innovative Projekte, lehrerbegleitete Ausbildungspraktika, Fortbildungen, Exkursionen und Fachseminare ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern den Erwerb weiterer Zusatzqualifikationen für Beruf und studium. Und all‘ das in einer Schulkultur des guten Miteinanders – ganz im Sinne unseres Leitbildes.
13. September 2016
Fair handeln
Im Unterricht haben wir, die Klasse SOA 1a, uns im Rahmen des Faches Ernährungslehre gemeinsam mit unserer Lehrkraft Frau Roswitha Dinter ausführlich mit dem Thema „Fair Trade“ beschäftigt. Durch die von uns verfassten Kurzreferate wurde uns vor allem deutlich: In verschiedenen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, handeln Unternehmen nicht fair. Beispielsweise sind die allgemeinen Arbeitsbedingungen schlecht oder Kinder werden sogar zur Arbeit gezwungen.
Doch gibt es Händler, die partnerschaftliche Beziehungen zu den Erzeugern pflegen. Einen dieser besonderen Läden durften wir in der Hildesheimer Scheelenstraße besuchen. Dort erwartete uns eine freundliche, ehrenamtliche Mitarbeiterin, die uns über das Unternehmen El Puente und die dort vorhandenen Produkte informierte. El Puente sorgt dafür, dass die Produzenten auch bei niedrigen Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen bekommen, als es im herkömmlichen Handel üblich ist. Daher sind die Preise im Vergleich zu den Preisen der Großhändler zwangsläufig höher. Doch die Herstellung der gehandelten Produkte ist umweltfreundlich, sie erfolgt ohne Kinderarbeit sowie unter gerechten Arbeitsbedingungen. Auf Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit wird dabei ein besonderer Wert gelegt.
13. September 2016
Mit Marie sicher ans Ziel
Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schulen veröffentlichen eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“

Handreichungen für die Praxis. Übergabe der Broschüren zur Verkehrserziehung im AWO-Kindergarten Spandauer Weg
Die kleine achtjährige Marie verhält sich genau richtig. Sie bleibt am Straßenrand stehen, blickt auf die gegenüberliegende rote Ampel. Gekonnt drückt sie den gelben Ampelknopf und wartet ab, bis es grün wird. Doch die Statistiken zeigen: Nicht jedes Kind weiß die Gefahren des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen. Allein in Niedersachsen wurden im Jahr 2015, in der Altersgruppe von 6 bis unter 15 Jahren, 2267 Kinder leicht und 299 schwer verletzt. 10 Kinder wurden bei Verkehrsunfällen getötet. Um Kinder und Jugendliche fit für den Straßenverkehr zu machen, geht Polizeihauptkommissar Joachim Kliem, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim, neue Wege. Gemeinsam mit Maria-Magdalena Silzer, Lehrkraft an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, und angehenden Erzieherinnen und Erzieher wurde die Idee entwickelt, eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“ zu erstellen.
Denn Verkehrserziehung ist längst nicht mehr die alleinige Aufgabe von Eltern. Seit Beginn der 1980er
Jahre ist diese in der sozialpädagogischen Fachschulausbildung curricular verankert und muss ebenso von den Kindergärten wahrgenommen werden. „Eine anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt André Bosbach, Schüler der berufsbildenden Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.. Der angehende Erzieher ergänzt: „Wie erklärt man beispielsweise Kindern den toten Winkel?“ Gemeinsam mit seinen Mitschülern der Fachschulklasse hat er sich dieser Frage und anderen Problemfeldern gestellt und in Kooperation mit der AWO-Kindertagesstätte Spandauer Weg, der Hildesheimer Verkehrswacht sowie der Polizeiinspektion Hildesheim die Handreichung für die Kindergarten- und Schulkinder erstellt. Verkehrserziehung wird in der AWO-Kindertagesstätte groß geschrieben: Von der alltäglichen Verkehrsbegleitung der Kinder, beispielsweise bei Ausflügen zum Markt oder zur Bücherei bis zu speziellen Angeboten für Schulkinder. Für die Leiterin Cornelia Knölke ist dies auch den veränderten Lebensbedingungen geschuldet: „Denn Eltern haben immer weniger Zeit, Kinder adäquat vorzubereiten. Zudem spielen Kinder nicht mehr auf der Straße.“ weiterlesen…
5. August 2016
Wir freuen uns auf…
Und wieder beginnt an unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule ein neues Jahr. Klassenräume werden bezogen, Sitzplätze ergattert, Stundenpläne verteilt. Doch Schule kann noch viel mehr. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kultur des Miteinanders eine gelingende Schule erst möglich macht“, heißt es in unserem Leitbild. Und so wurde auch in diesem Jahr das Schuljahr mit einem gemeinsamen Gottesdienst eröffnet und das gleich mit einer Premiere. Domvikar Roland Baule feierte mit dieser Messe seinen Einstand als Zelebrant unserer regelmäßigen Schulgottesdienste und löste Dechant Domkapitular Wolfgang Voges ab, der unsere Schule über einen langen Zeitraum begleitete und für dessen hohes Engagement wir uns herzlich bedanken möchten.
Und worauf wir uns freuen?
Auf den Unterricht an schulischen und außerschulischen Lernorten, auf gemeinsame Feste und Studienfahrten. Kurz gesagt: Auf die nächsten gemeinsamen Jahre.
Einen guten Start wünschen Ihnen die Schulleitung, die Verwaltungsmitarbeiterinnen und Lehrerinnen sowie Lehrer der Elisabeth-von-Rantzau-Schule.
1. August 2016
Die einen spielen, die anderen lernen
Angehende Erzieherinnen sammeln Erfahrungen in der Sommerakademie

Na, wer stibitzt gleich die Klobürste? Tabea, Rebecca und Sören lauschen ganz genau auf ihre Spielkameraden hinter der Linie (Foto: Kohrs)
VON ULRIKE KOHRS
DETFURTH. Schnell noch die Brotdosen aus den Rücksäcken geholt und gefrühstückt und dann geht es los. „Zieht eure Schuhe an und dann raus auf die Wiese. Wir wollen Klobi spielen“, ruft Johanna Schwarz. Und sofort springen die Mädchen und Jungen im Detfurther Pfarrhaus auf und machen sich fertig.
Johanna Schwarz, Sonia Suarez und Danica Bock sind angehende Erzieherinnen, stehen mitten in ihrer Ausbildung an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim. In den Sommerferien gehörten die jungen Frauen zu einem ganzen Team, das die Betreuung in der Sommerakademie in Detfurth übernommen hat.
Seit mehreren Jahren schon bieten der Förderverein der Grundschule Heinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Cosmas und Damian in Groß Düngen eine Kinderbetreuung in den Sommerferien an. Viele berufstätige Eltern nehmen das Angebot an, weil ihre Urlaubstage einfach nicht reichen, um die sechswöchigen Ferien abzudecken. Und so sind auch in diesen Sommerferien alle drei Betreuungswochen gut ausgebucht. weiterlesen…
In: Pressespiegel
21. Juni 2016
An die Zukunft denken
Laureen Grassmüller spendet Einnahmen an das Hausaufgabenhilfeprojekt „Etui“
Herbst 2014. Im Fach „Ernährungslehre“ lernen die Schülerinnen und Schüler der Fachschulklassen, dass fairer Handel zu einer gerechteren Bezahlung der Erzeuger beiträgt, Arbeitsbedingungen optimiert und die Umwelt geschont wird. Eine Woche lang verkaufen die Schüler in der „fairen Pause“ Kaffee, Suppen und Selbstgebackenes.
Laureen Grassmüller ist vor allem eines wichtig: Nachhaltigkeit. Und so wurde aus der fairen Woche dank des Einsatzes der engagierten Schülerin gleich ein faires Jahr. Sie überzeugte Schulleiter Prof. Alois Ernst Ehbrecht und ihre Lehrkraft Katharina Baumeister von ihrer Idee, das Projekt in Eigenregie fortzuführen. Im vergangenen Schuljahr konnten sich die Schüler und Lehrkräfte an dem von ihr zubereiteten Kaffee stärken. Auf diese Weise wurde das Konsumverhalten nicht nur kritisch hinterfragt, sondern ein weiteres Herzensprojekt unterstützt. Die Einnahmen spendet Laureen dem Hausaufgabenhilfeprojekt „Etui“. An neun Hildesheimer Standorten helfen unsere Schüler den Kindern und Jugendlichen, in Kooperation mit dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V., bei der Erledigung ihrer Hausaufgaben. Im Rahmen des Abschlussgottesdienstes überreichte Laureen die Einnahmen der Projektkoordinatorin Nadine Schreter. Der Einsatz der Schülerin zeigt: Mit wenigen Mitteln kann viel erreicht werden.
(Text und Foto: Daniel Prüfer)
In: Etui
13. Juni 2016
Sagenhaft, experimentierfreudig und kreativ
Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gestalten erneut das Kinderprogramm des Magdalenenfestes
Das Edelfräulein ist ganz verzweifelt. Ihr geliebter Ritter wurde von einem Blitz erschlagen, in ihrer Trauer läuft sie weiter in den Wald hinein und findet nicht mehr heraus. In einem Traum erscheint ihr die Jungfrau Maria. Ihr verspricht sie, all ihr Hab und Gut der Kirche zu überlassen. In der Ferne hört sie dann die Glocken schlagen und vernimmt die Worte: „Kehre wieder! Kehre wieder! Kehre wieder!“ Glücklich heimgekehrt, beschenkt sie nicht nur Kirchen und Klöster, sondern den Bürgern dieser Stadt ihren eigenen Wald.
Den Hildesheimern gehört nicht nur diese Sage von ihrem Kehrwiederturm, sondern auch das alljährliche Magdalenenfest. Und hier konnten vor allem die ganz kleinen Besucher am vergangenen Wochenende auf der Freilichtbühne einen Teil ihrer Stadtgeschichte erleben. Auch in diesem Jahr wurde das Kinderprogramm von den Schülerinnen und Schülern unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule gestaltet. Das Theaterstück wurde im Deutschunterricht der Sozialassistentenklasse 1b unter Anleitung der Deutschlehrerin Lena Linneweber entwickelt und unter der Regie von Irmgard Abel mit den Schülern der Sozialassistentenklasse 2a und 2d auf die Bühne gebracht. Sophie Gerth, Andreas Hansen, Philipp Herrmann, Tim Knochenhauer, Andor Lehmann, Julia Lütge und Alexander Sander erweckten die Sage um den Kehrwiederturm mit ihrem schauspielerischen Können zum Leben. Sichtlich begeistert zeigte sich auch Oberbürgermeister Ingo Meyer, der gleich die erste Vorstellung besuchte und sich bei Irmgard Abel für ihr jahrelanges Engagement bedankte. weiterlesen…
30. Mai 2016
Wer trägt Hüte wie die Kaiserin?
Magdalenenfest bietet am 11. und 12. Juni Gartenaccessoires und Pflanzen

Die 19-jährige Laura Malzahn, hier im Pavillon des Gartens, ziert die Plakate fürs Magdalenenfest 2016
Hildesheim. 1911 regiert in Berlin Kaiser Wilhelm II., in Dresden wird der „Rosenkavalier“ uraufgeführt, in Belfast läuft die „Titanic“ vom Stapel und in Hildesheim feiert man am 18. Juni einen Rosentag. An diese Zeit soll das Magdalenenfest 2016 erinnern: Am 11. Und 12. Juni gibt es im Magdalenengarten Schönes für Garten und Haus zu sehen und zu kaufen – inmitten von etwa 10 000 Rosen.
1911 residierte am Domhof in Hildesheim der spätere Kardinal Adolf Bertram. Womöglich hat er nie erfahren, welchen Garten-Schatz sein Nachfolger hüten wird: Der Magdalenengarten, angelegt als Klostergarten zur Barockzeit, ist erst vor wenigen Jahren wiedererstanden und weiter im Besitz des Bistums. Er ist zum neunten Mal Schauplatz des Magdalenenfestes. Organisatoren sind der Landschaftsplaner Hans-Joachim Tute, Michael Sackmann vom Caritas-Altenheim Magdalenenhof und Professor Alois-Ernst Ehbrecht, Leiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule.
Die kümmert sich nicht nur um die Kinder der Besucher, aus ihr kommt auch wieder das Gesicht des Festes: Laura Molzahn(19) ziert die Plakate, die für das Fest werben, und sie wird auch an den beiden Festtagen im Garten unterwegs sein. Die 19-Jährige tanzt Ballett, leibt den großen Garten ihrer Großeltern und die Blumen – am liebsten natürlich rote Rosen. Bekleidet wie eine Dame aus dem Jahr 1911 ist sie unterwegs, begleitet von zwei Mitschülerinnen. weiterlesen…
In: Pressespiegel








