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7. Januar 2011
„Aufstehn, aufeinander zugehen“
Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule musizieren gemeinsam mit den Notenträumern, dem Chor der „Lebenshilfe Hildesheim“
Schlagerfans und Klassikliebhaber treffen bei Konzertbesuchen nur selten aufeinander. Denn jede Musik hat ihr eigenes Publikum. Musikalische Grenzen hingegen kennen die Notenträumer, der Chor der „Lebenshilfe Hildesheim“, nicht. Hier ist vor allem eins wichtig: Die Freude am gemeinsamen Musizieren. Der 2005 von Birgit Meyer gegründet Chor, der sich aus Menschen mit Beeinträchtigungen zusammensetzt, begeistert mit seinen zahlreichen Auftritten und Projekten vor allem die Hildesheimer Öffentlichkeit.
Als Projektpartner fast seit Beginn mit dabei ist die Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Die Auszubildenden zweier Klassen, die hier den Erzieherberuf erlernen, musizierten für jeweils eine Woche mit 24 Notenträumern. Marta Urbancyk, Musiklehrerin an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist bei diesem Projekt vor allem eins wichtig: „Die Auszubildenden sollen über die Musik Begegnungen erfahren. Dabei sieht man sofort, dass sich die pure Begeisterung der Beeinträchtigten auch auf die Schüler überträgt.“ weiterlesen…
7. Dezember 2010
„Die Hilfe am Nächsten“
Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule erhalten ein besonderes Zeichen der Wertschätzung

der historische Nikolaus
Welche Person jedes Jahr am 06.12. Namenstag hat, weiß fast jedes Kind. Ganz praktisch: Der heilige Nikolaus bekommt keine Geschenke, sondern verteilt selbst kleine Gaben. Als Schutzheiliger sorgt er sich zudem um das Wohlergehen u.a. der Alten, Apotheker, Kaufleute und Reisenden. Und nicht zu vergessen: um das der Schüler. Auch die Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule wurden am vergangenen Montag, wie in jedem Jahr, beschenkt. An ihren Plätzen angekommen, erwartete sie zu Unterrichtsbeginn ein Schokoladennikolaus. Dieser ähnelt in seiner Gestalt allerdings kaum dem „heutigen“ Nikolaus, sondern erinnert mit seinem Stab und seiner Mitra deutlich an den Bischof von Myra. weiterlesen…
29. November 2010
Leitung von Gruppenstunden an der Robert Bosch Gesamtschule
Erzieherinnen und Erzieher arbeiten nicht ausschließlich in Kindergärten oder Krippen. Daher ist es uns ein Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler für unterschiedliche Aufgabenbereiche sozialpädagogischer Praxis stark zu machen. Neben der allgemeinen theoretischen und praktischen Ausbildung bieten wir eine Vielzahl an Projekten, durch die unsere Auszubildenden zusätzlich qualifiziert werden.
Seit 2006 tragen die angehenden Erzieherinnen und Erzieher Verantwortung für die Gruppenstunden im 7. Jahrgang an der Robert Bosch Gesamtschule. Von August 2010 bis April 2011 sind sie mittwochs für jeweils 90 Minuten nicht mehr nur Schüler, sondern verantwortlich für die Bildung von 4-12 Mädchen und Jungen. Zu zweit oder dritt leiten sie Projekte aus den unterschiedlichsten Themen- und Erfahrungsbereichen. Ob Kochen, Sport, Spiel, Theater, Foto, Mode, Kosmetik und Entspannung: Möglichkeiten seine eigenen Fähigkeiten einzubringen gibt es zahlreiche. weiterlesen…
In: Gruppenstunden
22. November 2010
Rantzau-Schüler machen Profite
Aktien-Spiel: Team aus Hildesheim unter den zehn besten Niedersachens
Hildesheim (r/hei) Seit fünf Wochen erleben 1150 Schüler aus dem Kreis Hildesheim, was es heißt, wenn der Dax steigt oder fällt. Sie alle machen mit beim „Planspiel Börse“ der Sparkasse. Auf dem Spitzenplatz liegt zur Halbzeit ein Team der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Lukas Wiechens und seine Mitspieler, Luise Bleckwenn, Kirsten Gründel, Lara Gärtner und David Nowitzki haben ihr virtuelles Startkapital von 50 000 Euro auf fast 58 000 Euro gesteigert. Das Team mit dem Namen „RnB-LoverZ“ setzte mit VW und BMW vorwiegend auf Aktien aus der Autobranche. Papiere der Handelskette Metro vervollständigen das Depot. Den größten Anteil am Gewinn der Spielgruppe hat Volkswagen mit einem Zuwachs von mehr als 28 Prozent.
In: Pressespiegel
15. November 2010
Schüler gegen das Vergessen
Bevor am Sonntag offiziell der Volkstrauertag begangen wurde, waren es am vergangenen Freitag zahlreiche Schüler, die auf dem Hildesheimer Nordfriedhof Gräber schmückten. Ein wichtiger Tag auch für die 13a der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, die sich mit ihrer Klassenlehrerin Stefanie Werner bereits im Vorfeld die Frage stellte: Wie kann das Gedenken an die „Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen“ aufrechterhalten und lebendig gestaltet werden?
Doch bevor die Schüler an diesem verregneten Novembertag den einzigen Kranz am Denkmal niederlegten, informierte Anett Schweitzer, Schulreferentin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, über die zahlreichen Kriegsgräber auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik. Eine auf einer Wandtafel angebrachte Landkarte machte den Schülern das Erzählte eindrucksvoll deutlich. Auch verwies Schweitzer auf die zahlreichen ausländischen Toten, die hier begraben liegen. Die meisten von ihnen starben als Zwangsarbeiter des NS-Regimes.
8. November 2010
Ausbildungsprojekt „Anleitung“
Für unsere Auszubildenden, die gegenwärtig die Oberstufe der Fachschule Sozialpädagogik besuchen, beginnt im Sommer 2011 das Berufsleben. Die Zeit des Ausprobierens ist nach dem bestanden Abschluss vorbei und die Anforderungen des Arbeitslebens müssen bewältigt werden.
In der Zeit von Oktober bis Dezember 2010 gehen unsere Schülerinnen und Schüler noch ein letztes Mal in die praktische Ausbildung. Doch in naher Zukunft sind sie es, die selbst zukünftige Schüler anleiten. Damit sie jetzt schon können, was sie später beherrschen müssen, gibt es das Ausbildungsprojekt „Anleitung“. Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der „Albertus-Magnus-Schule“ gehen für jeweils eine Woche in eine der sozialpädagogischen Einrichtungen als Praxispartner unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Die Zehntklässler bekommen im Rahmen ihres Faches WPK Sozialwesen von ihrer Schule verschiedenste Aufgaben zugeteilt.
Unsere Auszubildenden der Elisabeth-von-Rantzau-Schule unterstützen und leiten die Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der praktischen Arbeit an. Wie so eine Anleitung durchzuführen ist, wird mit unseren Lehrkräften im Unterricht gemeinsam erarbeitet. Damit unsere Schülerinnen und Schüler aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können, findet am Ende des Ausbildungsprojektes „Anleitung“ eine gemeinsame Reflexion statt. (Daniel Prüfer)
In: Anleitung
29. Oktober 2010
Seit 35 Jahren freiwillig in der Schule
Nebenjob und Berufung: Werner Kühn (70) hört nicht auf, Erzieher zu unterrichten
Hildesheim (prü/hei) Wie haben sich die Kindergärten verändert: 1975 gingen angehende Kindergärtner zwei Jahre zur Schule, in einem anschließenden Anerkennungsjahr beendeten sie ihre Ausbildung. Heute heißt der Beruf „Erzieher“ und auch die Unterrichtsinhalte haben sich erheblich gewandelt. Werner Kühn, Lehrer an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, hat all diese Entwicklungen nicht nur mitgemacht, sondern auch gestaltet. Mitverantwortlich für das Fach Berufsrolle und Konzeption, früher unter der Bezeichnung Jugendrecht, feiert er in diesem Jahr sein 35-jähriges Dienstjubiläum.
Der 70-Jährige ist in seinem ersten Beruf ein Mann der Praxis. Von Haus aus Sozialpädagoge, arbeitete er mehr als 40 Jahre in der öffentlichen Jugendhilfe verschiedener Landkreise, u.a. in Tecklenburg, Coesfeld und Duderstadt. Zuletzt war er unter anderem als Leiter der Jugendamtsaußenstelle in Alfeld und als Leiter des allgemeinen Sozialdienstes beim Landkreis Hildesheim tätig. „Meine Lehrtätigkeit verdanke ich einem Zufall, von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule hatte ich noch nie gehört“, erzählt Kühn von den Anfängen. Ein Schüler hatte ihn der damaligen Schulleiterin Dr. Renate Winkelmann-Jahn empfohlen. Diese engagierte ihn prompt. weiterlesen…
In: Pressespiegel
26. Oktober 2010
Kooperationsprojekt ETUI
Ein Schuljahr lang machen sich die Auszubildenden der Klassen BFS Sozialassistent/in einmal die Woche auf den Weg in eine von acht sozialpädagogischen Einrichtungen in Hildesheim, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen bei Hausaufgaben zu helfen, Lesen zu üben, Lernmaterial herzustellen oder für Klassenarbeiten zu pauken.
ETUI heißt dieses Kooperationsprojekt der Elisabeth-von-Rantzau-Schule mit dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V. Für den Erfolg von ETUI sind seit dem Schuljahr 2008/2009 alle Auszubildenden des ersten Sozialassistentenjahrgangs mitverantwortlich.
Das praxisnahe Projekt ist vor allem aus dem Wunsch der Schülerschaft entstanden, sich in der Region sozial zu engagieren. Von dem Ziel, die außerschulischen Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche zu verbessern und ihnen individuelle Hilfestellung zu geben, profitieren auch die Auszubildenden. Eine der Engagierten berichtet rückblickend:
„Wir wollten Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund helfen und Erfahrungen in der Arbeit mit ihnen sammeln. Wir sind davon ausgegangen, dass es für uns „Neulinge“ schwer wird, in solchen Brennpunkten anderen Schülern bei den Hausaufgaben zu helfen. Durch die gute Vorbereitung in der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und durch die tatkräftige Unterstützung der Erzieher und Sozialarbeiter vor Ort konnten wir unsere Aufgaben gut meistern und sind so mit einem guten Gefühl wie auch „gestärktem Selbstbewusstsein“ ins zweite Ausbildungsjahr gegangen. Wir haben mit dem Etui-Projekt viele nette Leute kennengelernt und eine Zeit erlebt, die wir nicht missen möchten.“
Link zur Projektseite auf www.caritas-hildesheim.de
In: Etui
1. Juli 2010
Volles Vertrauen
Erlebnispädagogische Tage für die Sozialassistenten der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

Sozialassistenten ohne Hoehenangst
Julia steht oben auf der Plattform, unter ihr der Abgrund. Sie möchte von der einen auf die andere Seite gelangen. Der Weg führt nur über die vor ihr liegende Hängebrücke. Schritt für Schritt wagt sie sich vor, doch einzelne Querstreben fehlen. Sie muss springen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dennoch bleibt die 19j-Jährige relativ gelassen, denn in Todesgefahr befindet sie sich nicht. Gesichert an einem Seil, vertraut sie ihrem Team, dieses wird sie schon halten. 80 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule haben die Ausbildung zum SozialAssistenten erfolgreich abgeschlossen und in den letzten Schultagen nicht nur gefeiert, sondern auf dem Gelände der Jugendherberge Hildesheim an einem zweitägigen erlebnispädagogischen Programm teilgenommen. Ob Kooperations-, Vertrauens- oder Problemlösungsspiele: Ans Ziel kam man nur gemeinsam
24. September 2009
Viele Schlämmer-Fans in Hildesheim
Schüler fragen auf der Straße – und wundern sich
Hildesheim (ph). „Würden Sie Horst Schlämmer wählen?“ fragten Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Leute auf der Straße. Der etwas unseriöse aber populäre Laienpolitiker aus Grevenbroich (hinter dem sich der Komiker Hape Kerkeling verbirgt) hat an der Innerste mehr Freunde als gedacht: 39,6 Prozent der Befragten würden seine Partei wählen.
Die Aktion der Klasse BOS 13 und ihres Politik-Lehrers Georg Hövemann war alles andere als ein Polit-Gag. Die Schüler hatten den Schlämmer-Film gesehen und sich gefragt, wie der Mann (in Deutschland angeblich 18 Prozent der Stimmen) eigentlich in Hildesheim ankommt.
Sie erarbeiteten einen Fragebogen und überlegten sich, an fünf Standorten Menschen zu befragen: In der Innenstadt (viele Zufallstreffer), an der Universität (junges Publikum, politisch Interessierte), am Bahnhof (Durchreisende), im Fahrenheitgebiet (sozialer Brennpunkt) und schließlich in Ochtersum, wo man den Durchschnitts-Hildesheimer treffen wollte. Ganz streng wissenschaftlich ist das alles zwar nicht, das weiß die Klasse auch, aber immerhin: Bei 327 befragten Menschen zeigen sich doch deutliche Trends. weiterlesen…
In: Pressespiegel





