Presse
Volkstrauertag 2016
15. November 2016Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule gedenken der Toten
Kalt und trüb ist es an diesem Novembervormittag. Die zumeist 16-jährigen Schülerinnen und Schüler schreiten bedächtig die Wege des Hildesheimer Nordfriedhofs entlang. Sie haben sich für eine Ausbildung an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule entschieden, um in vier Jahren als Erzieherinnen und Erzieher beispielsweise in Kindertagesstätten, Krippen oder Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zu arbeiten. Welche Zukunftspläne die hier begrabenen Jugendlichen hatten, gestorben in einem der beiden Weltkriegen, bleibt Spekulation.
Auch in diesem Jahr ist es der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der vor dem Volkstrauertag die Schülerinnen und Schüler dazu einlädt, Gräber zu schmücken. Ottmar Strehler, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Historikerin Simone Rose, informieren an diesem Morgen über die allgemeine Arbeit der Kriegsgräberfürsorge, aber beispielsweise auch über den Umgang mit den im Ausland gefallenen Soldaten. weiterlesen…
„Wir müssen sie stützen“
31. Oktober 2016Qualifizierende Fortbildung zum Thema Sucht und Familie an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule
Jana Ziesemer kann sich kaum noch halten. Auf einem Bein auf Rollbrettern stehend, ist der Stab ihre letzte Rettung. An ihn klammert sie sich fest und atmet erleichtert auf. Doch immer wieder wird ihr der Stab weggenommen und sie beginnt zu straucheln. Will sie den Stab wieder haben, muss sie das Pfefferminzbonbon von Claudia Mierzowsky zu sich nehmen.
Mierzowsky ist Fachkraft für Suchtprävention der Drogenhilfe Hildesheim, leitet Präventationsveranstaltungen und bildet Multiplikatoren aus. „Kind s/Sucht Familie“ heißt die Schulung der Drogenhilfe. Diese richtet sich an alle Fachkräfte, die mit Kindern aus suchtbelasteten Familien tagtäglich konfrontiert werden. Zum ersten Mal bietet Mierzowsky diese Fortbildung angehenden Erzieherinnen und Erziehern an und hat sich für die Elisabeth-von-Rantzau-Schule als Ausbildungsstätte entschieden. Seit Jahren kooperiert Mierzowsky mit Marlene Silzer, Lehrkraft für das Fach Pädagogik. Die Hildesheimer Drogenhilfe war einer der zahlreichen Hildesheimer Einrichtungen, die sich 2014 auf dem von Silzer mitorganisierten Patronatstag der Elisabeth-von-Rantzau-Schule zum Thema Prävention präsentierte. weiterlesen…
Aus offenen Händen sprudelt das Wasser
24. Oktober 2016Verein Brücke der Kulturen übergibt neuen Brunnen im Magdalenengarten / „Klare Bereicherung“ für die ganze Anlage / Mittelpunkt für Garten der Länder

Helmut Speer (Vierter von links) und die Initiatorin Dilek Boyu (rechts) erläutern den Sponsoren den neuen Brunnen (Foto: Hartmann)
HILDESHEIM. Die Zahl der Brunnen in Hildesheim ist überschaubar. Jetzt kommt ein neuer dazu: Der Elisabeth-von-Rantzau-Brunnen im Magdelenengarten sprudelt nicht nur zur Erfrischung der Gartenbesucher, er soll auch an eine sozial engagierte Wohltäterin erinnern. Man könnte sie als Brückenbauerin zwischen Flüchtlingen und Andersgläubigen bezeichnen. Die Idee für den Brunnen kam nämlich von Dilek Boyo, der Vorsitzenden des Vereins „Brücke der Kulturen“. Sie dankte bei der Übergabe des Brunnens nicht nur dem Magdalenenhof-Leiter Michael Sackmann von der Diözese Hildesheim, Eigentümerin des Gartens, sondern auch den Förderern Janet Hurst-Dittrich (Kulturstiftung der Sparkasse) und Milano Werner (Kreiswohnbau). Sackmann sieht den Brunnen als klare Bereicherung des Gartens, der sich seit seiner Wiederherstellung 2002 immer weiter entwickele. Gartenplaner Hans-Joachim Tute wies darauf hin, dass mehrere Kunstwerke den Garten zieren: Gegenüber des neuen Brunnens steht eine 250 Jahre alte Sandstein-Statue der Göttin Ceres, an der anderen Seite eine Madonna aus den 1920er Jahren. Man bemühe sich immer, „den Garten interessanter zu machen“ sagte er. Ein Garten müsse heute weitaus mehr sein als eine Grünanlage, er könne ein Ort der Bildung sein.
In: Presse, Pressespiegel
Faire Pause
21. Oktober 2016Fairer Handel verringert in den produzierenden Entwicklungsländern das Armutsrisiko und verbessert somit auch die Lebensumstände der dort lebendenden Kinder und Jugendlichen. „Fair Trade“ ist in unserer Ausbildung zum „Sozialpädagogischen Assistenten“ somit auch Thema des Unterrichts. Uns ist wichtig, nicht nur über ethisch richtiges Handeln zu diskutieren, sondern gleich Gutes zu tun. Daher haben wir mit unserer Lehrkraft Roswitha Dinter beschlossen, an zwei Schultagen „Faire Pausen“ einzuführen. Fair gehandelte Köstlichkeiten wurden von der Parallelklasse und uns dafür zubereitet und zu ebenfalls fairen Preisen verkauft.
Die „Faire Pause“ kam bei Mitschülern und Lehrkräften gut an.
Die Einnahmen werden jetzt der Kinderkrebshilfe Regenbogen e.V. gespendet.
(Klasse Soa 1b)
Nacht der Bewerber
19. September 2016
Jugendliche stehen oft vor schwierigen Entscheidungen. Vor allem auch vor der Frage, welcher Beruf der richtige ist. Ob Handwerker, Polizist oder Erzieherin: Bei der diesjährigen „Nacht der Bewerber“ in der Halle 39 konnte man sich umfassend über zahlreiche Ausbildungsberufe informieren. Der Stand unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule war für all‘ diejenigen die richtige Adresse, die einen sozialen Beruf erlernen möchten oder einen qualifizierten, höherwertigen Bildungsabschluss anstreben. Und so informierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften über den Beruf des sozialpädagogischen Assistenten sowie über den Beruf des Erziehers und über die Möglichkeiten, das Fachabitur bzw. Abitur zu erlangen. Doch unsere Elisabeth-von-Rantzau-Schule kann noch viel mehr: Durch zahlreiche innovative Projekte, lehrerbegleitete Ausbildungspraktika, Fortbildungen, Exkursionen und Fachseminare ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern den Erwerb weiterer Zusatzqualifikationen für Beruf und studium. Und all‘ das in einer Schulkultur des guten Miteinanders – ganz im Sinne unseres Leitbildes.
Fair handeln
13. September 2016Im Unterricht haben wir, die Klasse SOA 1a, uns im Rahmen des Faches Ernährungslehre gemeinsam mit unserer Lehrkraft Frau Roswitha Dinter ausführlich mit dem Thema „Fair Trade“ beschäftigt. Durch die von uns verfassten Kurzreferate wurde uns vor allem deutlich: In verschiedenen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, handeln Unternehmen nicht fair. Beispielsweise sind die allgemeinen Arbeitsbedingungen schlecht oder Kinder werden sogar zur Arbeit gezwungen.
Doch gibt es Händler, die partnerschaftliche Beziehungen zu den Erzeugern pflegen. Einen dieser besonderen Läden durften wir in der Hildesheimer Scheelenstraße besuchen. Dort erwartete uns eine freundliche, ehrenamtliche Mitarbeiterin, die uns über das Unternehmen El Puente und die dort vorhandenen Produkte informierte. El Puente sorgt dafür, dass die Produzenten auch bei niedrigen Marktpreisen ein höheres und verlässlicheres Einkommen bekommen, als es im herkömmlichen Handel üblich ist. Daher sind die Preise im Vergleich zu den Preisen der Großhändler zwangsläufig höher. Doch die Herstellung der gehandelten Produkte ist umweltfreundlich, sie erfolgt ohne Kinderarbeit sowie unter gerechten Arbeitsbedingungen. Auf Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit wird dabei ein besonderer Wert gelegt.
Mit Marie sicher ans Ziel
13. September 2016Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schulen veröffentlichen eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“

Handreichungen für die Praxis. Übergabe der Broschüren zur Verkehrserziehung im AWO-Kindergarten Spandauer Weg
Die kleine achtjährige Marie verhält sich genau richtig. Sie bleibt am Straßenrand stehen, blickt auf die gegenüberliegende rote Ampel. Gekonnt drückt sie den gelben Ampelknopf und wartet ab, bis es grün wird. Doch die Statistiken zeigen: Nicht jedes Kind weiß die Gefahren des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen. Allein in Niedersachsen wurden im Jahr 2015, in der Altersgruppe von 6 bis unter 15 Jahren, 2267 Kinder leicht und 299 schwer verletzt. 10 Kinder wurden bei Verkehrsunfällen getötet. Um Kinder und Jugendliche fit für den Straßenverkehr zu machen, geht Polizeihauptkommissar Joachim Kliem, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim, neue Wege. Gemeinsam mit Maria-Magdalena Silzer, Lehrkraft an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule, und angehenden Erzieherinnen und Erzieher wurde die Idee entwickelt, eine „Handreichung zur Verkehrserziehung“ und eine „Handreichung für junge Fahranfängerinnen und junge Fahranfänger“ zu erstellen.
Denn Verkehrserziehung ist längst nicht mehr die alleinige Aufgabe von Eltern. Seit Beginn der 1980er
Jahre ist diese in der sozialpädagogischen Fachschulausbildung curricular verankert und muss ebenso von den Kindergärten wahrgenommen werden. „Eine anspruchsvolle Aufgabe“, erklärt André Bosbach, Schüler der berufsbildenden Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Trägerschaft des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim e.V.. Der angehende Erzieher ergänzt: „Wie erklärt man beispielsweise Kindern den toten Winkel?“ Gemeinsam mit seinen Mitschülern der Fachschulklasse hat er sich dieser Frage und anderen Problemfeldern gestellt und in Kooperation mit der AWO-Kindertagesstätte Spandauer Weg, der Hildesheimer Verkehrswacht sowie der Polizeiinspektion Hildesheim die Handreichung für die Kindergarten- und Schulkinder erstellt. Verkehrserziehung wird in der AWO-Kindertagesstätte groß geschrieben: Von der alltäglichen Verkehrsbegleitung der Kinder, beispielsweise bei Ausflügen zum Markt oder zur Bücherei bis zu speziellen Angeboten für Schulkinder. Für die Leiterin Cornelia Knölke ist dies auch den veränderten Lebensbedingungen geschuldet: „Denn Eltern haben immer weniger Zeit, Kinder adäquat vorzubereiten. Zudem spielen Kinder nicht mehr auf der Straße.“ weiterlesen…
Wir freuen uns auf…
5. August 2016Und wieder beginnt an unserer Elisabeth-von-Rantzau-Schule ein neues Jahr. Klassenräume werden bezogen, Sitzplätze ergattert, Stundenpläne verteilt. Doch Schule kann noch viel mehr. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Kultur des Miteinanders eine gelingende Schule erst möglich macht“, heißt es in unserem Leitbild. Und so wurde auch in diesem Jahr das Schuljahr mit einem gemeinsamen Gottesdienst eröffnet und das gleich mit einer Premiere. Domvikar Roland Baule feierte mit dieser Messe seinen Einstand als Zelebrant unserer regelmäßigen Schulgottesdienste und löste Dechant Domkapitular Wolfgang Voges ab, der unsere Schule über einen langen Zeitraum begleitete und für dessen hohes Engagement wir uns herzlich bedanken möchten.
Und worauf wir uns freuen?
Auf den Unterricht an schulischen und außerschulischen Lernorten, auf gemeinsame Feste und Studienfahrten. Kurz gesagt: Auf die nächsten gemeinsamen Jahre.
Einen guten Start wünschen Ihnen die Schulleitung, die Verwaltungsmitarbeiterinnen und Lehrerinnen sowie Lehrer der Elisabeth-von-Rantzau-Schule.
Die einen spielen, die anderen lernen
1. August 2016Angehende Erzieherinnen sammeln Erfahrungen in der Sommerakademie

Na, wer stibitzt gleich die Klobürste? Tabea, Rebecca und Sören lauschen ganz genau auf ihre Spielkameraden hinter der Linie (Foto: Kohrs)
VON ULRIKE KOHRS
DETFURTH. Schnell noch die Brotdosen aus den Rücksäcken geholt und gefrühstückt und dann geht es los. „Zieht eure Schuhe an und dann raus auf die Wiese. Wir wollen Klobi spielen“, ruft Johanna Schwarz. Und sofort springen die Mädchen und Jungen im Detfurther Pfarrhaus auf und machen sich fertig.
Johanna Schwarz, Sonia Suarez und Danica Bock sind angehende Erzieherinnen, stehen mitten in ihrer Ausbildung an der Elisabeth-von-Rantzau-Schule in Hildesheim. In den Sommerferien gehörten die jungen Frauen zu einem ganzen Team, das die Betreuung in der Sommerakademie in Detfurth übernommen hat.
Seit mehreren Jahren schon bieten der Förderverein der Grundschule Heinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Cosmas und Damian in Groß Düngen eine Kinderbetreuung in den Sommerferien an. Viele berufstätige Eltern nehmen das Angebot an, weil ihre Urlaubstage einfach nicht reichen, um die sechswöchigen Ferien abzudecken. Und so sind auch in diesen Sommerferien alle drei Betreuungswochen gut ausgebucht. weiterlesen…
In: Pressespiegel









