Presse
„Die Hilfe am Nächsten“
7. Dezember 2010Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule erhalten ein besonderes Zeichen der Wertschätzung

der historische Nikolaus
Welche Person jedes Jahr am 06.12. Namenstag hat, weiß fast jedes Kind. Ganz praktisch: Der heilige Nikolaus bekommt keine Geschenke, sondern verteilt selbst kleine Gaben. Als Schutzheiliger sorgt er sich zudem um das Wohlergehen u.a. der Alten, Apotheker, Kaufleute und Reisenden. Und nicht zu vergessen: um das der Schüler. Auch die Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule wurden am vergangenen Montag, wie in jedem Jahr, beschenkt. An ihren Plätzen angekommen, erwartete sie zu Unterrichtsbeginn ein Schokoladennikolaus. Dieser ähnelt in seiner Gestalt allerdings kaum dem „heutigen“ Nikolaus, sondern erinnert mit seinem Stab und seiner Mitra deutlich an den Bischof von Myra. weiterlesen…
Rantzau-Schüler machen Profite
22. November 2010Aktien-Spiel: Team aus Hildesheim unter den zehn besten Niedersachens
Hildesheim (r/hei) Seit fünf Wochen erleben 1150 Schüler aus dem Kreis Hildesheim, was es heißt, wenn der Dax steigt oder fällt. Sie alle machen mit beim „Planspiel Börse“ der Sparkasse. Auf dem Spitzenplatz liegt zur Halbzeit ein Team der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Lukas Wiechens und seine Mitspieler, Luise Bleckwenn, Kirsten Gründel, Lara Gärtner und David Nowitzki haben ihr virtuelles Startkapital von 50 000 Euro auf fast 58 000 Euro gesteigert. Das Team mit dem Namen „RnB-LoverZ“ setzte mit VW und BMW vorwiegend auf Aktien aus der Autobranche. Papiere der Handelskette Metro vervollständigen das Depot. Den größten Anteil am Gewinn der Spielgruppe hat Volkswagen mit einem Zuwachs von mehr als 28 Prozent.
In: Pressespiegel
Schüler gegen das Vergessen
15. November 2010Bevor am Sonntag offiziell der Volkstrauertag begangen wurde, waren es am vergangenen Freitag zahlreiche Schüler, die auf dem Hildesheimer Nordfriedhof Gräber schmückten. Ein wichtiger Tag auch für die 13a der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, die sich mit ihrer Klassenlehrerin Stefanie Werner bereits im Vorfeld die Frage stellte: Wie kann das Gedenken an die „Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen“ aufrechterhalten und lebendig gestaltet werden?
Doch bevor die Schüler an diesem verregneten Novembertag den einzigen Kranz am Denkmal niederlegten, informierte Anett Schweitzer, Schulreferentin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, über die zahlreichen Kriegsgräber auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik. Eine auf einer Wandtafel angebrachte Landkarte machte den Schülern das Erzählte eindrucksvoll deutlich. Auch verwies Schweitzer auf die zahlreichen ausländischen Toten, die hier begraben liegen. Die meisten von ihnen starben als Zwangsarbeiter des NS-Regimes.
Seit 35 Jahren freiwillig in der Schule
29. Oktober 2010Nebenjob und Berufung: Werner Kühn (70) hört nicht auf, Erzieher zu unterrichten
Hildesheim (prü/hei) Wie haben sich die Kindergärten verändert: 1975 gingen angehende Kindergärtner zwei Jahre zur Schule, in einem anschließenden Anerkennungsjahr beendeten sie ihre Ausbildung. Heute heißt der Beruf „Erzieher“ und auch die Unterrichtsinhalte haben sich erheblich gewandelt. Werner Kühn, Lehrer an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, hat all diese Entwicklungen nicht nur mitgemacht, sondern auch gestaltet. Mitverantwortlich für das Fach Berufsrolle und Konzeption, früher unter der Bezeichnung Jugendrecht, feiert er in diesem Jahr sein 35-jähriges Dienstjubiläum.
Der 70-Jährige ist in seinem ersten Beruf ein Mann der Praxis. Von Haus aus Sozialpädagoge, arbeitete er mehr als 40 Jahre in der öffentlichen Jugendhilfe verschiedener Landkreise, u.a. in Tecklenburg, Coesfeld und Duderstadt. Zuletzt war er unter anderem als Leiter der Jugendamtsaußenstelle in Alfeld und als Leiter des allgemeinen Sozialdienstes beim Landkreis Hildesheim tätig. „Meine Lehrtätigkeit verdanke ich einem Zufall, von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule hatte ich noch nie gehört“, erzählt Kühn von den Anfängen. Ein Schüler hatte ihn der damaligen Schulleiterin Dr. Renate Winkelmann-Jahn empfohlen. Diese engagierte ihn prompt. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Volles Vertrauen
1. Juli 2010Erlebnispädagogische Tage für die Sozialassistenten der Elisabeth-von-Rantzau-Schule

Sozialassistenten ohne Hoehenangst
Julia steht oben auf der Plattform, unter ihr der Abgrund. Sie möchte von der einen auf die andere Seite gelangen. Der Weg führt nur über die vor ihr liegende Hängebrücke. Schritt für Schritt wagt sie sich vor, doch einzelne Querstreben fehlen. Sie muss springen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dennoch bleibt die 19j-Jährige relativ gelassen, denn in Todesgefahr befindet sie sich nicht. Gesichert an einem Seil, vertraut sie ihrem Team, dieses wird sie schon halten. 80 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule haben die Ausbildung zum SozialAssistenten erfolgreich abgeschlossen und in den letzten Schultagen nicht nur gefeiert, sondern auf dem Gelände der Jugendherberge Hildesheim an einem zweitägigen erlebnispädagogischen Programm teilgenommen. Ob Kooperations-, Vertrauens- oder Problemlösungsspiele: Ans Ziel kam man nur gemeinsam
Viele Schlämmer-Fans in Hildesheim
24. September 2009Schüler fragen auf der Straße – und wundern sich
Hildesheim (ph). „Würden Sie Horst Schlämmer wählen?“ fragten Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Leute auf der Straße. Der etwas unseriöse aber populäre Laienpolitiker aus Grevenbroich (hinter dem sich der Komiker Hape Kerkeling verbirgt) hat an der Innerste mehr Freunde als gedacht: 39,6 Prozent der Befragten würden seine Partei wählen.
Die Aktion der Klasse BOS 13 und ihres Politik-Lehrers Georg Hövemann war alles andere als ein Polit-Gag. Die Schüler hatten den Schlämmer-Film gesehen und sich gefragt, wie der Mann (in Deutschland angeblich 18 Prozent der Stimmen) eigentlich in Hildesheim ankommt.
Sie erarbeiteten einen Fragebogen und überlegten sich, an fünf Standorten Menschen zu befragen: In der Innenstadt (viele Zufallstreffer), an der Universität (junges Publikum, politisch Interessierte), am Bahnhof (Durchreisende), im Fahrenheitgebiet (sozialer Brennpunkt) und schließlich in Ochtersum, wo man den Durchschnitts-Hildesheimer treffen wollte. Ganz streng wissenschaftlich ist das alles zwar nicht, das weiß die Klasse auch, aber immerhin: Bei 327 befragten Menschen zeigen sich doch deutliche Trends. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Magdalenenfest á la France
27. März 2009Hildesheim (ph). Die Preußenkönigin Luise war schon da, Casanova und britischer Adel aus Ascot. Konsequent, dass in diesem Jahr Frankreichs König Ludwig XIV. beim Magdalenenfest auftritt. Demokratisch muss es da ja auch nicht zugehen, schließlich feiert man am 13. und 14. Juni in einem Barockgarten. Federführend ist auch diesmal der Hildesheimer Gartenarchitekt Dr. Hans-Joachim Tute, der sich bemüht hat, viele Mitstreiter ins Boot zu nehmen. So Michael Sackmann als Chef des Magdalenenhofes und Hausherrn, Professor Alois-Ernst Ehbrecht von der Elisabeth-von-Rantzau-Schule (deren Schüler das Kinderprogramm bestreiten und als französischer Hofstaat einschließlich König auftreten), die Michelsenschule (Schüler haben eigene Mode aus Wertstoffen entwickelt, die vorgestellt werden soll), den Sportverein Eintracht (für sportliche Vorführungen) und schließlich den Französischen Freundeskreis Hildesheim (amical francophone). Denn schließlich soll die Hildesheimer Partnerstadt Angouleme diesmal im Mittelpunkt stehen.
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In: Pressespiegel
Lernen im früheren Schwimmbad
2. Februar 2009Elisabeth-von-Rantzau-Schule zieht in neue Räume auf dem Moritzberg ein
Hildesheim (ph). Bis vor drei Jahren büffelten angehende Pastorlreferentinnen des Bistums in dem Gebäude. Jetzt ist die Elisabeth-von-Rantzau-Schule in dem Haus auf dem Moritzberg untergekommen, im Schatten der Mauritiuskirche.
Gleich im Eingang steht etwas, das aufgeregte Schülernerven beruhigen kann: Ein Aquarium mit tropischen Fischen darin. Davor eine kleine Sitzgruppe. ,,Eine Oase der Ruhe,, findet Schulleiter Professor Alois-Ernst Ehbrecht. Er hat sofort zugegriffen, als der Caritasverband nach einer Nachnutzung der alten Gemeindehelferinnenschule suchte.
,,Wir waren doch recht beengt an unserem Stammsitz in der Wiesenslraße.“ Am anderen Ende der Stadt ist jetzt die HäIfte der Schule untergebrachi, eine Herausforderung für die Stundenplangestaltung, ,,aber wir haben es ohne Pendeln hingekriegt“. Die Klassen 11 bis 13 sowie die Berufsfachschule Sozialpädagogik sind hier untergebracht, eine besondere Idee. ,,Future-Project,, nennt die Schule das. weiterlesen…
In: Pressespiegel
Ein Etui gegen Pisa-Probleme
28. Januar 2009Schülerinnen organisieren Hausaufgabenhilfe an Brennpunkten
Hildesheim (ph). Kinder aus sozialen Brennpunkten haben oft Probleme in der Schule, wie man seit ,,Pisa“ weiß. Das Hildesheimer Projekt ,,Etui“ hält dagegen: Angehende Erzieherinnen bieten Hausaufgabenhilfe.

Lehrerin Anastasia Feddeler mit den Schülern Josua, Moreno und Gideon: "In Mathe bin ich schon viel besser geworden."
Gideon ist hier, ,,weil ich echt Hilfe brauche. Mein Problemfach ist Deutsch. Mathe geht ganz gut allein.“ Gideon besucht die Hausaufgabenhilfe im Kinderhort an der Münchewiese. Die Sonne scheint in den hellen Raum, in der Ecke stehen Sofas mit Decken drauf, an der Wand hängen bunte Bilder, von der Turnhalle nebenan hört man Ballspiel-Geräusche.
Vier Jungen sitzen am Tisch mit Anastasia Feddeler und machen konzentriert ihre Hausaufgaben. Auch Josua, der in die 1. Klasse geht und Moreno aus der Fünften, der zu Hause mit wenig Hilfe rechnen kann. weiterlesen…
In: Etui, Pressespiegel
Was Lena, Katharina, Wolf und andere für arme Kinder leisten
27. Dezember 2008„Etui“-Projekt: 350 Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule verdienen Geld, um Schülern aus sozialen Brennpunkten Hildesheims zu helfen
Hildesheim (ph). Im Lager des Bürobedarfs-Handels Staples stapeln sich aufgerissene Packungen mit braunen Briefumschlägen. Eine junge Frau siegelt sie sorgsam wieder in Plastikfolie ein.
Lena Subucz drückt normalerweise um diese Zeit die Schulbank in der Elisabeth-von-Rantzau-Schule. Heute nicht. Zusammen mit rund 350 Mitschülern ist Arbeitseinsatz angesagt. Das verdiente Geld bessert nicht etwa Lenas Taschengeldkasse auf, sondern es trägt dazu bei, dass arme Hildesheimer Kinder Nachhilfeunterricht und Hausaufgabenhilfe bekommen.. Die Elisabeth-von-Rantzau-Schule ist eine Privatschule des Caritasverbandes, sie ist eine Kombination aus Gymnasium und Berufsschule und bildet junge
Leute, überwiegend Frauen, für Berufe im Sozialbereich aus. Da kam die Idee zum Projekt ,,Etui“ aus der Schülerschaft selbst: Hausaufgabenhilfe in sozialen Brennpunkten in Drispenstedt und dem Stadtfeld, so könnte man es beschreiben. Das kostet (Miete und Material), und so war der zweite Schritt nur
konsequent: Die Schülerinnen beschlossen, den Erlös des vorweihnachtlichen Arbeitseinsatzes für das eigene Projekt zu stiften. weiterlesen…
In: Etui, Pressespiegel





