Elisabeth-von-Rantzau-Schule
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    15. November 2010

    Schüler gegen das Vergessen

    lebendiges erinnern

    Lebendiges Erinnern

    Bevor am Sonntag offiziell der Volkstrauertag begangen wurde, waren es am vergangenen Freitag zahlreiche Schüler, die auf dem Hildesheimer Nordfriedhof Gräber schmückten. Ein wichtiger Tag auch für die 13a der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, die sich mit ihrer Klassenlehrerin Stefanie Werner bereits im Vorfeld die Frage stellte: Wie kann das Gedenken an die „Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen“ aufrechterhalten und lebendig gestaltet werden?

    Doch bevor die Schüler an diesem verregneten Novembertag den einzigen Kranz am Denkmal niederlegten, informierte Anett Schweitzer, Schulreferentin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, über die zahlreichen Kriegsgräber auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik. Eine auf einer Wandtafel angebrachte Landkarte machte den Schülern das Erzählte eindrucksvoll deutlich. Auch verwies Schweitzer auf die zahlreichen ausländischen Toten, die hier begraben liegen. Die meisten von ihnen starben als Zwangsarbeiter des NS-Regimes.

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    In: Pressemitteilungen

    8. November 2010

    Ausbildungsprojekt „Anleitung“

    Für unsere Auszubildenden, die gegenwärtig die Oberstufe der Fachschule Sozialpädagogik besuchen, beginnt im Sommer 2011 das Berufsleben. Die Zeit des Ausprobierens ist nach dem bestanden Abschluss vorbei und die Anforderungen des Arbeitslebens müssen bewältigt werden.

    In der Zeit von Oktober bis Dezember 2010 gehen unsere Schülerinnen und Schüler noch ein letztes Mal in die praktische Ausbildung. Doch in naher Zukunft sind sie es, die selbst zukünftige Schüler anleiten. Damit sie jetzt schon können, was sie später beherrschen müssen, gibt es das Ausbildungsprojekt „Anleitung“. Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der „Albertus-Magnus-Schule“ gehen für jeweils eine Woche in eine der sozialpädagogischen Einrichtungen als Praxispartner unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Die Zehntklässler bekommen im Rahmen ihres Faches WPK Sozialwesen von ihrer Schule verschiedenste Aufgaben zugeteilt.

    Unsere Auszubildenden der Elisabeth-von-Rantzau-Schule unterstützen und leiten die Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung der praktischen Arbeit an. Wie so eine Anleitung durchzuführen ist, wird mit unseren Lehrkräften im Unterricht gemeinsam erarbeitet. Damit unsere Schülerinnen und Schüler aus ihren eigenen Erfahrungen lernen können, findet am Ende des Ausbildungsprojektes „Anleitung“ eine gemeinsame Reflexion statt. (Daniel Prüfer)

    In: Anleitung

    29. Oktober 2010

    Seit 35 Jahren freiwillig in der Schule

    Nebenjob und Berufung: Werner Kühn (70) hört nicht auf, Erzieher zu unterrichten

    Hildesheim (prü/hei) Wie haben sich die Kindergärten verändert: 1975 gingen angehende Kindergärtner zwei Jahre zur Schule, in einem anschließenden Anerkennungsjahr beendeten sie ihre Ausbildung. Heute heißt der Beruf „Erzieher“ und auch die Unterrichtsinhalte haben sich erheblich gewandelt. Werner Kühn, Lehrer an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, hat all diese Entwicklungen nicht nur mitgemacht, sondern auch gestaltet. Mitverantwortlich für das Fach Berufsrolle und Konzeption, früher unter der Bezeichnung Jugendrecht, feiert er in diesem Jahr sein 35-jähriges Dienstjubiläum.

    Der 70-Jährige ist in seinem ersten Beruf ein Mann der Praxis. Von Haus aus Sozialpädagoge, arbeitete er mehr als 40 Jahre  in der öffentlichen Jugendhilfe verschiedener Landkreise, u.a. in Tecklenburg, Coesfeld und Duderstadt. Zuletzt war er unter anderem als Leiter der Jugendamtsaußenstelle in Alfeld und als Leiter des allgemeinen Sozialdienstes beim Landkreis Hildesheim tätig. „Meine Lehrtätigkeit verdanke ich einem Zufall, von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule hatte ich noch nie gehört“, erzählt Kühn von den Anfängen. Ein Schüler hatte ihn der damaligen Schulleiterin Dr. Renate Winkelmann-Jahn empfohlen. Diese engagierte ihn prompt. weiterlesen…

    In: Pressespiegel

    26. Oktober 2010

    Kooperationsprojekt ETUI

    Ein Schuljahr lang machen sich die Auszubildenden der Klassen BFS Sozialassistent/in einmal die Woche auf den Weg in eine von acht sozialpädagogischen Einrichtungen in Hildesheim, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen bei Hausaufgaben zu helfen, Lesen zu üben, Lernmaterial herzustellen oder für Klassenarbeiten zu pauken.

    ETUI heißt dieses Kooperationsprojekt der Elisabeth-von-Rantzau-Schule mit dem Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.  Für den Erfolg von ETUI sind seit dem Schuljahr 2008/2009 alle Auszubildenden des ersten Sozialassistentenjahrgangs mitverantwortlich.

    Das praxisnahe Projekt ist vor allem aus dem Wunsch der Schülerschaft entstanden, sich in der Region sozial zu engagieren. Von dem Ziel, die außerschulischen Lernbedingungen für Kinder und Jugendliche zu verbessern und ihnen individuelle Hilfestellung zu geben, profitieren auch die Auszubildenden. Eine der Engagierten berichtet rückblickend:

    „Wir wollten Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund helfen und Erfahrungen in der Arbeit mit ihnen sammeln. Wir sind davon ausgegangen, dass es für uns „Neulinge“ schwer wird, in solchen Brennpunkten anderen Schülern bei den Hausaufgaben zu helfen. Durch die gute Vorbereitung in der Elisabeth-von-Rantzau-Schule und durch die tatkräftige Unterstützung der Erzieher und Sozialarbeiter vor Ort konnten wir unsere Aufgaben gut meistern und sind so mit einem guten Gefühl wie auch „gestärktem Selbstbewusstsein“ ins zweite Ausbildungsjahr gegangen. Wir haben mit dem Etui-Projekt viele nette Leute kennengelernt und eine Zeit erlebt, die wir nicht missen möchten.“

    Link zur Projektseite auf www.caritas-hildesheim.de

    In: Etui

    1. Juli 2010

    Volles Vertrauen

    Erlebnispädagogische Tage für die Sozialassistenten der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

    Sozialassistenten ohne Hoehenangst

    Julia steht oben auf der Plattform, unter ihr der Abgrund. Sie möchte von der einen auf die andere Seite gelangen.  Der Weg führt nur über die vor ihr liegende Hängebrücke. Schritt für Schritt wagt sie sich vor, doch einzelne Querstreben fehlen. Sie muss springen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dennoch bleibt die 19j-Jährige relativ gelassen, denn in Todesgefahr befindet sie sich nicht. Gesichert an einem Seil, vertraut sie ihrem Team, dieses wird sie schon halten. 80 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule haben die Ausbildung zum SozialAssistenten erfolgreich abgeschlossen und in den letzten Schultagen nicht nur gefeiert, sondern auf dem Gelände der Jugendherberge Hildesheim an einem  zweitägigen erlebnispädagogischen Programm teilgenommen. Ob Kooperations-, Vertrauens- oder Problemlösungsspiele: Ans Ziel kam man nur gemeinsam

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    In: Pressemitteilungen

    24. September 2009

    Viele Schlämmer-Fans in Hildesheim

    Schüler fragen auf der Straße – und wundern sich

    Hildesheim (ph). „Würden Sie Horst Schlämmer wählen?“ fragten Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Leute auf der Straße. Der etwas unseriöse aber populäre Laienpolitiker aus Grevenbroich (hinter dem sich der Komiker Hape Kerkeling verbirgt) hat an der Innerste mehr Freunde als gedacht: 39,6 Prozent der Befragten würden seine Partei wählen.

    Schüler befragen zur anstehenden BundestagswahlDie Aktion der Klasse BOS 13 und ihres Politik-Lehrers Georg Hövemann war alles andere als ein Polit-Gag. Die Schüler hatten den Schlämmer-Film gesehen und sich gefragt, wie der Mann (in Deutschland angeblich 18 Prozent der Stimmen) eigentlich in Hildesheim ankommt.

    Sie erarbeiteten einen Fragebogen und überlegten sich, an fünf Standorten Menschen zu befragen: In der Innenstadt (viele Zufallstreffer), an der Universität (junges Publikum, politisch Interessierte), am Bahnhof (Durchreisende), im Fahrenheitgebiet (sozialer Brennpunkt) und schließlich in Ochtersum, wo man den Durchschnitts-Hildesheimer treffen wollte. Ganz streng wissenschaftlich ist das alles zwar nicht, das weiß die Klasse auch, aber immerhin: Bei 327 befragten Menschen zeigen sich doch deutliche Trends. weiterlesen…

    In: Pressespiegel

    27. März 2009

    Magdalenenfest á la France

    Hildesheim (ph). Die Preußenkönigin Luise war schon da, Casanova und britischer Adel aus Ascot. Konsequent, dass in diesem Jahr Frankreichs König Ludwig XIV. beim Magdalenenfest auftritt. Demokratisch muss es da ja auch nicht zugehen, schließlich feiert man am 13. und 14. Juni in einem Barockgarten. Federführend ist auch diesmal der Hildesheimer Gartenarchitekt Dr. Hans-Joachim Tute, der sich bemüht hat, viele Mitstreiter ins Boot zu nehmen. So Michael Sackmann als Chef des Magdalenenhofes und Hausherrn, Professor Alois-Ernst Ehbrecht von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule (deren Schüler das Kinderprogramm bestreiten und als französischer Hofstaat einschließlich König auftreten), die Michelsenschule (Schüler haben eigene Mode aus Wertstoffen entwickelt, die vorgestellt werden soll), den Sportverein Eintracht (für sportliche Vorführungen) und schließlich den Französischen Freundeskreis Hildesheim (amical francophone). Denn schließlich soll die Hildesheimer Partnerstadt Angouleme diesmal im Mittelpunkt stehen.
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    In: Pressespiegel

    2. Februar 2009

    Lernen im früheren Schwimmbad

    Elisabeth-von-Rantzau-Schule zieht in neue Räume auf dem Moritzberg ein

    Hildesheim (ph). Bis vor drei Jahren büffelten angehende Pastorlreferentinnen des Bistums in dem Gebäude. Jetzt ist die Elisabeth-von-Rantzau-Schule in dem Haus auf dem Moritzberg untergekommen, im Schatten der Mauritiuskirche.

    Axel Bossong und seine Schüler im Seminarraum

    Axel Bossong und seine Schüler im Seminarraum

    Gleich im Eingang steht etwas, das aufgeregte Schülernerven beruhigen kann: Ein Aquarium mit tropischen Fischen darin. Davor eine kleine Sitzgruppe. ,,Eine Oase der Ruhe,, findet Schulleiter Professor Alois-Ernst Ehbrecht. Er hat sofort zugegriffen, als der Caritasverband nach einer Nachnutzung der alten Gemeindehelferinnenschule suchte.

    ,,Wir waren doch recht beengt an unserem Stammsitz in der Wiesenslraße.“ Am anderen Ende der Stadt ist jetzt die HäIfte der Schule untergebrachi, eine Herausforderung für die Stundenplangestaltung, ,,aber wir haben es ohne Pendeln hingekriegt“. Die Klassen 11 bis 13 sowie die Berufsfachschule Sozialpädagogik sind hier untergebracht, eine besondere Idee. ,,Future-Project,, nennt die Schule das. weiterlesen…

    In: Pressespiegel

    28. Januar 2009

    Ein Etui gegen Pisa-Probleme

    Schülerinnen organisieren Hausaufgabenhilfe an Brennpunkten

    Hildesheim (ph). Kinder aus sozialen Brennpunkten haben oft Probleme in der Schule, wie man seit ,,Pisa“ weiß. Das Hildesheimer Projekt ,,Etui“ hält dagegen: Angehende Erzieherinnen bieten Hausaufgabenhilfe.

    Lehrerin Anastasia Feddeler mit den Schülern Josua, Moreno und Gideon: "In Mathe bin ich schon viel besser geworden."

    Lehrerin Anastasia Feddeler mit den Schülern Josua, Moreno und Gideon: "In Mathe bin ich schon viel besser geworden."

    Gideon ist hier, ,,weil ich echt Hilfe brauche. Mein Problemfach ist Deutsch. Mathe geht ganz gut allein.“ Gideon besucht die Hausaufgabenhilfe im Kinderhort an der Münchewiese. Die Sonne scheint in den hellen Raum, in der Ecke stehen Sofas mit Decken drauf, an der Wand hängen bunte Bilder, von der Turnhalle nebenan hört man Ballspiel-Geräusche.

    Vier Jungen sitzen am Tisch mit Anastasia Feddeler und machen konzentriert ihre Hausaufgaben. Auch Josua, der in die 1. Klasse geht und Moreno aus der Fünften, der zu Hause mit wenig Hilfe rechnen kann. weiterlesen…

    In: Etui, Pressespiegel

    27. Dezember 2008

    Was Lena, Katharina, Wolf und andere für arme Kinder leisten

    „Etui“-Projekt: 350 Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verdienen Geld, um Schülern aus sozialen Brennpunkten Hildesheims zu helfen

    Hildesheim (ph). Im Lager des Bürobedarfs-Handels Staples stapeln sich aufgerissene Packungen mit braunen Briefumschlägen. Eine junge Frau siegelt sie sorgsam wieder in Plastikfolie ein.

    Lena Subucz und Katharina Thielemann siegeln Briefumschläge wieder ein. Lena Subucz drückt normalerweise um diese Zeit die Schulbank in der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Heute nicht. Zusammen mit rund 350 Mitschülern ist Arbeitseinsatz angesagt. Das verdiente Geld bessert nicht etwa Lenas Taschengeldkasse auf, sondern es trägt dazu bei, dass arme Hildesheimer Kinder Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenhilfe bekommen.. Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist eine Privatschule des Caritasverbandes, sie ist eine Kombination aus Gymnasium und Berufsschule und bildet junge

    Leute, überwiegend Frauen, für Berufe im Sozialbereich aus. Da kam die Idee zum Projekt ,,Etui“ aus der Schülerschaft selbst: Hausaufgabenhilfe in sozialen Brennpunkten in Drispenstedt und dem Stadtfeld, so könnte man es beschreiben. Das kostet (Miete und Material), und so war der zweite Schritt nur

    konsequent: Die Schülerinnen beschlossen, den Erlös des vorweihnachtlichen Arbeitseinsatzes für das eigene Projekt zu stiften. weiterlesen…

    In: Etui, Pressespiegel

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