Presse
Willkommen an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule 2018
9. August 2018Liebe Schülerinnen und Schüler,
wir wünschen Ihnen einen guten Start in Ihr neues Schuljahr an unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Wir möchten mit und von Ihnen lernen, außerschulische Lernorte besuchen, auf Reisen gehen und gemeinsame Feste feiern. Bei der Verwirklichung ihrer Ziele werden wir Sie unterstützen. In unserem Leitbild heißt es: „Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Kultur des Miteinanders eine gelingende Schule erst möglich macht.“
Neben dem Patronatstag, dem Europatag und der Sternwanderung sind es auch in dem kommenden Schuljahr die Gottesdienste, an denen die gesamte Schulgemeinschaft zusammenkommt. Mehr als 400 Schüler füllten mit ihren Eltern und Lehrkräften in diesem Jahr die Kirche St. Joseph und das bei sommerlichen Höchsttemperaturen. Wir sind uns sicher, dass der Segen von Domkapitular Voges uns durch das ganze Jahr trägt.
Für dieses wünschen wir Ihnen alles Gute!
Ihre Elisabeth-von-Rantzau-Schule
Für eine bessere Zukunft
14. Juni 2018Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule werden im Hildesheimer Rathaus präsentiert
Gute Erzieherinnen und Erzieher machen vor allem eins: Sie gestalten aktiv die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie vermitteln Kindern und Jugendlichen grundlegende Werte, sorgen für eine gesunde Ernährung und machen deutlich, dass nicht alles gleich im Müll landen muss. Auch der Stadt Hildesheim ist Nachhaltigkeit und fairer Handel ein wichtiges Anliegen. Da sie bestimmte Kriterien erfüllt, wie beispielsweise Aktionen zum fairen Handel an Schulen, darf sie sich seit 2017 Fairtrade-Town nennen. Insbesondere die Elisabeth-von-Rantzau-Schule trägt in den unterschiedlichsten Fächern und Projekten dazu bei. Martin Bautz, Lehrer für das Fach Kunst und Werken, ist Nachhaltigkeit und fairer Handel in der sozialpädagogischen Praxis ein besonderes Anliegen: „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen lernen, nachhaltig mit den Ressourcen unserer Welt umzugehen. Spielzeug muss beispielsweise nicht immer gekauft, sondern kann aus dem, was bereits vorhanden ist, hergestellt werden. Kinder lernen so, kreativ zu sein.“ Und so konnte Martin Bautz die Abschlussklassen der Fachschule Sozialpädagogik gleich für den Wettbewerb „TransFAIRmation – aus alt macht neu“ der Stadt Hildesheim begeistern. Die Aufgabe: Alte Kaffeesäcke, die vom Weltladen El Puente zur Verfügung gestellt wurden, sollten eine neue Bestimmung finden. Und so wurde im Kunstunterricht aus dem alten Jutematerial beispielsweise eine Baristaschürze, eine Übersichtskarte der Kaffeeexportländer, ein Orgaboard und ein Stuhl hergestellt. Wer sich von der Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler überzeugen möchte, kann die oben genannten Exponate bis zum 22. Juni in der Gemeinschaftsausstellung, an der noch vier weitere Schulen teilnehmen, im Hildesheimer Rathaus besichtigen. Und vielleicht erhält der ein oder andere eine Idee, wie man aus Altem etwas Neues herstellen kann.
(Text:Daniel Prüfer, Foto: OKa)
Löwen und Luftballonraketen
6. Juni 2018Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gestalten das Kinderprogramm des Magdalenenfestes
Ein Gartenfest lebt vom guten Wetter. Die Besucher des Magdalenengartens waren am vergangenen Wochenende vor allem eins: besonders mutig. Trotz schlechter Prognosen steuerten sie auch in diesem Jahr ihr ganz besonderes Fest an und wurden mit der Blütenpracht der Saison, kulinarischen Köstlichkeiten, Verkaufsständen und einem kulturellen Programm belohnt.
Denn das Wetter hielt mehr als es versprach. Und auch in diesem Jahr zeigte sich: Das Magdalenenfest ist ein
Mehrgenerationenfest. Junge Besucher suchten gezielt den Pavillon unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule auf. Denn hier wurden sie von unseren Schülerinnen und Schülern des 2. Jahrgangs der Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten mit ganz viel Kreativität, Glitzer und Kinderschminke in Schmetterlinge, Löwen und Katzen verwandelt. Und sie konnten auf eine kleine Entdeckungsreise gehen und hohe Türme erbauen, Luftballonraketen steigen sowie Kugeln und Eisenbahnen rollen lassen. Denn als lokales Netzwerk für die Bildungsstiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist es der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ein besonderes Anliegen, das Interesse der Heranwachsenden an Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu fördern. Am Ende sah man vor allem glückliche Kinder, die stolz ihren Forscherpass in den Händen hielten und die nach dem Besuch des Standes unserer Schule den naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten der Welt ein Stück nähergekommen sind.
(Text und Fotos: Daniel Prüfer)
Gemeinschaft erleben – jedes Jahr am Fronleichnamstag
1. Juni 2018Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule feiert ihr Fest
In ganz Hildesheim machen sich die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf den Weg. Quer durch die Stadt, über Wiesen und Felder bis zu ihrem Ziel, dem Gut Steuerwald. Bereits zum achten Mal findet am Fronleichnamstag hier, direkt neben der im 14. Jahrhundert erbauten Magdalenenkapelle, das jährliche Begegnungsfest der Schule, an der der Erzieherberuf erlernt und das Fach- bzw. Abitur erworben werden kann, statt.
Inken hat mit ihren Mitschülern das Gelände schon längst erreicht. Gemeinsam richten sie einen kleinen Jahrmarkt ein. Inken schließt die Zuckerwattemaschine an; Marvin sorgt für die richtige Hintergrundmusik und freut sich darauf, dass es gleich richtig los geht. Fronleichnam ist für viele Schüler in Niedersachsen vor allem eins: ein ganz gewöhnlicher Schultag. Nur in sechs der sechszehn Bundesländer haben die Kinder und Jugendlichen frei auf Grund eines staatlichen Feiertages. Auch für die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V. findet seit 2011 am Fronleichnamstag kein gewöhnlicher Unterricht statt. Für Inken, angehende Erzieherin, ist dieser Tag ein ganz besonderer: „Ich freue mich, dass alle Schüler hier an diesem wunderschönen Ort ihr Fest erleben dürfen und jeder dazu seinen Beitrag leistet.“ Irmgard Abel, Religionslehrerin an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, eröffnet auch in diesem Jahr das Fest mit einer Statio: „Fronleichnam bedeutet, dass die Gegenwart Christi in der Eucharistiefeier erfahrbar wird. Die Kirche feiert diesen Glauben, indem sie den Leib Christi in der Prozession der Glaubenden sichtbar macht. Wir an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule zeigen heute, dass wir eine Gemeinschaft sind. Hier begegnen sich Katholiken, Protestanten und Schüler aller Glaubensrichtungen.“ Wie diese Begegnung aussieht, zeigen die Schülerinnen und Schüler mit dem von ihnen gestalteten Programm. Und so werden Klassen zu Chören und Tanzgruppen, Schüler und Schülerinnen singen gegen Lehrerinnen und Lehrer an und ein Flashmob überrascht die Zuschauer. Am Ende heißt es nur zurücklehnen, genießen und tanzen: Die Wild Herbs, eine Hildesheimer Band, begeistert die mehr als 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren souligen Grooves. Oberstudiendirektor Prof. Alois Ernst-Ehbrecht, Leiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, freut sich über all das, was Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben: „Ich bin begeistert zu sehen, dass unseren jungen Erwachsenen nicht nur das Erreichen schulischer Ziele wichtig ist, sondern dass sie von Herzen miteinander und mit ihren Lehrkräften Schulgemeinschaft erleben wollen. Um das zum Ausdruck zu bringen, ist dieser katholische Feiertag genau der richtige Zeitpunkt.“
(Fotos: Michelle Wachholz, Text: Daniel Prüfer)
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In: Pressespiegel
Von bunten Tüchern und salzigen Kernen
25. März 2018Religionslehrerin Irmgard Abel vermittelt den Sinn der Fastenzeit an junge Berufsschüler. Angehende Erzieher sollen in ihrem Unterricht lernen, wie Christen fasten und wie Kinder diese besondere Zeit im Jahreskreis begreifen können. Ein Besuch an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim.
Von Karina Scholz
Mit bunten Tüchern, einem Korb voller Holzperlen und großformatigen Papierstapeln im Arm bahnt sich Irmgard Abel den Weg zu ihrer Klasse. Die Religionslehrerin an der berufsbildenden Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim nimmt heute die Fastenzeit im Unterricht durch. Ihre Schüler gehen in die erste Klasse der sozialpädagogischen Assistenten, sind also im ersten Jahr ihrer Ausbildung. Nach vier Schuljahren und Praxiserfahrung können sie als Erzieher arbeiten. Heute sollen sie lernen, wie sie Kindern die Bedeutung der Fastenzeit erklären können.
Zur Vorbereitung hat Irmgard Abel in der letzten Stunde Fragebögen verteilt, die Ergebnisse stellt sie jetzt vor: nur sechs Schüler haben auf
die Frage „Würden Sie in der Fastenzeit auf etwas verzichten?“ mit „Ja“ geantwortet. 14 der jungen Erwachsenen können mit der Fastenzeit nichts anfangen und sehen „keinen Grund“, auf etwas zu verzichten. Das hat Irmgard Abel nicht anders erwartet. Ihre größtenteils 16 bis 20 Jahre alten Schüler stellen einen Querschnitt der Gesellschaft dar, sind „kirchenfern“, wie Abel es nennt. Ihr Anspruch für den Religionsunterricht lautet: „Ich will eigenständige Köpfe, keine strengen Katholiken.“
In ihrem Unterricht sollen die Schüler Werte kennenlernen. Jeder wird mit seinen Überzeugungen respektiert. Bewertet wird nicht der Glaube, sondern wie er oder sie sich auf den Standpunkt der katholischen Lehre einlässt. „Mein Unterricht soll Raum für Fragen bieten“, sagt Abel. So verweist sie in ihren Erklärungen auch auf die Fastenzeiten anderer Religionen, zum Beispiel im Islam oder im Buddhismus. Die Hauptrolle spielt jedoch die christliche Fastenzeit. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Für den Frieden
25. Februar 2018Der Volksbund Hildesheim-Stadt bedankt sich in einer Veranstaltung im Rathaus für das Engagement der Elisabeth-von-Rantzau-Schule
Seit mehr als 70 Jahren herrscht in weiten Teilen Europas Frieden. Die zerstörerischen Folgen von Diktatur und Krieg sind für viele der jugendlichen Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule nur noch in Geschichtsbüchern nachlesbar. Die Eltern und Großeltern dieser Generation sind nicht in der Zeit des Nationalsozialismus aufgewachsen, eine Begegnung mit Zeitzeugen wird irgendwann nicht mehr möglich sein.
„Erinnerungskultur verändert sich. Wir haben die Aufgabe, den Schülern auch weiterhin zu vermitteln, wie wichtig Frieden ist. Er ist keine Selbstverständlichkeit“, erklärt Schulleiter Prof. Alois- Ernst Ehbrecht. Und so ist es der Elisabeth-von-Rantzau-Schule ein besonderes Anliegen, mithilfe von Exkursionen, Projekten und Begegnungen Geschichte und Politik erfahrbar zu machen. Seit Jahren wird daher auch die Arbeit des Vereins „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ unterstützt, der seit 1953 Jugendbegegnungen und Workcamps unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ in ganz Europa organisiert. Es gehört zur Schultradition der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, dass Schülerinnen und Schüler zum Volkstrauertag einen Kranz am Hochkreuz des Hildesheimer Nordfriedhofs niederlegen und an die Toten der Weltkriege erinnern. „Die Schülerinnen und Schüler erfahren vor Ort, dass viele, vor allem auch junge Menschen, im Krieg starben. Sie erkennen auf diese Weise den Wert von Frieden in unserer Gesellschaft und empfinden Krieg in anderen Ländern als einen großen Missstand“, verdeutlicht Lehrkraft Roswitha Dinter, die die Schülerinnen und Schüler in ihrem Engagement unterstützt. Ein Einsatz für den Frieden, für den sich auch Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Ottmar Strehler, Geschäftsführer des Volksbundes des Bezirks Hannover, bei Dinter und ihren Schülerinnen und Schülern in einer Veranstaltung des Volksbundes Hildesheim Stadt im Hildesheimer Rathaus bedankte. Erst vor wenigen Monaten gestaltete im Rathaus der Lehrer- und Schülerchor der Elisabeth-von-Rantzau-Schule die Gedenkfeier zum Volkstrauertag.
(Text: Daniel Prüfer, Foto: Stadt Hildesheim)
In: Pressemitteilungen, start
Wenn Noten träumen…
18. Dezember 2017Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Elisabeth-von-Rantzau-Schule musizieren gemeinsam mit den „Notenträumern“ – dem Chor der Lebenshilfe
An einem ganz normalen Montagmorgen stehen für Hannah Deutsch, Mathematik und Pädagogik auf dem Stundenplan. Für Sandra heißt es um diese Uhrzeit dagegen immer: Arbeiten in den Werkstätten der Lebenshilfe in Drispenstedt. Doch heute ist alles anders. Der Kleinbus der Lebenshilfe fährt auf den Parkplatz der Elisabeth-von-Rantzau-Schule vor, Sandra und ihre 24 Kollegen steigen aus und werden von Hannah sowie den 23 Mitschülern der Fachschule Sozialpädagogik in Empfang genommen. Fünf Tage haben die beiden Gruppen Zeit, voneinander zu lernen, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen und zu erfahren, was Inklusion wirklich bedeutet -und nicht nur als pädagogische Idee.
Sandra arbeitet nicht nur in den Werkstätten, sondern hat mit den Notenträumern, dem 2005 von Birgit Meyer gegründeten Chor der Lebenshilfe, schon auf der einen oder anderen Bühne gestanden. Selbsternanntes Ziel der Lebenshilfe ist die Förderung der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und das Arbeitsleben. Für Oberstudiendirektor Prof. Alois Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, ist dies eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: „Unsere Schülerinnen und Schüler müssen in ihrem späteren Erzieherberuf ihren Beitrag zu einer gelingenden Inklusion leisten. Dafür sollten sie aber schon während der Ausbildung erfahren dürfen, wie positiv es sein kann, an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten.“ Seit mehr als 10 Jahren gibt es diesen Austausch. Gemeinsam wird gesungen, musiziert und die Schulgemeinschaft mit einem Konzert begeistert. Für Cornelia Lehne, die neben Marta Urbanczyk und Jan Niklas Krause für das Projekt verantwortliche Lehrkraft, ist Musik eine gute Methode: „Musik ist eine Brücke, die verbindet, weil sie Atmosphäre schafft. Mit ihr werden Emotionen zum Ausdruck gebracht, die es leichter machen, aufeinander zuzugehen.“ weiterlesen…
Mit Keksen, Elchen, Gitarren und Gesang
14. Dezember 2017Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule engagieren sich am Stand der Schulen für die Kinderkrebshilfe
Es ist kalt, feucht und bewölkt. Doch Jacky und Lea sind freiwillig und gerne hier. Für eine Stunde stehen die Schülerinnen der Elisabeth-von-Rantzau-Schule an diesem Sonntagmittag in ihrem Stand, verkaufen Elche, Kekse und Gotteslobengel. „Es ist für einen guten Zweck“, erklärt Jacky ihr Engagement. Denn auch in diesem Jahr gibt es ihn wieder, den Stand der Hildesheimer Schulen, an dem an jeweils an einem Tag eine Schule auf dem Weihnachtsmarkt selbstgemachte Waren zum Kauf anbietet. Der Erlös kommt dann der „Kinderkrebshilfe Regenbogen e.V.“ zugute. Lea, die im Sommer ihre Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistentin begonnen hat, erklärt: „Mir ist es ein besonderes Anliegen, vor allem Kinder durch mein soziales Engagement zu unterstützen.“ Helfen wollten in den vergangenen Wochen viele Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Gemeinsam mit den Lehrkräften Martin Bautz, Irmgard Abel, Roswitha Dinter und Katharina Abel wurde gehämmert , gesägt, gebastelt und gebacken, um den Stand mit reichlich Waren zu bestücken. Grund zu verweilen gab es für die Besucher des Hildesheimer Weihnachtsmarktes aber auch aufgrund des von der Musikpädagogin Mirle Köhler gestalteten kulturellen Programms. Mit ihrer Gitarren-AG sorgte sie für eine vorweihnachtliche Klangkulisse und brachte den ein oder anderen Passanten zum Singen. Katharina Abel, die für die Organisation verantwortliche Lehrkraft, zeigte sich von dem Engagement ihrer Schüler begeistert: „Für eine soziale Schule ist es sehr wichtig, sich auch tatsächlich für die Belange anderer einzusetzen. Es ist schön, gemeinsam mit den Schülern hier zu sein.“
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„Wir wollen Frieden für alle.“
30. November 2017Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gestalten am Volkstrauertag die Gedenkstunde im Hildesheimer Rathaus
Jule-Marie Wiennecke‘s Botschaft ist einfach, aber unmissverständlich. „Ich setze auf die Liebe.“ Und ergänzt: „Die einen sagen, es läge am Geld. Die anderen sagen, es läge an der Welt. Jeder weiß besser, woran es liegt, aber es hat noch nie jemand den Hass besiegt. Ich setze auf die Liebe.“ Wiennecke und ihre Mitschüler der Fachschulklasse Sozialpädagogik der Elisabeth-von-Rantzau-Schule sind dem Anlass entsprechend ganz in Schwarz gekleidet. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Roswitha Dinter, Mirle Köhler und Irmgard Abel gestalten sie das Rahmenprogramm der diesjährigen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag. Der Verband Hildesheim-Stadt des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge hatte zu einer öffentlichen Gedenkstunde in die Rathaushalle geladen. Wie gegenwärtig dieser Gedenktag ist, machte nicht nur Jule-Marie Wiennecke, sondern ebenfalls Oberbürgermeister Ingo Meyer mit seiner Rede deutlich: „Auch das ist leider ein Merkmal der Zeit, in der unsere Kinder heute aufwachsen. Sie wachsen in einer Zeit auf, in der selbst jugendliche Konzertbesucher Ziel und Opfer von Anschlägen sein können. Eine Zeit, in der erstmals viele Staaten dem Krieg näher sind als noch vor wenigen Jahren.“ Oberstudiendirektor Prof Alois Ernst Ehbrecht, Schulleiter der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, ist der Volkstrauertag ein besonderes Anliegen. Und so gehört es zur Schultradition, dass eine Klasse, wie auch in diesem Jahr, einen Kranz am Hochkreuz des Hildesheimer Nordfriedhofs niederlegt und in einer Gedenkzeremonie an die Toten der Weltkriege erinnert und die Wichtigkeit von Frieden betont. Prof. Ehbrecht ist von der Notwendigkeit des Engagements seiner Schüler überzeugt: „Junge Menschen erlernen bei uns den Erzieherberuf oder erwerben die Fach- bzw. Allgemeine Hochschulreife. Sie werden in naher Zukunft berufliche Verantwortung übernehmen und Werte vermitteln. Ein friedvolles Zusammenleben muss das Ziel aller Menschen sein.“ Die Musikpädagogin Mirle Köhler zeigte eindrucksvoll, dass dieser Wunsch immer wieder von Künstlern aufgegriffen worden ist. Unter ihrer musikalischen Leitung wurden von den Schülern und dem Lehrerchor der Elisabeth-von-Rantzau-Schule zahlreiche Songs dargeboten, die die Ängste und das Leid des 20. Jahrhunderts bezeugen. Von Bob Dylans „Blowin in the wind“ bis Michael Jacksons „Man in the mirror“ – am Ende bleibt die Botschaft des hebräischen Liedes „Shalom Aleichem“: „Wir wollen Frieden für alle, wir wollen Frieden, Frieden, Frieden für die Welt.“
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„Wir leben jetzt und nicht später“
24. November 2017Inga Obersheimer erreicht beim Redewettbewerb „Sprich Worte“ im Literaturhaus St. Jakobi den 2. Platz
Inga Obersheimer steht, den Blick nach vorn gerichtet, direkt neben dem Rednerpult. Ihren Text hält sie in ihren Händen, doch für die nächsten Minuten hat sich die Schülerin der Elisabeth-von-Rantzau-Schule intensiv vorbereitet. Die Stuhlreihen der St. Jakobi Kirche sind mit 150 Gästen voll besetzt. Mit dabei: Die Mitschüler der Fachschulklasse Sozialpädagogik Oberstufe b, die gekommen sind, um Inga lautstark zu unterstützen.
An diesem Abend steht Inga mit 6 weiteren Schülern anderer Hildesheimer Schulen im Finale des Redewettbewerbs „Sprich Worte“. Die erste Hürde wurde bereits überwunden. Denn insgesamt waren es 68 Texte, die eingereicht worden sind. Ziel des Wettbewerbs: Die Schüler sollten sich anlässlich des Reformationsjubiläums mit der Frage auseinandersetzen, in welcher Welt sie leben möchten. Welche Vision einer etwas besseren Welt die überzeugendste ist, musste die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Superintendent Mirko Peisert, TFN-Dramaturgin Astrid Reibstein, Literaturhaus-Projektmanagerin Sarah Patzak und Volker Wartmann, Professor am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim, an diesem Abend entscheiden. Dabei zeigte sich für die Zuschauer schnell: Die inhaltliche und sprachliche Qualität aller Texte war insgesamt überragend. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen setzten sich beispielsweise mit Genderdebatten, dem Wunsch nach Entschleunigung oder nach einer autofreien Innenstadt auseinander. Eine besondere Wertschätzung erfuhren die Teilnehmer insbesondere durch Peter Noß-Kolbe, Schulbeauftragter der evangelischen Kirche für die Region Hildesheim, der in seiner Moderation die Besonderheit jedes Textes in den Mittelpunkt stellte und gemeinsam mit dem Literaturhaus St. Jakobi den Wettbewerb organisierte. weiterlesen…














