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8. Dezember 2015
Helfen mit Herz und Hand
Lehrer der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verkaufen am Stand der Schulen
Weihnachten ist für viele Menschen ein Fest des Kindes. Wir feiern Jesu Geburt, freuen uns auf das Christkind und auf all‘ den Glanz in den Augen der Kleinsten, die am Weihnachtsabend unter dem Baum ihre Geschenke entdecken. Schwer vorstellbar, wenn das Leben dieser Kinder durch Krankheiten bedroht wird. Die „Kinderkrebshilfe Regenbogen e.V.“ unterstützt seit 1998 die von dieser Krankheit betroffenen Kinder und deren Eltern und hilft beispielsweise, den Krankenhausaufenthalt zu erleichtern.
Auch in diesem Jahr stellen Hildesheimer Schulen Produkte her, die auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden. Der Erlös, der am „Stand der Schulen“ erzielt wird, kommt der Arbeit der „Kinderkrebshilfe Regenbogen e.V.“ zugute.
Der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist es von Anfang ein Anliegen, die Arbeit des Vereins zu unterstützen. Deshalb wurden auch in diesem Jahr Marmeladen, Baumschmuck, Flaschenkuchen und vieles mehr liebevoll hergestellt und zum Verkauf angeboten. In den letzten Jahren waren es die Schüler, die mit ihrem Engagement überzeugten. Als Dankeschön übernahmen dieses Mal ihre Lehrer den Weihnachtsmarktstand. weiterlesen…
30. November 2015
„Mathe ist schön.“
Schulgemeinschaft der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verabschiedet ihren Mathematiklehrer Christoph Kibler in den Ruhestand
Schülerinnen und Schüler, die sich für eine sozialpädagogische Ausbildung entscheiden, zählen Mathematik häufig nicht zu ihren Lieblingsfächern. Auch die Mathelehrer an unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schüler müssen ihre Schüler nicht nur von der Wichtigkeit ihres Faches überzeugen, sondern auch im Unterricht begeistern. 19 Jahre lang hat sich Christoph Kibler, zudem auch Lehrkraft für EDV und Naturwissenschaften, dieser Herausforderung gestellt und wurde am vergangenen Freitag von der Schulgemeinschaft der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verabschiedet. Der 65-Jährige wird dennoch als Honorarkraft, wenn auch nur für wenige Stunden, der Schule zunächst erhalten bleiben.
Wie viel Christoph Kibler den Schülern, der Schulleitung, den Kollegen und Mitarbeiten bedeutet, zeigte sich im Gottesdienst und in der anschließenden Feierstunde. Ob Rede, Quiz, Spiel, Gedicht oder Gesang: Jeder zeigte mit seinem Talent, dass der Abschied wirklich schwer fällt. weiterlesen…
22. November 2015
Gut beschützt mit Seb, dem Bären
Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule entwickeln Präventionsansatz gegen sexualisierte Gewalt
1902 war er 55 cm groß, lernte gerade erst seine Arme zu bewegen, wurde bei den Kindern von Jahr zu Jahr populärer und ist heute ihr bekanntester und beliebtester Gefährte und Beschützer: der Teddybär. Kinder brauchen diesen Schutz, vor allem von ihren Eltern und all denjenigen, denen sie anvertraut sind.
In der Realität sind es zwischen dem ersten und sechsten Lebensjahr im Idealfall auch die Erzieherinnen, die die Kleinsten, ob in Kindergarten oder Krippe, stark machen, um potentielle Gefahren zu erkennen und diesen selbstbewusst entgegenzutreten. An der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in der Trägerschaft des Hildesheimer Diözesan-Caritasverbandes werden junge Menschen zu Erziehern ausgebildet und dabei mit Themen konfrontiert, die in der Gesellschaft tabuisiert werden, beispielsweise die sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Doch gerade bei diesem Thema gilt: „Nur die Auseinandersetzung mit diesen Tabus hilft, Kinder zu schützen“, unterstreicht Schulleiter Prof. Alois-Ernst Ehbrecht.
Seit 2014 arbeitet die Hildesheimer Berufsbildende Schule für Sozialwesen in Kooperation mit dem Niedersächsischen Innenministerium und gemeinsam mit White IT, einem Bündnis gegen Kindesmissbrauch und dessen Darstellung in der digitalen Welt, an Präventionskonzepten. Die Firma NTC, einer der Bündnispartner von White IT, stellt der Schule jetzt einen Sprinter zur Verfügung, um in Kinder- und Jugendeinrichtungen Präventionsarbeit vor Ort leisten zu können. weiterlesen…
In: Presse, Pressemitteilungen
17. November 2015
Der Toten gedenken
Elisabeth-von-Rantzau-Schüler ehren Kriegsgräber
Langsam und würdevoll setzt sich die kleine Prozession in Gang. Der schmale Weg führt, vorbei an den alten Bäumen des Hildesheimer Nordfriedhofs, zu den Toten. Hier liegen sie: die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges, die durch die Bombardierungen Getöteten und die ausländischen Opfer. Mit einem Grabkranz, gespendet von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, schreiten Torsten Ascher und Frederick Rehrmann, hinter ihnen ihre Mitschüler der Fachschule Sozialpädagogik, zu den Gräbern.
Psychologie steht eigentlich auf dem Stundenplan der angehenden Erzieher der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Doch wie in den Jahren zuvor ist es der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der einige Tage vor dem Volkstrauertag Schüler einlädt, Kriegsgräber zu schmücken. Der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist es seit Jahren ein Anliegen, diesen Gedenktag in besonderer Weise mitzugestalten.Ottmar Strehler, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gibt den interessierten Schülern einen Überblick über die zahlreichen Kriegsgräberstätten in Niedersachsen und über die Geschichte des Volksbundes. In einer kurzen Einführung macht die Historikerin Simone Rose deutlich, was unter dem Begriff Kriegsgräber überhaupt zu verstehen ist: „In diesen sind Menschen begraben, die aufgrund von Krieg gestorben sind, dazu gehören auch Zivilisten.“ Rose gibt Führungen in der Gedenkstätte Bergen-Belsen und erzählt den Schülern vom Leben der Anne Frank und ihrem Tod in eben diesem Konzentrationslager. weiterlesen…
8. November 2015
Musik verbindet uns
Rhythmikstunden mit dem Oberkurs a
Musikunterricht bedeutet nicht nur, Lieder zu singen oder mit Musikinstrumenten zu musizieren, sondern auch die Sinne zu schärfen, das Material auszuprobieren sowie die Schülerinnen und Schüler unsere Fachschulkasse OK a in Gemeinschaft mit Mädchen und Jungen zu erleben.
Die Vorschulkinder des AWO-Kindergartens in der Hildesheimer Wiesenstraße besuchten uns in unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule, um an unseren speziell für sie geplanten Rhythmikstunden teilzunehmen.
In der ersten Stunde konnten die Kinder durch das „Tor der Sinne“ treten und mit Reifen experimentieren. Maggie, die Handspielpuppe, begrüßte die Kinder in der zweiten Stunde und gestaltete mit ihnen eine Seilstunde. In der dritten Projekteinheit wurden die Kinder zu Indianern und durften ebenfalls mit Feuerschlegeln, die aus Klanghölzern und Krepppapierstreifen hergestellt wurden, experimentieren und damit ein „Lagerfeuer“ entfachen.
Ein zentrales Ziel der Rhythmik lautet: „Zeig uns, was du kannst, hörst, fühlst oder was du dir vorstellst.“ Aus diesem Grund sind Rhythmikstunden für die Kinder sehr wichtig, sie können sich frei ausleben und selbst mit Klängen und Bewegungen experimentieren.
Uns hat das Projekt gezeigt, dass die Kinder an der Musik und an der Rhythmik Spaß haben und auch wir noch viel von den Ideen der Kinder lernen können. Es war eine sehr positive Erfahrung, die uns zukünftige Erzieherinnen und Erzieher in unserer späteren Berufspraxis helfen wird, musikpädagogische Angebote mit Kindern durchzuführen.
(Text und Foto: Elisabeth Wildschütte)
30. Oktober 2015
Zukunftsperspektiven
Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule bei der „Nacht der Bewerber“
Soziale Berufe sind gefragt. Und so steuerten auch bei der diesjährigen „Nacht der Bewerber“, wie in den Jahren zuvor, zahlreiche Schüler und Eltern den Stand unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule an. Denn die Besucher dieser Bildungsmesse wissen, dass an unserer Schule Sozialassistenten und Erzieher ausgebildet werden und das Fachabitur sowie das Abitur erworben werden können. Und so zeigte sich unsere Schule erneut als wichtiger Baustein der Hildesheimer Bildungslandschaft; mit den qualitativ hochwertigen Berufs- und Bildungsabschlüssen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule werden zahlreiche Zukunftsperspektiven eröffnet. weiterlesen…
22. Oktober 2015
Forscherfreude ist „Dünger fürs Gehirn“
Kindertagesstätte St. Johannis wird erneut für zwei Jahre als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet

Als lokaler Netzwerkkoordinator überreicht Axel Bossong zum zweiten Mal die Auszeichung „Haus der kleinen Forscher“ für die St. Johannis-Kindertagesstätte an Silvia Heynlein.

Die Erzieherinnen Susanne Hauenschild (links) und Maren Baensch halten die neue Plakette an die Stelle der Hauswand, an der sie neben dem ersten Exemplar angebracht werden soll.
NORDSTEMMEN „Die kleinen Forscher seid Ihr“, sagte Silvia Heynlein an die Kinder der Kin- dertagesstätte St. Johannis in Nordstemmen gerichtet, als sie als Stellvertreterin der Einrichtungsleitung die Begrüßung der Gäste von der Elisabeth- von-Rantzau-Schule übernahm. Grund für die kurze Feier war die erneute Zertifizierung der Kita als „Haus der kleinen Forscher“.
Bereits vor zwei Jahren er- hielt die Nordstemmer Einrichtung das Zertifikat in Form einer Plakette, die vor dem Eingang an der Wand angebracht wurde. Damit zeichnet sich die Kindertagesstätte als Forschungseinrichtung aus, was vor allem für die Kinder eine interes- sante Abwechslung im Kindergartenalltag bedeutet. Um diese Auszeichnung zu erlangen, haben die Erziehe- rinnen Maren Baensch und Susanne Hauenschild verschiedene Fortbildungen an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule besucht.
„Diese Einrichtung war eine der ersten, die sich auf den Weg gemacht hat, aktiv zu sein, um ein Haus der kleinen Forscher zu werden. Aufgrund der damit verbun- denen Arbeit geht die Bereitschaft insgesamt zurück. Umso besser, dass Sie am Ball geblieben sind“, lobte Axel Bossong die Forschungsarbeit in Nordstemmen. Der lokale Netzwerkkoordinator der bundesweiten Stiftung und Fachlehrer der Elisabeth-von-Rantzau- Schule war zusammen mit Schulleiter Alois-Ernst Ehbrecht erschienen und sagte: „Diese Plakette zeichnet Einrichtungen dafür aus, nachhaltig das Interesse und den Spaß an naturwissen- schaftlichen Phänomenen im Kindesalter geweckt zu haben. Denn Spaß und Freude beim Forschen sind Dünger fürs Gehirn.“
14. Oktober 2015
„Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule hilft – mach mit!“
Fachschulklassen sammeln Spenden für Flüchtlinge
Montagmorgen um 8.15 Uhr, gleich beginnt der Unterricht am Schulstandort Wiesenstraße. Der Weg zur Schule ist jetzt schon ein wenig beschwerlich. Kälte, Dunkelheit und die ersten Klausuren, die geschrieben werden. Wie an jedem Montagmorgen finden die Schüler und Lehrkräfte in der schuleigenen Kapelle zusammen, um die Woche mit einem Morgenkreis gemeinsam zu beginnen. Ganz vorn steht Rosa Hein mit ihren Mitschülern der Fachschulklasse Uk a – von Müdigkeit, trotz der frühen Uhrzeit, keine Spur. Engagiert berichtet die angehende Erzieherin, wie sie vor einigen Jahren in einem November ihre dominikanische Heimat verließ und ihr Glück in Deutschland suchte, erzählt von ihren Ängsten und von der Liebe der Menschen, die sie hier erfahren hat. Die medialen Bilder der Flüchtenden, beispielsweise aus Syrien, Albanien, Afghanistan, Irak und dem Kosovo, haben sie und ihre Mitschüler bewegt. „Meine Klasse hat das Bedürfnis, sich für die Menschen, die jetzt beispielsweise in der Mackensenkaserne untergebracht werden, einzusetzen und Sachspenden zu sammeln“, erklärt Rosa. Nicht schwer war es, den Schulleiter, Oberstudiendirektor Prof. Alois-Ernst Ehbrecht, für diese Aktion zu gewinnen. weiterlesen…
12. Oktober 2015
„Dünger fürs Gehirn“
Fortbildung des Studienseminars „Hildesheim Sachunterricht“
Am 23.09.2015 fand in der Elisabeth von Rantzau-Schule eine Fortbildung für 25 Lehrer/innen im Vorbereitungsdienst des Studienseminars „Sachunterricht“ Hildesheim statt. Die Leiterin des Studienseminars Fr. Stolte und Ihre Kollegin Fr. Strelzyk begleiteten die Lehramtsanwärter/innen während der 4 stündigen Fortbildung.
Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule, Berufsbildende Schulen für Sozialwesen ist Netzwerkpartner der Bildungsstiftung „Haus der kleinen Forscher“ für die Region Stadt und Landkreis Hildesheim und Fortbildungseinrichtung für den Bereich Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (MINT) für Kinder im Krippenalter, Vorschulalter und Grundschulalter
Seit 2006 gibt es die Berliner Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft und Bildung. Schirmherrin der Stiftung ist die Bundesministerin Fr. Prof. Dr. Johanna Wanka.
Die mittlerweile größte Bildungsinitiative in Deutschland, mit Sitz in Berlin, engagiert sich für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik und verfolgt das Ziel, die alltägliche Begegnung mit Naturwissenschaften, Mathematik und Technik dauerhaft und nachhaltig in allen Kitas und Grundschulen in Deutschland zu verankern. Bundesweit kooperiert die Stiftung mit lokalen Partnern, die für diese Aufgabe Erzieher und Grundschullehrer fortbilden. weiterlesen…
22. September 2015
Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gewinnen Förderpreis des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten
Oscar Schindler: „Ein heldenhafter Außenseiter“

Die Preisträgerinnen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten
Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gewinnen Förderpreis des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten „Wer auch ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“, heißt es im Talmud. 1200 Juden hat Oskar Schindler vor der Vernichtung bewahrt und wäre nach seinem Tod dennoch fast in Vergessenheit geraten, hätte nicht Steven Spielberg 1993 mit „Schindlers Liste“ seine Geschichte erzählt. Spielbergs Film endet mit der Befreiung des KZ-Außenlagers Brünnlitz; über das weitere Leben des deutschen Industriellen erfahren die Zuschauer nur wenig, auch nicht, dass Schindler 1974 in Hildesheim verstarb.
In jüngster Zeit wird in Hildesheim an Oskar Schindler erinnert. Eine Gesamtschule ist nach ihm benannt, ein Denkmal in der Alfelder Straße erinnert an seine Beziehung zu dieser Stadt und in der Göttingstraße 30 findet sich eine Hinweistafel über seinen letzten Aufenthaltsort. Oskar Schindler ist auch Thema des Wettbewerbsbeitrags der Schüler Sarah Thoni, Ole Issen, Sophie Busche und Hagen Stelzer zum Thema „Anders sein. Außenseiter in der Geschichte“ des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Für ihre Arbeit erhielten die Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule Klasse 13 der Elisabeth-von-Rantzau-Schule den begehrten Förderpreis der Körber-Stiftung. Entstanden ist die Arbeit im Politikunterricht auf Anregung der Lehrkraft Marlene Silzer, die den Schülern Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelte und sie thematisch auf das Motto der Ausschreibung vorbereitete.
„Anders sein kann bedeuten, eine Majorität gegen sich zu haben und dadurch als Außenseiter zu gelten. Im Fall von Oskar Schindler bedeutete das, in der Zeit des Nationalsozialismus gegen die vorherrschende Norm zu handeln und über tausend Juden das Leben zu retten“, heißt es in der Arbeit. Diese verfolgt ein klar definiertes Ziel: herauszufinden, ob „Schindler auch als Berühmtheit gegolten hat, als er nach Hildesheim kam.“ Die Schüler recherchierten im Stadtarchiv, führten Zeitzeugengespräche, entdeckten eine japanische Dokumentation, besuchten die Wanderausstellung „…und ich werde meine Juden auf jeden Fall verteidigen“ und lernten auf diese Weise vor allem zwei Dinge miteinander zu verbinden: Die Biografie einer Persönlichkeit und das wissenschaftliche Arbeiten.
Sie stellten fest: „Oskar Schindler war kein Hildesheimer Bürger, sondern ein Besucher und wurde vielleicht auch aus diesem Grund kaum wahrgenommen.“ Besucht hat Schindler die Hildesheimerin Annemarie Staehr, die er 1970 am Strand von Tel Aviv kennenlernte und mit der er in den letzten Jahren seines Lebens eine Liebesbeziehung unterhielt und so immer wieder den Weg von seinem eigentlichen Wohnort Frankfurt am Main nach Hildesheim fand. Zu dem Freundeskreis der Familie Staehr gehörte auch der verstorbene Dr. Heribert Heinrichs, emerierter Medienprofessor der Pädagogischen Hochschule, heute Universität Hildesheim. Er plante die Produktion eines Filmes, der aufgrund eines Brandes nicht realisiert werden konnte. Das Fazit der Schüler: „Oskar Schindler war ein Außenseiter, aber dieses Außenseitertum in Hildesheim beruhte mehr auf seiner Unauffälligkeit als auf seinen Taten. Abschließend lässt sich sagen, dass Oskar Schindler gerade wegen seiner Unauffälligkeit ein heldenhafter Außenseiter war.“
(Foto: BOS 13, Text: Daniel Prüfer)









